Djibril Sow und Adi Hütter von Eintracht Frankfurt.
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Djibril Sow und Adi Hütter von Eintracht Frankfurt.

SGE

Die Verlierer der bisherigen Saison bei Eintracht Frankfurt

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Bei Eintracht Frankfurt gibt es mehrere Profis, die zu den Verlieren der bisherigen Saison gehören. Wir geben einen Überblick.

  • Eintracht Frankfurt steht derzeit auf Platz elf der Tabelle in der Bundesliga.
  • Drei Profis gelten als die großen Verlierer der bisherigen Saison bei der SGE.
  • Wird es Abgänge im Winter geben bei Eintracht Frankfurt?

Frankfurt - Die aktuelle Saison in der Fußball-Bundesliga befindet sich in ihrer zweiten und letzten Länderspielpause des Jahres. Anschließend werden die Profis der einzelnen Vereine bis kurz vor Weihnachten Pflichtspiele mit dem jeweiligen Klub bestreiten. Eintracht Frankfurt hat, neben einigen anderen Vereinen, noch das Match in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals vor der Brust, das einen Tag vor Heiligabend stattfinden wird. Der SGE stehen anstrengende und intensive Wochen bevor, ehe es in einer kurze Winterpause geht, denn bereits am 2. Januar wird der Spielbetrieb in der Bundesliga fortgesetzt.

Eintracht Frankfurt seit vier Spielen sieglos

Eintracht Frankfurt startete gut in die Saison, doch in den vergangenen Wochen ließ die Mannschaft von Trainer Adi Hütter doch zahlreiche Punkte liegen. Nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen 1860 München holte die SGE zu Beginn der Bundesliga sieben Punkte aus drei Spielen. Nach dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld gab es Siege bei Hertha BSC und gegen die TSG Hoffenheim. Im Anschluss blieb Eintracht Frankfurt aber in vier Spielen sieglos und befindet sich aktuell auf Platz elf der Tabelle, allerdings mit nur einem Punkt Rückstand auf die internationalen Plätze.

Der Kader der SGE veränderte sich im Sommer, zahlreiche Profis verließen den Klub, einige Leih-Spieler kehrten zurück und Fredi Bobic zog Neuzugänge an Land. Nach sieben Spieltagen konnten nicht alle Akteure im Kader von Eintracht Frankfurt überzeugen, ein paar gehören zu den großen Verlieren der bisherigen Saison bei der SGE.

Eintracht Frankfurt: Sow muss sich steigern

Djibril Sow: Der Schweizer kam im Sommer 2019 für neun Mio. Euro von den Young Boys Bern und war damit der Königstransfer von Eintracht Frankfurt. In seiner ersten Saison genoss er das Vertrauen von Trainer Adi Hütter, der ihn immer wieder aufstellte, auch nach schwachen Spielen. Insgesamt absolvierte er 29 von 34 möglichen Partien in der Bundesliga, überzeugen konnte er aber nur selten. Mittlerweile setzt der Coach aber auf andere Spieler, weil beim Schweizer keine Weiterentwicklung zu erkennen ist. Im bisherigen Saisonverlauf stand Sow nur 47 Minuten auf dem Feld, in der Hälfte der Partien saß er 90 Minuten auf der Bank. Der Mittelfeldspieler muss sich steigern, wenn er sich seinen Stammplatz zurückerobern will.

Erik Durm: Bei seiner Verpflichtung zur Saison 2019/20 war Fredi Bobic voll des Lobes für den Außenverteidiger. „Es ist schön, dass es gelungen ist, einen siebenfachen deutschen Nationalspieler und Weltmeister von 2014 unter Vertrag nehmen zu können. Erik Durm erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten, er ist ein starker Charaktertyp und ein überragender Teamplayer. Erik hat national wie international auf höchstem Niveau gespielt. Diese Erfahrungen sind ein großer Mehrwert für unsere Mannschaft“, sagte Bobic damals. Mittlerweile kann der Transfer als Missverständnis bezeichnet werden. Bereits in der vergangenen Saison hatte er nicht viel Einsatzzeit, nach dem Re-Start der Bundesliga ging diese gen Null und in der aktuellen Runde stand er kein einziges Mal im Kader. Für ihn könnte ein Wechsel zu einem anderen Verein im Winter ein Neuanfang sein. Bei Eintracht Frankfurt besitzt er keine Perspektive mehr.

Eintracht Frankfurt: Danny da Costa wird zum Bankdrücker

Danny da Costa: In der vergangenen Saison gehörte er zunächst nicht zu den Stammspielern unter Trainer Adi Hütter. Das kam überraschend, denn in der Spielzeit zuvor war er der Dauerbrenner im Kader von Eintracht Frankfurt. Nach dem Neustart der Bundesliga kämpfte sich der Außenverteidiger aber zurück und schien wieder wichtig zu sein für die SGE, doch in der laufenden Saison erlebt da Costa einen Rückschlag. Nur drei Bundesligaspiele stand er auf dem Platz, ganze 88 Minuten insgesamt - das ist nicht der Anspruch des 27-Jährigen. Kurz vor Schließung der Transferliste kamen Gerüchte über einen Wechsel zum FC Schalke 04 auf, letztendlich blieb er aber doch bei Eintracht Frankfurt. Es bleibt spannend, wie es mit Danny da Costa weitergeht und ob er unter Umständen im Winter einen neuen Versuch unternimmt, die SGE zu verlassen.

Unterdessen gab Eintracht Frankfurt einige Profis in der letzten Transferphase ab. Wie lief der Saisonstart für die Abgänge? Wir geben einen Überblick. Eintracht Frankfurt sucht nach der Ankündigung von David Abraham, den Verein im Winter zu verlassen, einen neuen Kapitän. Das sind die möglichen Kandidaten. (smr)

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