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Ante Rebic (r.) schießt für Eintracht Frankfurt den zwischenzeitlichen Ausgleich, das freut Mannschaftskollege Erik Durm (l.).

DFB-Pokal

Drei Tore gegen Mannheim: Rebic schießt die Eintracht in die nächste Runde

In der ersten Runde des DFB-Pokals müht sich Eintracht Frankfurt gegen Waldhof Mannheim zu einem 5:3-Sieg. Vor allem dank eines Spielers.

Waldhof Mannheim - Eintracht Frankfurt, Anstoß: 11. August, 15.30 Uhr (MESZ)


Aufstellung Waldhof Mannheim

Scholz - Marx, Schultz, M. Seegert, Conrad - Ma. Schuster, Christiansen, Diring, G. Korte, Deville - Va. Sulejmani

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Kohr, Fernandes - da Costa, Kamada, Kostic - Joveljic, Rebic (2. Halbzeit: Durm für da Costa, Pacienca für Joveljic)

Tore:

1:0 Sulejmani, 2:0 Sulejmani, 2:1 Kamada, 2:2 Kostic, 3:2 Marx, 3:3 Rebic, 3:4 Rebic, 3:5 Rebic

Schiedsrichter:

Brych, Felix (München), Borsch, Mark (Mönchengladbach), Lupp, Stefan (Zossen), Alt, Patrick (Illingen)


94. Minute: Feierabend. Eintracht Frankfurt kommt mit einem blauen Auge davon. Am Ende war es der Klasse eines Ante Rebic zu verdanken, dass die Hessen sich gegen den Drittligisten aus Mannheim durchsetzen konnte. Rebic und Kamada machten den Unterschied. Und Adi Hütter hatte ein glückliches Händchen, als er Erik Durm für Danny da Costa gebracht hat. 

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92. Minute: Die Anhänger beider Mannschaften feiern ihr Team. Ein denkwürdiger Pokaltag geht in Mannheim den Ende entgegen.

90. Minute: Vier Minuten gibt es als Zugabe in diesem Spiel.

88. Minute: Tor für die Eintracht. Wieder Rebic, der die halbe Waldhöfer Mannschaft aussteigen lässt und eiskalt verwandelt. Das Ding sollte durch sein.

Lesen Sie hier den Spielbericht zum DFB-Pokalspiel der Eintracht gegen Waldhof Mannheim

87. Minute: Kamada scheitert an Scholz. Die Eintracht sollte das jetzt eigentlich schaffen... 

86. Minute: Das werden spannende letzte Minuten in Mannheim. Durch ist die Partie noch nicht. 

84. Minute: Muss sich der Drittligist am Ende doch der individuellen Klasse einiger Eintracht-Spieler geschlagen geben? Ante Rebic mit einem wichtigen Doppelpack. 

81. Minute: Tor! Rebic wieder. Ein herrlich herausgespielter Treffer. Die Vorlage kam erneut von Durm, der Kroate täuscht erst an und verwandelt dann eiskalt. 

78. Minute: Die Partie wird immer mehr zum echten Pokalkrimi. Jetzt wieder Waldhof nach einer Ecke mit der Möglichkeit.

76. Minute: Tor Rebic! Treffer für die Eintracht. Durm kommt über rechts, die Flanke wird abgefälscht, und Rebic verwertet durch die Beine des Torhüters.

74. Minute: Es hatte sich angedeutet. Nach gutem Beginn hat die Eintracht dem Gegner wieder mehr Raum gegeben. Die Gastgeber nutzen das gnadenlos aus. Die Sensation ist wieder greifbar nahe. 

73. Minute: Tor für Mannheim! Marx mit einem Hammer-Tor aus der Distanz. Trapp streckt sich vergeblich.

71. Minute: Mannheim kommt jetzt wieder besser ins Spiel. Keine klaren Aktionen der Eintracht zur Zeit.

67. Minute: Doppeltorschütze Sulejmani verlässt unter Applaus den Platz. Jetzt Mannheim mal wieder mit ein wenig Entlastung.

65. Minute: Eintracht jetzt drückend überlegen. Hinteregger mit der Chance zur Führung nach einer Ecke. Der Torwart der Mannheimer überragend auf der Linie. Zuvor war schon Pacienca gescheitert.

