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Wieder dabei: Lucas Torro.

Testspiel

Comeback von Torro, Debüt von Tuta

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Während der Länderspielpause gewinnt Eintracht Frankfurt mit dezimiertem Kader 9:0 gegen die SG Heringen/Mensfelden. Winterneuzugang Tuta feiert sein Debüt.

Am 9. Oktober des vergangenen Jahres war es, da hämmerte Lucas Torro nach 36 Minuten im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf den Ball aus 25 Metern krachend an die Querlatte - es sollte für lange Zeit der letzte Auftritt des Spaniers für Eintracht Frankfurt gewesen sein. Bis gestern. Da streifte der Mittelfeldspieler wieder das rote Dress der Adler über. Beim 9:0 (5:0)-Testspielsieg des Bundesligisten gegen den Kreisligaklub SG Heringen/Mensfelden gab Torro nach mehr als fünf Monaten Zwangspause sein Comeback.

Kurz nach seinem Lattenknaller gegen die Fortuna hatte Torro im Oktober zur Pause das Feld angeschlagen verlassen müssen. Die Adduktoren schmerzten, sogar so sehr, dass einige Wochen später eine Operation an der Leiste unumgänglich war. Ein Eingriff, der viel Geduld erfordert, nach dem sich keineswegs im Hauruckstil, sondern nur Schritt für Schritt wieder an den Leistungssport herangetastet werden sollte.

Also trainierte Lucas Torro erst im Kraftraum, joggte dann mit Beginn des neuen Jahres um den Übungsplatz der Frankfurter Profis herum - erst beim Trainingslager in Florida, dann im heimischen Stadtwald. Immer angeleitet von den Reha-Trainern der Eintracht arbeitete er sich an die Mannschaft heran, wechselte nach einigen Wochen von Lauf- auf Fußballschuhe und stieg schließlich vor knapp drei Wochen ins Mannschaftstraining ein.

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Als dann gestern Abend die unbedeutenden Testpartie vor rund 3000 Zuschauern angepfiffen wurde, da war diese für Lucas Torro alles andere als unbedeutend. Endlich wieder kicken, der Spanier strahlte, als er im Kreise seiner Kollegen über den Platz rannte. Und der 24-Jährige bekam von Trainer Adi Hütter direkt die volle Dröhnung verpasst, er durfte 90 Minuten mittun.

Ebenso über die komplette Spielzeit standen nur noch der brasilianische Winterzugang und Debütant Tuta, der französische Stürmer Sebastien Haller sowie Patrice Kabuya auf dem Feld. Der 24-Jährige war es auch, der ebenso wie Branimir Hrgota drei Treffer verbuchen konnte. Zudem trugen sich Sebastian Rode sowie die in der zweiten Hälfte eingesetzten U19-Spieler Jabez Makanda und Sahverdi Cetin in die Torschützenliste der Frankfurter ein.

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Am Freitagvormittag bittet Coach Hütter seine Spieler noch einmal zum lockeren Auslaufen an die Arena, anschließend verabschieden sich die Profis in den Kurzurlaub. Erst am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

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