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Gaben alles, hier Stefan Ilsanker (rcchts) gegen Robert Lewandowski.
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Gaben alles, hier Stefan Ilsanker (rcchts) gegen Robert Lewandowski.

SGE-Klassenbuch

SGE-Sensation beim FC Bayern: Die Eintracht-Profis in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Ausgerechnet beim FC Bayern gelingt Eintracht Frankfurt der erste Ligasieg - weil Torwart Kevin Trapp herausragend pariert und Filip Kostic genau zielt. Die Einzelkritik.

Primus

Kevin Trapp: Hatte gut zu tun, was keine ganz große Überraschung war. Von Anfang an unter Beschuss, selbst von den eigenen Leuten (Jakic), hielt, was es zu halten gab, das war eine Menge, und noch sehr viel mehr. Hielt gegen Sané (31.), ohne Chance beim 0:1 gegen Goretzka. Zeigte Bundestrainer Flick, dass er vielleicht eine falsche Entscheidung getroffen hat. Sensationell seine Fußabwehr gegen Lewandowski (57.). Weltklasse-Leistung.

Gut dabei

Eintracht Frankfurt: Kostic mit dem Siegtreffer

Filip Kostic: Gefährlichster Spieler von Eintracht Frankfurt, hatte früh Pech, als er allein an der Mittellinie den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte. Schlug die Ecke vor dem 1:1, stibitzte Upamecano den Ball an der Außenlinie, hätte ums Haar die Führung gegeben. Hatte gar die Chance zum 2:1 (80.), traf da die falsche Entscheidung. Machte es dann drei Minuten viel, viel besser. Machte den Deckel drauf.

Djibril Sow: Bemühte sich wenigstens um einen halbwegs geordneten Spielaufbau, versuchte, Ruhe ins Spiel zu bringen. Klasse Pass auf Touré (42.), das hätte einen Treffer verdient. Wo nahm er nur die Kraft her. Gewann vor dem 2:1 den zweiten Ball, setzte Kostic prima ein.

Eintracht Frankfurt: Hinteregger mit dem Ausgleich

Martin Hinteregger: Das sind die Spiele, die er liebt, da ist der ganze Verteidiger gefragt. Was ihn geritten hat, in der 29. Minute, wie schon in Antwerpen, einfach loszurennen, erschließt sich nicht, er verlor den Ball, Sekunden später stand es 0:1. Machte seinen Patzer mit dem Ausgleich gleich wieder gut (32.), erstes Saisontor. Gut gemacht.

Stefan Ilsanker: Stand stabil hinten drin, wie ein Fels. Grätschte und haute sich rein, als gebe es kein Morgen. Engagierter Auftritt. Respekt.

Eintracht Frankfurt: Almamy Touré mit der Chance zur Führung

Ganz okay

Tuta: Überraschend in der Startformation. Erledigte seine Aufgaben mehr als ordentlich, fand gar Zeit, dem Kollegen Touré ein paar Takte mit auf den Weg zu geben. Gutes Spiel, schied später mit Krämpfen aus.

Almamy Touré: Fand schwer ins Spiel, kassierte gleich zwei Beinschüsse von Davies. Biss sich dann, wie alle anderen, in die Partie, wurde immer kecker. Ihm bot sich die beste Chance zur Führung, allein vor Neuer (42.), an dem er nicht vorbei kam.

Kristijan Jakic: Ackerte und rackerte, rannte, machte und tat: Halt die Dinge, die ein Staubsauger erledigen muss. Viel unterwegs im Dienste der Mannschaft. So muss es sein. Prüfte einmal Trapp. War kein Problem.

Danny da Costa: Kam für den ausgepumpten Touré, war gleich gut drin. Seine erste erfolgreiche Aktion hat ihm Auftrieb gegeben. So kann es gehen.

Eintracht Frankfurt: Hauge bringt frischen Wind

Jens Petter Hauge: Brachte tatsächlich noch einmal frischen Wind. Hatte ziemlich viele gute Aktionen nach vorne, sehr selbstbewusst. Traute sich einiges zu.

Timothy Chandler: Hielt seine Seite weitgehend dicht, musste rein defensiv denken. Tat das nach Kräften, gab niemals auf. Für Aktionen nach vorne blieb da wenig Raum.

Rafael Borré: Sehr undankbare Aufgabe. Als einzige Spitze gegen den Bayern-Bollwerk Süle, Upamecano und Hernandez, allesamt mindestens 20 Zentimeter größer. Zog sich dennoch achtbar aus der Affäre.

Jesper Lindström : Oft auf verlorenem Posten, aber nimmermüde. Lief viel, versuchte viel, doch seine körperlichen Defizite sind auffällig. Kam bei einem Querpass kurz vor der Pause um Haaresbreite zu spät.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

S. Lammers, A. Hrustic . (kil/dur)

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