62. Minute: Die Eintracht hat das Spiel jetzt zumindest optisch im Griff. Vom Waldhof kommt nicht mehr viel.

58. Minute: Wechsel bei der Eintracht. Joveljic geht, Pacienca kommt. Ein unglücklicher Auftritt des jungen Serben.

56. Minute: Strammer Schuss von Kohr - Scholz hält. 

54. Minute: Mannheim jetzt nicht mehr so entschlossen bei den Vorstössen.  

51. Minute: Riesen Chance für Joveljic nach schöner Vorarbeit von Rebic. Aber der Stürmer vergibt frei vor dem Tor.

47. Minute: Daichi Kamada macht ein gutes Spiel für die Hessen. Was der Japaner macht hat Hand und Fuß.

46. Minute: Adi Hütter reagiert und wechselt aus. Erik Durm kommt für Danny da Costa.

Halbzeit in Mannheim. Eintracht Frankfurt war Anfangs sichtlich geschockt und fand kein Mittel gegen kämpferisch starke Mannheimer, die im Angriff auch merklich dynamischer waren. Die Führung für den Gastgeber ging lange Zeit völlig in Ordnung, erst in den letzten zehn, fünfzehn Minuten bekamen die Frankfurter die Partie besser in den Griff. Mit Kamada und Kostic trafen die zwei besten Frankfurter bislang. Der Ausgleich kurz vor der Halbzeit sollte jetzt Sicherheit geben.  

45. Minute: Tor für die Eintracht. Kostic trifft aus 20 Metern zum Ausgleich. Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt für die Hessen. 

42. Minute: Endlich mal ein klarer Angriff der Eintracht. Da Costa flankt auf Joveljic, doch dessen Kopfball geht übers Tor. 

40. Minute: Rebic versucht es aus der zweiten Reihe. Immerhin bemüht sich der Kroate. Wille ist zu erkennen. Der Ball allerdings geht weit drüber.

35. Minute: Freistoß für die Eintracht nach einem Foul an Kamada. Kostic löffelt den Ball in den Strafraum und der trudelt ins Aus. Bezeichnend.

31. Minute: Aus dem Spiel heraus noch immer keine echte Torchance für den Bundesligisten. Das ist einfach zu wenig. 

27. Minute: Schwachstelle der Eintracht bisher ganz klar das defensive zentrale Mittelfeld, von dem keinerlei Impulse ausgeht. Und auch Routinier Abraham sieht immer wieder schlecht im Tempo aus.

25. Minute: Kommt jetzt etwas Ruhe ins Spiel der Hessen? Kostic sieht Gelb nach einem Foul. Nach vorne geht nach wie vor nicht viel. 

21. Minute: Tor für die Eintracht. Aus dem Nichts trifft Kamada für die Hessen. 1:2.

20. Minute: Wieder eine dicke Chance für Waldhof. Abraham lässt sich erneut auf der rechten Abwehrseite düpieren. Der Schuss geht knapp am Tor vorbei.

18. Minute: Einzig Kamada versucht bei der Eintracht so etwas wie Linie ins Spiel zu bringen. Das ist zu wenig.

14. Minute: Bei Eintracht Frankfurt läuft im Augenblick wenig zusammen. Es ist kein Konzept erkennbar, wie man diesen frühen Rückstand egalisieren will. Die Verteidigung der Hessen gleicht im Augenblick einem Hühnerhaufen.

11. Minute: 2:0 für Mannheim, wieder Sulejmani. Die linke Seite der Eintracht ist völlig offen, Hinteregger sieht schlecht aus, auch Abraham kann nicht folgen. Verdiente Führung für den Waldhof. 

7. Minute: Die Eintracht ist sichtlich geschockt nach diesem frühen Rückschlag. Schon jetzt sieht man, dass Waldhof ein anderes Kaliber als die bisherigen Gegner in der EL-Qualifikation ist.

3. Minute: Tor! Mannheim geht in Führung. Sulejmani trifft nach einem Fehler von Kohr. Trapp kann nur kurz abwehren, der Mannheimer staubt ab.

15:32 Uhr: Die Eintracht beginnt offensiv und setzt die Gastgeber früh unter Druck. Kohr verzieht aus der zweiten Reihe.

15.30 Uhr: Eintracht ganz in weiß, Mannheim im traditionellen blau-schwarz. Es geht los - erste Runde DFB-Pokal in der Saison 2019/2020.

15.25 Uhr: Tolle Stimmung in Mannheim. Man merkt, dass zwei Traditionsvereine aufeinander treffen.

15.10 Uhr: Ganz reibungslos funktioniert das wohl nicht in Mannheim. Zumindest nicht, was die Grundversorgung der Fans anbelangt.

14.50 Uhr: Adi Hütter beginnt also wieder mit zwei Sechsern im Mittelfeld. Davor soll Kamanda für die spielerischen Akzente sorgen.

14.35 Uhr: Die Mannheimer verändern ihre Startelf nach dem 4:0-Heimsieg gegen 1860 München nur auf einer Position im defensiven Mittelfeld. Christiansen spielt für dos Santos, der erst Mal auf die Bank muss.

14.25 Uhr: Die Mannschaftsaufstellung ist da. Die Eintracht beginnt mit Trapp im Tor, es stürmen Rebic und - etwas überraschend - Dejan Joveljic. Das Stadion ist mit 24.302 restlos ausverkauft.

13.45 Uhr: Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt ist in Mannheim eingetroffen. In ca. 45 Minuten werden die Mannschaftsaufstellungen bekannt gegeben. Ob Bei der Eintracht Kevin Trapp wieder im Kasten steht? Es ist davon auszugehen...

12.00 Uhr: Die Gesamtbilanz beim Aufeinandertreffen der Eintracht und Waldhof spricht für den Bundesligisten. Von insgesamt 24 Pflichtspielen gewannen die Hessen zehn, es gab acht Unentschieden und sechs Siege für den Waldhof. Im Pokal ist die Bilanz allerdings ausgeglichen: Beide Mannschaften siegten jeweils zwei Mal. 

Sonntag, 11.08., 09.00 Uhr:

Frankfurt ist nach drei Spielen in der Europa-League-Quali bereits im Spielrhythmus. Mit der Rückkehr von Torwart Kevin Trapp und dem zuletzt verletzten Ante Rebic hat Trainer Adi Hütter quasi alle Optionen.

Aber: Als Titelverteidiger verlor die Eintracht im Vorjahr bei Viertligist Ulm. Ein solches Szenario soll diesmal nicht eintreten. Sportvorstand Fredi Bobic schätzt Waldhof stärker als den FC Vaduz (5:0) ein. Ein Stolperfaktor ist also durchaus vorhanden. Vor ausverkauftem Haus ist der Drittligist eine unbequeme Aufgabe. Die Eintracht muss sich vor allem in der Offensive nach einigen Abgängen erst wieder finden.

Gegner Mannheim trainiert im Geheimen

Mit mächtig Vorfreude, viel Respekt, aber auch mit dem Glauben an eine Überraschung geht Fußball-Drittligist SV Waldhof Mannheim in die DFB-Pokalpartie gegen Eintracht Frankfurt. Nach 16 Jahren Pause sind die Mannheimer erstmals wieder für den Pokalwettbewerb qualifiziert. „Das ist für uns ein Plus-Spiel“, sagte Waldhof-Trainer Bernhard Trares zwei Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky). Der 53-Jährige kann auf den Kader zurückgreifen, der am Montag in der Liga den TSV 1860 München 4:0 besiegte. „Wir brauchen den Glauben an den Sieg, und während der 90 Minuten muss daraus Überzeugung werden“, sagte Co-Trainer Benjamin Sachs vor der Begegnung gegen den Europa-League-Halbfinalisten der vergangenen Saison. 

Eine Besonderheit gibt es vor dem Spiel im ausverkauften Carl-Benz-Stadion vor mehr als 24 000 Zuschauern: Die Mannheimer halten am Freitag und Samstag ihre Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. „Etwas Arbeit soll die Eintracht ja noch haben“, kommentierte Sachs die im Ligabetrieb nicht angewendete Maßnahme. Die Anfangsformation und spezielle Standard-Varianten sollen am Sonntag für eine Überraschung bei den Hessen sorgen.

Eintracht Frankfurt wieder mit Kevin Trapp im Tor?

Nach einer erholsamen Nacht im Kurort Bad Ragaz war der Europa-League-Spaziergang abgehakt und der Fokus schon wieder auf die nächste Stolperfalle gerichtet. Der knifflige Pokalauftakt, diesmal bei Waldhof Mannheim – für Eintracht Frankfurt soll er nicht schon wieder zum Desaster werden. „Es liegt nur an uns“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic, „wie wir mit dem Spiel umgehen und reingehen“.

Eintracht Frankfurt - Kevin Trapp

Was die bisherigen Auftritte in dieser noch jungen Saison gegen krasse Außenseiter angeht, dürfte sich Bobic wenig Sorgen um die Einstellung seiner Profis machen. Auch das souveräne 5:0 (3:0) beim FC Vaduz* in der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League zeigte eindrucksvoll, dass die Eintracht keinen Gegner auf die leichte Schulter nimmt. In Mannheim wird das am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) allein schon aufgrund der Vergangenheit nicht anders sein.

Hütter warnt vor erneuter Pleite

„Wir haben gesehen, was passieren kann. Das wollen wir auf keinen Fall wieder erleben“, versicherte der Mittelfeldspieler Gelson Fernandes, der für die Partie des Fußball-Bundesligisten beim gut aufgelegten Drittligisten aus der Kurpfalz „die richtige Vorbereitung und die richtige Mentalität“ forderte.

Dabei war Fernandes gar nicht dabei gewesen, als die Eintracht im Vorjahr als amtierender Pokalsieger krachend beim Regionalligisten SSV Ulm gescheitert war. Rückblickend war das peinliche 1:2 zwar sogar ein Schlüsselmoment für die dann folgende überragende Spielzeit in der Bundesliga und Europa, dennoch würden sie am Main gerne auf eine Wiederholung verzichten.

Adi Hütter ist sich sicher: „Mannheim wird ganz anders auftreten“

Dass die Partie nicht mit dem lockeren Ausflug ins idyllische Liechtenstein vergleichbar ist, dessen sind sich alle bewusst. „Mannheim wird ganz anders auftreten“, mutmaßte Trainer Adi Hütter, der nach dem Pokal-Aus im Vorjahr schon als heißer Kandidat für den ersten Rauswurf gehandelt worden war. „Es ist gut, dass wir nun schon im Rhythmus sind. Wir sind weiter als im vergangenen Jahr.“

Zur Aufstellung beim Drittligisten Mannheim äußerte sich Hütter noch nicht. Auch ob, wie erwartet, Kevin Trapp im Kasten der Hessen stehen wird, ließ der Trainer offen. Der Nationaltorhüter selbst hatte am Vortag seine Bereitschaft signalisiert.

Abgang von Rebic noch immer möglich

„Viel mehr Widerstand“ als beim mühelosen Sieg in Vaduz* erwartete Fredi Bobic, als er bei Nitro über das Pokalspiel sprach und deshalb mahnte, „vom Kopf her zu 100 Prozent konzentriert“ aufzutreten.

So wie eben in Vaduz, wo Frankfurt den Einzug in die Play-offs praktisch schon perfekt machte. „Ich gehe davon aus, dass wir durch sind“, sagte Hütter nach einem „sehr souveränen und konzentrierten Auftritt“. Ähnlich sah es Bobic („Die Nummer ist durch“), dem die Prämien durch die mögliche Qualifikation für die Gruppenphase ebenso helfen würden wie eine lange Reise im DFB-Pokal.

Noch immer suchen die Frankfurter nämlich Verstärkung im Offensivbereich. Die Treffer von Filip Kostic (11./27.), Dominik Kohr (40.), Goncalo Paciencia (53.) und Mijat Gacinovic (63.) sollten nicht zu sehr über die tatsächliche Angriffspower der Hessen hinwegtäuschen. Zugänge sind deshalb wahrscheinlich, der Abgang des kroatischen Vize-Weltmeisters Ante Rebic noch immer möglich. (skr /sid)

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