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Martin Hinteregger kann den Stuttgarter Ausgleich nicht verhindern.
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Martin Hinteregger kann den Stuttgarter Ausgleich nicht verhindern.

Klassenbuch

Eintracht Frankfurt gegen VfB Stuttgart: Die SGE-Profis in der Einzelkritik

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Von Kostic bis Lammers: Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik.

Frankfurt am Main - Wieder kein Sieg für Eintracht Frankfurt. Dabei sah es bis kurz vor Ende der Partie gegen den VfB Stuttgart richtig gut für die Hessen aus. Die Bewertungen der Spieler im Klassenbuch.

Gut dabei

Filip Kostic: Kurz davor, zum Helden zu werden: Der einstige Streikführer erzielte die Führung, so wie ein Filip Kostic Führungen erzielt: mit links, flach ins lange Ecke. Der Rest, auch die Vorgeschichte, ging im Jubel unter. Für den Sieg reichte es nicht. Trotzdem: Mit ihm kam eine andere Wucht ins Spiel.

Ganz okay

Daichi Kamada: Immer wenn er seine Füße im Spiel hatte, wurde es gefährlich. An allen nennenswerten Aktionen beteiligt. Weiß, was er tut, er kann es halt auch. Baute im zweiten Durchgang ab.

Kevin Trapp: Aufmerksam gegen Marmoush (17.) und Massimo (34.) – beide Schüsse muss ein Torwart seiner Klasse auch entschärfen. Insgesamt klar verbessert.

Martin Hinteregger: Pech mit einem Kopfball an die Latte (62.), ließe hinten wenig anbrennen. Aber: Vor dem Ausgleich mit zwei denkbar schwachen Kopfbällen. Das verhinderte eine bessere Einstufung. Mit seltsamer Medienschelte.

Evan Ndicka: Holte wichtige Bälle, konzentriert, nur einmal ließ er sich vom flinken Marmoush übertölpeln, da hätte es klingen können. Beim Ausgleich im Pech.

Kristijan Jakic: Mit bemerkenswerter Präsenz, klasse Körpersprache. Giftig und aggressiv in den Zweikämpfen. Da zeigte einer gleich, was Sache ist.

Rafael Borré: Guter Kurzeinsatz: Pech bei einem Lattenknaller, holte die Rote Karte raus. Sehr umtriebig.

So lala

Djibril Sow: Laufstark, hartnäckig, giftig im Spiel gegen den Ball. Sollte sich nach vorne mehr trauen. Mit einer wichtigen Rettungstat gegen Marmoush (76.) und dem Ballgewinn vor dem 1:0.

Erik Durm: Defensiv sehr ordentlich gegen Wirbelwind Sosa. Nach vorne mit den gewohnten Defiziten, ungenaue Flanken, nicht zielstrebig genug.

Christopher Lenz: Oft am Ball, 109-mal, das ist zu oft, hat nämlich wenig Ideen, setzt kaum Impulse. Schießt jetzt auch Freistöße und Ecken – eher mäßig.

Schwächelnd

Ajdin Hrustic: Kam ganz schwer in die Partie, hanebüchene Fehler, gar nicht richtig da, unkonzentriert. Schon früh frustriert, was sich in einigen Fouls entlud. Fing sich aber, versuchte es. Immerhin.

Jens Petter Hauge: Hatte die erste Chance, nach gut einer Minute. Drosch die Kugel drüber. In der Folge bemüht, aber mit merkwürdiger Spielweise: Dribbelt in die Gegner rein, als seien sie gar nicht da, überhastet, hektisch. Ohne Linie.

Jesper Lindström: Viel unterwegs, aber zu unstet und naiv, wirkt zuweilen wie ein Jugendspieler. Mit einer starken Szene kurz vor der Pause – das ist etwas zu wenig.

Sam Lammers: Fremdkörper da vorne drin, anfangs fast eine halbe Stunde gar nicht am Ball. Dann, plötzlich, mit einer guten Chance, verzog aber freistehend aus 16 Metern. Kläglich. Im zweiten Abschnitt besser eingebunden.

Zu spät gekommen

D. da Costa, G. Paciencia. (dur/kil)

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