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Goncalo Paciencia streckt sich nach dem Ball.

12. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Niederlage gegen Wolfsburg: Eintracht Frankfurt in der Offensive zu harmlos

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Eintracht Frankfurt bleibt trotz 45-minütiger Überzahl gegen den VfL Wolfsburg ohne Tor und kassiert die erste Heimniederlage der Bundesligasaison. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 0:2 (0:1)

Aufstellung
Eintracht Frankfurt

Wiedwald - Hinteregger, Hasebe, Ndicka (61. da Costa) - Durm, Kostic, Sow, Rode (46. Kamada), Gacinovic (68. Silva) - Dost, Paciencia

Aufstellung
VfL Wolfsburg

Casteels - Tisserand, Bruma, Brooks - William, Guilavogui, Arnold (88. Schlager), Roussillon - Mehmedi (46. Knoche), Joao Victor (77. Steffen) - Weghorst

Tore

0:1 (19.) Weghorst, 0:2 (65.) Joao Victor

Gelb-Rote Karte

Tisserand (45.+1)

Schiedsrichter

Siebert (Berlin)

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Eintracht Frankfurt kassiert nach einer schwachen Leistung die erste Heimniederlage der Bundesligasaison. Der VfL Wolfsburg war zwar die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl, behielt gegen harmlose Frankfurter aber stets die Ordnung, profitierte zudem von einem schweren Torwartpatzer und fuhr mit einem verdienten 2:0-Sieg nach Hause. 

Schon vor der Partie zofft sich Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt im TV mit einem Sky-Reporter und nimmt den Sender ins Visier.

Wer war der beste Eintracht-Spieler: Stimmen Sie ab. Und lesen Sie auch den langsamsten Live-Ticker der Welt: Elf Weihnachtsmänner müsst ihr sein - sagt Ballhorn.

Nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg bleibt den Hessen kaum Zeit zum Verschnaufen. Denn bereits am Donnerstag, 28.11.2019, müssen die Adler gegen den FC Arsenal ran. Wir sind auch dort live für Sie dabei!

Abpfiff

90. Minute+6: Das war’s, hier passiert nichts mehr.

90. Minute+5: Das Eckenverhältnis spricht für die eintracht - 12:1. Doch das ist nun mal nichts wert.

90. Minute+3: Die Wolfsburger haben auch in Unterzahl ihre Ordnung nicht verloren. Jetzt spielen sie den Sieg abgeklärt und souverän nach Hause.

90. Minute: Fünf Minuten werden nachgespielt.

90. Minute: ... nein, wieder nicht. Kamada schlägt den Ball von der linken Seite an den ersten Pfosten, wo Bruma den Ball zur Ecke abwehrt. Und auch die bringt keinen Erfolg.

89. Minute: Auch der eingewechselte Renato Steffen sieht jetzt nach einem Foul die Gelbe Karte. Es gibt Freistoß für Eintracht Frankfurt. Wird vielleicht jetzt etwas draus ...

88. Minute: Wechsel beim VfL Wolfsburg. Schlager kommt für Arnold.

87. Minute: Nun sieht auch Kostic nach einem Foul die gelbe Karte.

86. Minute: Und da wär’s beinahe passiert. Durm kommt im Strafraum an den Ball und zieht aus kurzer Distanz ab - doch erneut ist Casteels zur Stelle.

83. Minute: Nach vorne geht nicht mehr viel bei Eintracht Frankfurt. Seit dem zweiten Gegentreffer scheint ein wenig die Luft raus. Jetzt müsste ein schnelles Tor her.

80. Minute: Nun ist Kostic mit einem Freistoß aus knapp 25 Metern an der Reihe. Doch das Resultat bleibt gleich, der Ball landet in den Armen von Casteels.

