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Dejan Joveljic: Zur Zeit nur Ersatz.

Dejan Joveljic

Eintracht Frankfurt: Dejan Joveljic - das Talent muss noch geschliffen werden

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Stürmer Dejan Joveljic hat Talent, muss sich aber weiter gedulden.

Die vergangenen Wochen waren für den lebensfrohen Dejan Joveljic nicht so leicht. Der serbische Fußballer in Reihen der Eintracht saß immer dann, wenn die Kollegen um Punkte kämpften, draußen auf der Ersatzbank. Und als sich die Stürmer Bas Dost und André Silva verletzungshalber abmeldeten, ließ Trainer Adi Hütter entweder nur Goncalo Paciencia stürmen oder stellte ihm den Mittelfeldspieler Daichi Kamada zur Seite. Von Joveljic sprach fast keiner mehr. 

Acht lange Pflichtspiele musste er warten, insgesamt mehr als 800 Minuten, ehe er am Sonntag in Mönchengladbach in der Schlussphase für sieben Minuten eingetauscht wurde. Seine Bilanz: vier Ballkontakte, eine Flanke, zwei Fehlpässe, Laufleistung 1,44 Kilometer. Das ist nicht die Welt, klar, aber für den Stürmer fühlte es sich gut an, überhaupt mal wieder dabei gewesen zu sein. Auch wenn Hütter sagte: „Er ist noch ein bisschen weg.“ Er benötige Zeit.

Dejan Joveljic war schon näher an der Startelf

Da war der 20-Jährige zu Saisonbeginn deutlich näher dran an der ersten Elf, stand in den Europa-League-Qualifikationsrunden zweimal in der Startelf und erzielte in Tallinn den 2:1-Siegtreffer. Es sollte sein einziges Tor bleiben. Obwohl er auch danach noch Bewährungschancen erhielt, im DFB-Pokal in Mannheim (5:3 nach 0:2) stand er in der Startformation, und auch in der Bundesliga zählte er zweimal zur ersten Elf. In Leipzig ging er gar über voll Distanz, eine Woche später im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf durfte er ebenfalls beginnen, wurde aber nach 45 Minuten gegen Bas Dost ausgetauscht. Gerade in diesem Spiel wirkte er wie ein Fremdkörper. „Zurzeit tut man dem jungen Stürmer eher keinen Gefallen, ihn aufzubieten. Heillos überfordert, wirkt wie ein Jugendspieler beim Erwachsenenfußball“, schrieb die FR. „Gefühlt mit einer Handvoll Ballberührungen. Der Bursche braucht noch Zeit.“ Die will ihm Coach Hütter gewähren. Die Eintracht hat auch deshalb darauf verzichtet, einen weiteren gestanden Angreifer zu holen, um Joveljic nicht zu blockieren. Seine Zeit soll kommen, doch momentan sind die Fußstapfen eines Luka Jovic noch deutlich zu groß. Sollte er wirklich ein Rohdiamant sein, dann fehlt ihm gewiss noch der letzte Schliff.

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