1. Startseite
  2. Eintracht

„Ich glaube, er ist jetzt drin“: Lenz beißt Zähne nach Verletzung zusammen

Erstellt:

Von: Melanie Gottschalk

Kommentare

Christopher Lenz zieht sich im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg eine schmerzhafte Verletzung zu – beißt aber die Zähne zusammen.

Frankfurt - Christopher Lenz hat vor der Winterpause wieder einmal schwere Wochen durchgemacht. Der 28-Jährige zog sich Ende Oktober eine Oberschenkelverletzung zu, konnte erneut wochenlang kein Spiel für Eintracht Frankfurt bestreiten. Nun ist er zurück und will sein Können unter Beweis stellen.

Im Spiel gegen den SC Freiburg am Mittwochabend (25. Januar) folgte dann wieder ein Schockmoment für Christopher Lenz. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt musste in der Anfangsphase des Spiels behandelt werden, konnte aber nach kurzer Zeit wieder aufs Spielfeld zurückkehren und machte weiter.

Die Finger von Christopher Lenz wurden zusammengetaped, nachdem er sich den Mittelfinger ausgerenkt hatte.
Die Finger von Christopher Lenz wurden zusammengetaped, nachdem er sich den Mittelfinger ausgerenkt hatte. © Gerd Gruendl/imago

Eintracht Frankfurt: Christopher Lenz renkt sich Finger aus

„Ich glaube, ich habe mir den Mittelfinger ausgerenkt“, sagte Chrisopher Lenz nach dem 1:1 zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt. „Wir haben probiert, ihn schnell reinzukriegen. Ich glaube, er ist jetzt drin.“ Nachdem der Finger eingerenkt war, wurde er noch getapt, dann konnte es für den 28-Jährigen weitergehen.

Wie genau es zu der Verletzung kam, konnte Lenz selbst nicht genau sagen. „Ich glaube, bei einem Zweikampf. Aber ich weiß nicht genau, wie es passiert ist“, berichtete er. Eingeschränkt habe es ihn jedenfalls nicht. „Bei Einwürfen, sonst nicht. Das ist ja nur der Finger, den brauche ich nicht unbedingt.“

Eintracht Frankfurt: Christopher Lenz wichtiger Teil der Mannschaft

Lenz kam im Sommer 2021 von Ligakonkurrent Union Berlin zu Eintracht Frankfurt, schlug sich jedoch nach seinem Wechsel fast die komplette Hinrunde mit Muskelverletzungen rum und konnte kaum spielen. „Für ihn und uns alle ist das natürlich kein zufriedenstellendes halbes Jahr gewesen. Wenn du immer wieder Verletzungen hast, dann ist es ein ständiges Auf und Ab deiner Gefühlslage“, sagte Trainer Oliver Glasner damals. Er kämpfte sich zurück, zeigte, was in ihm steckt.

Mittlerweile ist er – auch aufgrund des Weggangs von Filip Kostic – zu einem wichtigen Teil der Mannschaft geworden. Daran soll auch ein ausgerenkter Finger nichts ändern. (msb)

Auch interessant

Kommentare