Mann des Spiels: Daichi Kamada.
+
Mann des Spiels: Daichi Kamada.

Klassenbuch der SGE

Einzelkritik zum Spiel gegen FC Salzburg: Kamada ragt heraus

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
    schließen
  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
    schließen

Eintracht Frankfurt gewinnt in der Europa League souverän mit 4:1 gegen den FC Salzburg. Doch wie haben sich die Spieler im einzelnen geschlagen? Die Einzelkritik. 

Überzeugende Vorstellung der Mannschaft von Adi Hütter gegen seinen Ex-Verein. Mit 4:1 schlagen die Hessen den FC Salzburg. Damit hat m´man sich eine prima Voraussetzung für das Rückspiel geschaffen. Die Spieler in der Einzelkritik.

Primus

Daichi Kamada:Erstaunliches Comeback. Sofort da, präsent und Schütze der ersten drei Tore. Abgezockt beim ersten, überlegt und brillant beim zweiten, als er nach langem Solo den Torwart überlupfte, mit Glück und Köpfchen beim dritten. Bereits sein sechster Treffer, die internationale Luft behagt ihm. Chapeau.

Gut dabei

Makoto Hasebe:Seine Übersicht, seine Ruhe, sein Gespür für den Ball tut der Mannschaft einfach gut. Spielt mit Köpfchen, und was er tut, hat Hand und Fuß. Gleich mehr Kreativität im Spiel. Klasse Stellungsspiel. Dabei hieß es doch, er könne nicht im Mittelfeld spielen.

David Abraham:Haute sich rein, wie es ein echter Kapitän tun sollte. Rettete einmal (35.) mit einer sensationellen Grätsche, konsequent, bombensicher.

Evan Ndicka:Begann mit einem dicken Fehlpass. Wurde von Minute zu Minute besser, stand sehr sicher, ließ nichts zu. Marschierte und legte das 3:0 prima auf. Runde Vorstellung.

Almamy Touré:Von Anfang an aufmerksam, gut im Spiel, mit viel Zug nach vorne. Suchte immer wieder den Weg nach vorne. Bereitete das 1:0 durch Kamada vor. Klasse Partie.

Filip Kostic:Brauchte eine Weile, eher er im Spiel war. Seine Läufe sind einmalig, kaum zu bremsen. Hatte einmal Pech mit einem Schuss (33.), der knapp am Pfosten vorbeistrich, immer gefährlich, auch wenn anfangs ein paar Bälle versprangen. Machte auch wieder sein Tor (57.).

Ganz okay

Kevin Trapp:In der ersten Halbzeit kaum geprüft, musste nur Routinearbeit verrichten. Das tat er gewohnt unaufgeregt.

Sebastian Rode:Viel unterwegs, hohes Laufpensum. Und dieses Mal kam er auch besser ins Spiel, traute sich viel zu. Vernachlässigte darüber aber nicht seine defensiven Aufgaben.

Djibril Sow:Schatten und Licht wechselten bei ihm. Aber an Einsatz und Lauffreude mangelt es ihm nicht. Trifft zuweilen die falsche Entscheidung. Großes Plus: Feiner Pass auf Kamada vor dem 2:0. Verursachte den Strafstoß

André Silva:Hing ein bisschen in der Luft. Versuchte viel, war beweglich, kam aber nicht so recht zur Geltung. Hatte die ersten Gelegenheit (12.), legte Kostic das 4:0 klasse auf.

Stefan Ilsanker:Wirkt bisweilen staksig, wie der Storch im Salat. Defensiv unnachgiebig. Mit manch seltsamem Zuspiel.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

Goncalo Paciencia, Danny da Costa, Erik Durm (kil/dur)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare