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Starkes Trio am Donnerstagabend: Rafael Borré, Daichi Kamada und Goncalo Paciencia.
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Starkes Trio am Donnerstagabend: Rafael Borré, Daichi Kamada und Goncalo Paciencia.

SGE-Einzelkritik

Eintracht Frankfurt Klassenbuch: Angriffstrio zaubert gegen Piräus

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Rafael Borré, Daichi Kamada und Goncalo Paciencia zeigen beim 3:1-Sieg in der Europa League gegen Olympiakos Piräus eine glänzende Leistung.

Gut dabei

Rafael Borré: Bester Frankfurter, stets umtriebig. Erst zweimal glücklos bei Kopfbällen (20., 23.), danach wuchtig aus elf Metern zur Führung (26.). Der Lohn für seine Arbeit gegen und mit dem Ball. Auch am 2:1 mit einer klugen Weiterleitung entscheidend beteiligt. Starker Auftritt des Angreifers.

Daichi Kamada: Ein Topfußballer, das wusste man, das zeigte er erneut. Warum er zuletzt nicht beginnen durfte? Nun gut, ist Geschichte. Enge Ballannahmen, die sonst keiner in der Mannschaft derart gut beherrscht. Dazu geschmeidig wie bei seinem 3:1. Auch am Elfer zum 1:0 beteiligt.

Goncalo Paciencia: Engagiert beim Startelfdebüt, haute sich voll rein, wich oft auf links aus. Hatte seine Füße vor dem 1:0 im Spiel, später mit dem Schuss vor dem 3:1. Machte Borré beim Strafstoß sofort Platz, hatte ja selbst die letzten beiden Versuche versenkt. Alles in allem: Wird weitere Chancen bekommen.

Filip Kostic: Der Linien-Flitzer. Nicht nur jene an der linken Seite entlang, auch manchmal vom eigenen Toraus bis zur gegnerischen Kreidebegrenzung. Beeindruckend seine Sprints über das gesamte Feld. Diesmal auch engagiert in der Rückwärtsbewegung, gehört dazu. Stetiger Antreiber.

Makoto Hasebe: Deutlich konzentrierter als noch gegen die Hertha. Gewann die meisten seiner Zweikämpfe, lief viele Angriffe locker ab, so kennt man ihn. Plauderte oft auf den Schiedsrichter ein, braucht er wohl, sollte das richtige Maß finden – wie diesmal.

Ganz okay

Djibril Sow: Um Ruhe bemüht, oft mit Querpässen. Darf sich gerne mehr zutrauen, hohe Seitenverlagerungen zum Beispiel. Er kann es ja, sah man bestens vor dem 2:1, als er Übersicht und Nerven behielt und Kollege Touré perfekt assistierte. Laufstark wie eh und je.

Almamy Touré: Erst ein komplizierter Volleyschuss neben den Kasten (38.), dann aus kurzer Distanz rein - das 2:1 (45.+2). Wichtig für ihn, wichtig fürs Team. Davor durchaus lethargisch, danach wacher und besser.

Tuta: Tauchte früh unter einer Flanke durch, ansonsten tadellos. Ruhig am Ball, sicher im Zweikampf. Früh in der zweiten Hälfte ausgewechselt, er zeigte an, dass es nicht mehr geht.

Kevin Trapp: War selten gefordert, konnte sich kaum auszeichnen in seinem Kasten – auch beim Elfmetergegentor nicht, da verwandelte El-Arabi bretthart ins Eck.

So lala

Martin Hinteregger: Am 2:1 unfreiwillig beteiligt, so etwas wie der einleitende Impuls des Treffers. Auf seinen Lattenkopfball folgte unmittelbar die zweite Eintracht-Führung des Abends. Hinten resolut, mit vollem Körpereinsatz, auch mit seiner lädierten Schulter. Zwischendurch ungenau mit Ball am Fuß, da landete die Kugel auch mal auf der Tribüne.

Kristjan Jakic: Verursachte den Elfmeter, rutschte ein wenig weg in dieser Situation und riss die Hand nach oben, der Ball klatschte dagegen, klare Sache. Ansonsten stets bemüht, laufstark, aber auch mit der einen oder anderen Ungenauigkeit im Passspiel, manchmal zu hektisch. Steigerte sich in Hälfte zwei.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Evan Ndicka , Erik Durm, Sebastian Rode , Jens Petter Hauge. (dur/dani)

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