78. Minute: Da Costa versucht es mal von rechts, doch der Ball wird abgeblockt.

77. Minute: Wechsel beim VfL Wolfsburg: Torschütze Joao Victor geht, Renato Steffen kommt.

75. Minute: Eintracht Frankfurt läuft weiter an, doch bei allen Flanken fehlt die nötige Präzision. Die Wolfsburger Anwehr hat derzeit alles im Griff.

70. Minute: Jetzt sieht auch Martin Hinteregger die Gelbe Karte.

68.  Minute: Nächster Wechsel bei Eintracht Frankfurt: Hütter setzt nun natürlich voll auf Offensive, Silva kommt für Gacinovic. 

67. Minute: Guilavogui sieht nach einem Foul die Gelbe Karte.

65. Minute: Und da zappelt der Ball im Netz – und zwar im Frankfurter. Eigentlich besteht überhauot keine Gefahr, Hinteregger gibt zurück auf Wiedwald, der den Ball per Fuß weiterleiten will, die Kugel aber verstolpert und Joao Victor maßgerecht in die Beine legt. Der Brasilianer fackelt nicht lange und trifft für die Gäste. Es steht 0:2.

64. Minute: Eintracht Frankfurt macht Dauerdruck. Von beiden Seiten fliegen die Bälle in den Strafraum, doch es ist kein Durchkommen. Jetzt steigt Kamada höher als die Wolfsburger Abwehrspieler, setzt den Ball aber per Kopf in die Tormitte. Casteels hat keine Probleme. 

61. Minute: Wechsel bei Eintracht Frankfurt: Da Costa kommt die Ndicka.

59. Minute: Nun sind wieder die Wolfsburger an der Reihe. Weghorst kommt zum Kopfball, doch die Kugel fliegt über den Kasten.

57. Minute: Dost legt per Kopf vor, Gacinovic sucht den Abschluss, doch der trifft den Ball nicht richtig. Casteels hat keine Mühe.

53. Minute: Jetzt mal wieder Wolfsburg. Bruma kommt er aus acht Metern zum Kopfball, Wiedwald reagiert stark.

50. Minute: Kostic flankt den Ball in den Strafraum, Dost ist zur Stelle und trifft per Hacke ... doch der Treffer wird wegen Abseits nicht gegeben - zu Recht.

48. Minute: Erste gute Gelegenheit für Eintracht Frankfurt im zweiten Abschnitt. Martin Hinteregger versucht es von dern Strafraumgrenze, der Ball geht aber knapp übers Tor.

46. Minute: Beide Mannschaften wechseln in der Halbzeitpause. Adi Hütter schickt Daichi Kamada für Rode aufs Feld, bei Wolfsburg ist nun Knoche im Spiel. Er ersetzt Mehmedi. 

Halbzeit

45. Minute+3: Halbzeitpfiff im Stadtwald. Eintracht Frankfurt liegt nach dem Tor von Weghorst mit 0:1 zurück, hat nun aber 45 Minuten lang einen Mann mehr auf dem Platz. Vielleicht hilft das ja der SGE, eine Lücke in der Wolfsburger Abwehr zu finden.

45. Minute+1: Gelb-Rote Karte für Tisserand. Eine selten dämliche Aktion des Wolfsburgers, der zusammen mit Paciencia hochspringt, den Ellenbogen ausfährt und den Portugiesen am Kopf trifft. Eintracht Frankfurt spielt von nun an in Überzahl.

45. Minute: Zwei Minuten werden nachgespielt.

44. Minute: Auch diesmal bleibt die große Gefahr aus. Nach einem Freistoß von Kostic landet der Ball in der Nähe des Elfmeterpunkts auf dem Kopf von Martin Hinteregger, doch die Kugel geht weit am Tor vorbei. 

42. Minute: Eintracht Frankfurt hat mehr Ballbesitz und mehr Torschüsse. Doch richtig gefährlich wird es vorne nicht. Die SGE sucht weiter eine Lücke in der Abwehr der Gäste.

