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Eintracht Frankfurt droht DFB-Strafe

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Hetzplakat im Eintracht-Block.
Hetzplakat im Eintracht-Block. © Jan Huebner (imago)

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt droht wegen eines Hetzplakates der eigenen Fans eine Strafe durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt droht wegen eines Hetzplakates der eigenen Fans eine Strafe durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Kontrollausschuss leitete am Montag ein Ermittlungsverfahren ein, die Hessen müssen zeitnah eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Im Anschluss wird über einen möglichen Strafantrag entschieden.

Das Banner („Für jedes Stadionverbot...Bulle Tod!“) war während des 3:1-Siegs der Frankfurter gegen den FC Augsburg in der Fankurve aufgehängt worden - vermeintlich als Protest gegen zuletzt gegen Randalierer verhängte Stadionverbote. Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann entschuldigte sich am Montagmorgen telefonisch beim Polizeipräsidenten der Mainmetropole.

Die für das Plakat verantwortlichen Anhänger „werden neben den strafrechtlichen Konsequenzen seitens der Polizei mit Stadionverboten seitens der Eintracht rechnen müssen“, teilte ein Klub-Sprecher dem SID mit. Polizeipräsident Gerhard Bereswill habe die Entschuldigung angenommen.

„Die bislang sehr gute partnerschaftliche Verbindung zwischen Eintracht Frankfurt und der Polizei wird auch weiterhin so konstruktiv und vertrauensvoll fortgeführt werden können“, sagte der Eintracht-Sprecher.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reagierte mit Empörung auf die Entgleisung der Ultras und forderte strafrechtliche Folgen für die betreffenden Personen. „Auch wir erwarten Konsequenzen, die der Frankfurter Vorstand bereits angekündigt hat. Wir gehen davon aus, dass die Staatsanwaltschaft aktiv wird“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow, der die Entschuldigung des Vereins begrüßte. (sid)

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