Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AFP_8X79Q8_161220
+
Konnte auch nichts mehr retten: Makoto Hasebe (rechts), hier gegen Alassane Plea.

KLASSENBUCH

Einzelkritik Eintracht Frankfurt: Silva eiskalt, Barkok frech, aber mit blödem Foul

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
    schließen
  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
    schließen

Die Spieler der Eintracht in der Einzelkritik nach dem bitteren 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach.

Gut dabei

André Silva: Erzielte seine Saisontore acht und neun, den ersten - wie immer - eiskalt vom Punkt, den zweiten nach prächtiger Ballverarbeitung und trockenem Abschluss. Dazu mit Vorlage zur Barkok-Bude. Stets gefährlich.

Djibril Sow: Immer besser in Form, nicht nur läuferisch, das konnte er schon immer, sondern auch spielerisch. Lässt sich in engen Situation nicht mehr aus der Ruhe bringen. Weiter so(w).

Ganz okay

Aymen Barkok: Was war das für ein Tänzchen, streichelte die Kugel erst mit rechts, dann mit links – und passte den Ball locker ins Netz. Traumhaft, dieses 3:1. Dazu mit toller Vorlage zum zweiten Silva-Treffer. Das ist Fußball, sehr schöner Fußball. In Hälfte zwei manchmal zu lässig, verursachte den Elfer zum 2:3, das war doof und kostete eine bessere Bewertung.

David Abraham: Ständig gefordert gegen den Gladbacher Büffel Thuram, hielt voll dagegen, gewann die meisten Duelle. Eroberte vor dem 3:1 den Ball. Gelb-Rot für ihn war sehr hart, wohl regelkonform, vor allem aber unnötig. Kostete den Sieg. Wird fehlen in Augsburg.

Amin Younes: In der schwachen Anfangsviertelstunde noch der beste Frankfurter. Giftig, quirlig, ballsicher. Danach schwanden die Kräfte, logisch, so ohne Spielrhythmus und nach überstandener Corona-Erkrankung. Hatte das 4:1 auf dem Fuß, zielte drüber. Verletzt ausgewechselt.

Makoto Hasebe: Verursachte zwar den Freistoß vor dem 0:1, das taktische Foul aber musste er ziehen, den Fehler hatte vorher ein anderer gemacht (siehe Hinteregger). Ansonsten abgeklärt. Versuchte am Ende im Kopfballduell gegen Stindl zu retten, was nicht mehr zu retten war. Der Gladbacher kam mit Anlauf.

So lala

Martin Hinteregger: Anfangs zu viele Fehlpässe, einer führte zum Freistoß vor dem 0:1. Ärgerlich. Kämpfte sich aber rein, holte den Handelfmeter raus und ließ sich auch von einem Brummschädel nicht mehr aus der Bahn bringen.

Kevin Trapp: Von Kollege Hinti früh niedergestreckt, danach beim 0:1 nicht richtig da. War dran am Freistoß, hielt den Ball aber nicht. Kein krasser Patzer, an guten Tagen hält er ihn aber. Danach fehlerfrei, aber: wieder drei Gegentore. Vorm 3:3 mit bärenstarkem Reflex, half halt nichts.

Sebastian Rode: Fleißig als defensivster Mann im Mittelfeldzentrum. Unermüdlich schloss er die Lücken. Nach vorne fehlten dadurch die großen Impulse.

Erik Durm: Grätschte den Ball gerade eben von der Torlinie, war halt Abseits, diese seine auffälligste Aktion. Konnte die Flanke vorm 3:3 nicht verhindern.

Schwächelnd

Filip Kostic: Kommt nicht ins Marschieren, seine Tempoläufe fehlen. Im Formtief, eindeutig.

Zu spät gekommen

D. Kohr, S. Ilsanker , D. Kamada, D. da Costa . dani/kil

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare