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Dominik Kohr von Eintracht Frankfurt will um mehr Spielzeit kämpfen.

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Eintracht Frankfurt: Ersatzspieler starten Angriff auf Stammplätze

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Der Neustart der Bundesliga nach der Corona-Pause soll im Mai erfolgen. Für einige Profis von Eintracht Frankfurt geht damit eine neue Chance einher.

  • Corona-Krise in der Bundesliga: Zwangspause als Chance für Reservisten von Eintracht Frankfurt
  • Erik Durm kämpft um mehr Einsatzzeit
  • Dominik Kohr pendelt zwischen Rasen und Ersatzbank

Frankfurt - Die Bundesliga soll im Mai wieder starten. Die DFL geht offenbar davon aus, dass ab Mitte des Monats der Ball wieder rollen kann. Es gebe mehrere Spielplanoptionen, sagte DFL-Boss Seifert. Der Neustart der Bundesliga ist auch eine neue Chance für Spieler, die vor der Pause außen vor waren bei ihren Klubs. Bei Eintracht Frankfurt trifft das auf drei Profis zu, die einen neuen Anlauf nehmen, um wieder mehr Spielzeit er erhalten.  

Eintracht Frankfurt: Durm mit wenig Einsätzen

Erik Durm: Der Weltmeister von 2014 kam vor der aktuellen Saison ablösefrei aus England zu Eintracht Frankfurt. Bei seinem letzten Verein, Huddersfield Town, wurde sein Vertrag nach dem Abstieg aus der Premier League nicht verlängert. Fredi Bobic war bei der Verpflichtung voll des Lobes für den Außenverteidiger: „Es ist schön, dass es gelungen ist, einen siebenfachen deutschen Nationalspieler und Weltmeister von 2014 unter Vertrag nehmen zu können. Erik Durm erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten, er ist ein starker Charaktertyp und ein überragender Teamplayer. Erik hat national wie international auf höchstem Niveau gespielt. Diese Erfahrungen sind ein großer Mehrwert für unsere Mannschaft“, so Bobic. 

Durm wurde als Alternative zu Filip Kostic auf der linken Seite geholt, er kann aber auch auf der rechten Seite auflaufen. Bislang spielte der ehemalige Dortmunder aber noch keine große Rolle bei Eintracht Frankfurt. Der Außenverteidiger stand zwar in jedem Bundesligaspiel im Kader, kommt aber nur auf acht Einsätze - davon lediglich zwei über die vollen 90 Minuten. Das haben sich beide Parteien sicher anders vorgestellt. Die Fortsetzung der Bundesliga ist auch ein persönlicher Neustart für Erik Durm, der endlich öfters auf dem Platz stehen will.

Eintracht Frankfurt: Kohr pendelt zwischen Rasen und Bank

Dominik Kohr: In 17 von 25 Bundesligaspielen stand der ehemalige Leverkusener auf dem Platz - klingt erst einmal positiv. Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass er lediglich drei dieser Partien über die komplette Spielzeit absolvierte. Kohr, der vor der Saison für 8,5 Mio. Euro von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt gewechselt war, hat andere Ansprüche. Der gestandene Mittelfeldspieler sollte die Zentrale von Eintracht Frankfurt auf ein anderes Level heben, doch diese Erwartungen konnte er nicht erfüllen. 

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Kohr, der ständig zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt, durfte nie mehr als ein Spiel über die gesamten 90 Minuten absolvieren. Das Selbstbewusstsein leidet unter der Situation und die Form war ebenfalls nicht die beste. Für ihn ist der Neustart nach der Corona-Pause die Möglichkeit, nochmal anzugreifen, um sich einen Stammplatz im Mittelfeld zu sichern.

Eintracht Frankfurt: Paciencia kämpft um seine Form

Goncalo Paciencia: Der Portugiese ist mit sieben Treffern noch immer der beste Torschütze von Eintracht Frankfurt in der aktuellen Saison, doch seit Beginn der Rückrunde läuft Paciencia seiner Form hinterher. Landsmann Andre Silva bekommt von Trainer Adi Hütter den Vorzug und Paciencia musste regelmäßig auf der Bank Platz nehmen. Zwar stand er in sechs von sieben Bundesligaspielen in der Rückserie auf dem Feld, meist waren es aber nur Kurzeinsätze über wenige Minuten. 

Die Qualitäten, um Eintracht Frankfurt eine große Hilfe in vorderster Front zu sein, hat Goncalo Paciencia zweifelsohne. Durch die Corona-Pause hat er die Möglichkeit, nochmal neu anzugreifen, um wieder regelmäßig in der Anfangself zu stehen.

Von Sascha Mehr

Unterdessen spricht Alex Meier über seinen Status als Fußballgott in Frankfurt, frühere Beschimpfungen vor dem Fanblock, seine Lieblingstrainer und weshalb es ihm vor allem Sergej Barbarez angetan hat. Jonathan de Guzman verlässt die SGE wahrscheinlich.

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