40. Minute: Und gleich darauf zeigt Schiri Siebert erneut Gelb. Diesmal trifft einen Kicker von Eintracht Frankfurt: Djibril Sow.

39. Minute: Nun sieht auch Tisserand (VfL Wolfsburg) die Gelbe Karte. 

35. Minute: Kurze Unterbrechung im Waldstadion. Sebastian Rode hat sich verletzt und muss behandelt werden. Er kann aber weiterspielen.

33. Minute: Und wieder versucht es Kostic - diesmal mit einem Schuss aus der Distanz. Casteels ist auf dem Posten.

30. Minute: Eintracht Frankfurt hat etwas mehr Spielanteile, doch die defensiv straken Wolfsburger lassen nicht viel zu.

27. Minute: Und wieder Eintracht Frankfurt. Kostic kommt über links, schickt dann einen scharfen flachen Pass in die Mitte, wo Dost den ball nur haarscharf verpasst.

21. Minute: Kommt gleich die Antwort von Eintracht Frankfurt? Hasebe passt auf Paciencia, der aber von Bruma noch gerade so gestoppt werden kann.

19. Minute: Und plötzlich wird’s ganz still im Stadion. Arnold zieht ab, trifft den Ball nur unsauber, doch der landet bei Weghorst, der zwischen zwei Verteidigern der Kugel unhaltbar an Wiedwald vorbei in den Kasten zirkelt.Es steht 0:1.

17. Minute: Nach den zwei Großchancen ist es wieder etwas ruhiger geworden. 

14. Minute: Die erste Gelbe Karte im Spiel gibt’s für einen Wolfsburger. Arnold kommt gegen Sow zu spät und wird völlig zu Recht verwarnt.

11. Minute: Nun William für Wolfsburg. Nach starker Vorlage von Guilavogui haut William den Ball in die Tormitte, doch Rönnow-Ersatz Wiedwald kann mit einem tollen Reflex parieren.

9. Minute: Erste gute Chance für Eintracht Frankfurt. Kostic zirkelt den Ball nach einem Freistoß auf Paciencia, der aus zehn Metern zum Flugkopfball ansetzt. Casteels klärt aber zur Ecke. Es bleibt beim 0:0.

6. Minute: Wiedwald ist nach einem Steilpass zum ersten Mal gefordert, er ist aber rechtzeitig draußen und kann klären.

5. Minute: Gacinovic bleibt nach einem Zusammenprall im Mittelfeld mit Guilavogui liegen und muss behandelt werden. er kann aber weiterspielen.

4. Minute: Erster Angriff von Eintracht Frankfurt. Filip Kostic läuft über links an, bringt die Flanke aber nicht präzis genug in den Strafraum, der Ball landet im Toraus.

1. Minute: Und los geht’s. Der VfL Wolfsburg hat Anstoß.

Anpfiff

Update, 15.25 Uhr: Wer ist die heimstärkste Mannschaft der Liga? Im Augenblick Borussia Dortmund, auch wenn es gestern nur zu einem 3:3 gegen Paderborn reichte. Aber heute will Eintracht Frankfurt mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg in der Heimtabelle wieder auf Platz eins klettern.

Update, 15.00 Uhr: Fredi Bobic hält die siebenwöchige Sperre für David Abraham für angemessen. „Wir können ihn nicht verdammen für immer. Ich glaube, das ist hart genug. Wenn du mal vier, fünf Wochen raus bist, viele Spiele verpasst, dann ist das immer hart für einen Spieler“, sagte Bobic am Samstag im TV-Sender Sky.

Update, 14.35 Uhr: Nun sind die Aufstellungen da. Im Tor von Eintracht Frankfurt steht Felix Wiedwald - weil Frederik Rönnow krankheitsbedingt fehlt. Für Wiedwald ist es der erste Bundesliga-Einsatz seit rund zweieinhalb Jahren. Neu im Team von Eintracht Frankfurt im Vergleich zum 0:1 in Freiburg sind außerdem Mijat Gacinovic, Makoto Hasebe und Sebastian Rode.

