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Einzelkritik der Eintracht: Der alte Hase zeigt es allen

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Von: Thomas Kilchenstein, Daniel Schmitt

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Kollektive Glückseligkeit: Die Eintracht im Taumel.
Kollektive Glückseligkeit: Die Eintracht im Taumel. © dpa

FR-Klassenbuch zum Sieg der Eintracht in Marseille: Hasebe überragend, Lindström treffsicher.

Gut dabei

Makoto Hasebe: Sah eine Gelbe Karte wegen Foulspiels, kommt selten vor. Der Altmeister ganz routiniert, war meist Herr der Lage. Gut, dass er im Hexenkessel von Marseille mit dabei war. Wieso durfte er so lange nicht spielen? Zeigte seine Klasse. Chapeau.

Jesper Lindström: Brauchte eine Weile, ehe er im Spiel war, leistete sich ein paar Stockfehler. Schoss als erster aufs Tor, weit drüber. Dann, kurz vor der Pause, stand er goldrichtig, besorgte die Führung. Leitete sie selbst ein. Später traf er noch die Latte (54.)

Kevin Trapp: Hielt, was es zu halten gab, dieses Mal auch die Flanken fest. Strahlte Ruhe aus, war da, als er gebraucht wurde. Gerade in der zweiten Halbzeit, als OM mit Macht drängte, auf dem Posten, etwa gegen Rongier (66.)

Ansgar Knauff: Entwickelt sich zum Allrounder, nach Rechtsaußen und rechter Verteidiger, dieses Mal linkes Glied der Fünferkette. Machte seine Sache ordentlich, selbstbewusster Auftritt, hatte zweimal die Chance, auf 2:0 zu stellen, wurde abgeblockt.

Ganz okay

Tuta: Solide im Abwehrzentrum, musste ackern. Verteidigte leidenschaftlich, so muss es sein.

Evan Ndicka: Sehr konzentrierter Auftritt, war Herr der Lage, auch wenn er Schwerstarbeit verrichten musste. Fand Zeit, sich nach vorne einzuschalten.

Sebastian Rode: Früher zurück als gedacht. Sollte stabilisieren, tat er auch.

Daichi Kamada: Spielte einen Ticken defensiver als zuletzt, tat das recht abgezockt, sehr ballsicher. Streute ein paar Ideen ein, das war wichtig. Musste das Spiel entscheiden.

Randal Kolo Muani: Einer, der immer den direkten Weg zum Tor sucht, zuweilen mit dem Kopf durch die Wand. Macht ordentlich Wind, schoss als erster aufs Tor. Immer unterwegs, natürlich auch am 1:0 beteiligt. Vergab die größte Chance zum 2:0 (75.)

So lala

Kristijan Jakic: Sehr undankbarer Rolle als rechter Verteidiger gegen den enorm schnellen, dribbelstarken Nuno Tavares. Sah oft nur seine Hacken. Biss sich hinein, gab nie auf.

Djibril Sow: Spulte wie gewohnt viele Kilometer ab, musste viele Löcher stopfen. Lief am meisten. Das tat er unermüdlich, konnte dadurch weniger Impulse setzen.

Mario Götze: Kam anfangs nicht so recht ins Spiel. Rackerte viel, versuchte dem Spiel seinen Stempel aufzurücken.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

R. Borré, T. Chandler. (kil/dani)

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