Update, 13.25 Uhr: Eintracht Frankfurt tritt heute mit einem Sondertrikot an (siehe 22.11, 14.10 Uhr). Nicht das Logo des Hauptsponsors ist zu sehen, sondern die Flaggen der verschiedenen Nationalitäten der SGE-Spieler – und das sind immerhin 14. 

Update, Spieltag, 23.11.2019, 7:20 Uhr: Eintracht Frankfurt ist im heimischen Waldstadion in der laufenden Saison eine Macht. Vier Siege holten die Hessen zu Hause, zweimal endeten die Partien mit einem Unentschieden. Auch gegen den VfL Wolfsburg will die SGE ungeschlagen bleiben. 

Dass das alles andere als einfach wird, beweist ein Blick auf die Statistik. Nur eines der letzten sieben Heimspiele konnten die Hessen gegen die Niedersachsen gewinnen. Die letzten beiden Partien vor der Länderspielpause verlor die Eintracht unglücklich: Sowohl beim 0:1 gegen den SC Freiburg als auch beim 1:2 gegen Standard Lüttich wäre mehr drin gewesen für das Team von Trainer Adi Hütter.

Update, 22.11.2019, 14.10 Uhr: Eintracht Frankfurt wird im Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg mit einem Sondertrikot antreten. Unter dem Motto „Platz für Vielfalt“ will der Klub ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Anstelle des Logos von Hauptsponsor Indeed sind die Flaggen der insgesamt 14 verschiedenen Nationalitäten der Eintracht-Spieler abgebildet. „Ich glaube, dass im Sport der kulturelle Hintergrund des Einzelnen unbedeutend ist“, sagt der verletzte Torhüter Kevin Trapp. „ Wir sprechen die gleiche Sprache, die Sprache des Fußballs, da ist es ganz egal, welche Hautfarbe oder Religion jemand hat.“

Eintracht Frankfurt will wieder in die Spur finden

Durch die Länderspielpause hatte Adi Hütter nach den Niederlagen bei Standard Lüttich und in Freiburg ein paar Tage mehr Zeit, seine Spieler wieder aufzubauen. Einige Akteure der SGE waren aber gar nicht in Frankfurt, sondern mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Die gute Nachricht ist, dass sich kein Adler verletzt hat und alle unversehrt zurückgekehrt sind. Wieder ins Training eingestiegen ist Almany Toure, der sich im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen verletzt hatte und mehrere Wochen ausfiel. Er könnte für David Abraham in die Innenverteidigung rücken. Der Kapitän ist bis Ende des Jahres gesperrt, der Einspruch der SGE gegen die Länge der Sperre hatte keinen Erfolg.

Eintracht Frankfurt: Gegner Wolfsburg schwächelte zuletzt

Der VfL Wolfsburg startete fulminant in die Saison und blieb wettbewerbsübergreifend in 13 Spielen ohne Niederlage. Viele Anhänger der Wölfe träumten schon vom ganz großen Coup, aber die letzten Wochen holten sie wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Mit dem 1:6 im DFB-Pokal gegen RB Leipzig fing die Niederlagen-Serie an. Anschließend gab es auch in der Bundesliga in Dortmund (0:3) und gegen Leverkusen (0:2) und in der Europa League gegen KAA Gent (1:3) keine Punkte. Das Selbstvertrauen ist dem Team aus der Autostadt etwas abhanden gekommen. Die Länderspielpause kam genau zur richtigen Zeit, da sich das gefüllte Lazarett etwas leeren konnte. Die Langzeitverletzten Casteels, Schlager, Ginczek und Mehmedi kehrten zurück ins Mannschaftstraining und könnten bereits gegen die Eintracht eine Option für den Kader sein.

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(smr)

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