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Für Sportdirektor Bruno Hübner ist im Sommer bei Eintracht Frankfurt Schluss.
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Für Sportdirektor Bruno Hübner ist im Sommer bei Eintracht Frankfurt Schluss.

SGE

Bruno Hübner verlässt Eintracht Frankfurt am Saisonende

  • Melanie Gottschalk
    vonMelanie Gottschalk
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Sportdirektor Bruno Hübner hört nach zehn Jahren bei Eintracht Frankfurt auf. In seiner Zeit bei der SGE hat er viele wichtige und richtige Entscheidungen getroffen. 

  • Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, hört am Ende der Saison auf.
  • Schon 2018 verständigte er sich mit Sportvorstand Fredi Bobic auf diesen Schritt.
  • Die Trennung ist einvernehmlich, Hübner wird der SGE weiterhin verbunden bleiben.

Frankfurt - Für Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, ist im Sommer Schluss. Der 60-Jährige wird seinen Posten nach zehn Jahren bei der SGE räumen. Das hat der Verein am Mittwoch (17.02.2021) mitgeteilt. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und wird nicht verlängert. Darauf hatten sich Hübner und Sportvorstand Fredi Bobic bereits 2018 verständigt: „Damals hatte ich mit Fredi Bobic über die Zukunft gesprochen und wir hatten uns bewusst auf diese Vertragslaufzeit verständigt. Mit 60 Jahren wollte ich etwas kürzertreten“, sagte er.

Für den Klub sei sicher eine Veränderung auf dieser Position nach so langer Zeit sinnvoll. In den vergangenen Monaten habe sich immer mehr herauskristallisiert, dass der Weggang von Bruno Hübner für beide Seiten die beste und richtige Lösung sei.

Bruno Hübner hört nach zehn Jahren bei Eintracht Frankfurt auf

Die erfolgreiche Zeit von Bruno Hübner bei Eintracht Frankfurt begann im Sommer 2011, als die SGE gerade in die zweite Bundesliga abgestiegen war. Der Sportdirektor führte die SGE mit dem damaligen Trainer Armin Veh direkt zurück in die Bundesliga. In der Folgezeit gelang drei Mal der Einzug in die Europa League sowie zwei Teilnahmen am DFB-Pokalfinale mit dem größten Erfolg der vergangenen 30 Jahre: dem Gewinn des DFB-Pokals 2018. 

„Als ich 2011 aus Duisburg zur Eintracht gekommen bin, habe ich mich sehr auf diese Aufgabe gefreut. Als Hesse, der in einem totalen Eintracht-Umfeld lebt, ist das schon etwas Besonderes. Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem erfolgreichen Miteinander und einer starken Weiterentwicklung von Eintracht Frankfurt. Es macht mich stolz, dass ich hier ein Teil sein durfte. Vor allem die fantastischen Fans und die tolle Atmosphäre werden mir immer in Erinnerung bleiben. In jeder Phase konnten wir uns auf sie verlassen“, sagte er auf der vereinsinternen Homepage der SGE.

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic findet lobende Worte für Bruno Hübner

Die Trennung von Eintracht Frankfurt und Sportdirektor Bruno Hübner ist also keinesfalls negativ verlaufen. Auch Sportvorstand Fredi Bobic findet nur lobende Worte für seinen Kollegen: „Bruno Hübner hat die Eintracht im vergangenen Jahrzehnt mit seiner Arbeit geprägt. Seine Trainerverpflichtungen waren maßgeblich dafür. Er hat nicht nur 2011 mit Armin Veh die richtige Wahl getroffen, sondern im Abstiegskampf 2016 auf Niko Kovac gesetzt und mit dieser, damals mutigen, Entscheidung goldrichtig gelegen“, sagte Bobic.

NameBruno Hübner
VereinEintracht Frankfurt
Alter60 Jahre
PositionSportdirektor

Fredi Bobic und Bruno Hübner hätten sich schon 2018 darauf verständigt, dass der Verein perspektivisch auch auf seiner Position eine Neuorientierung in Betracht ziehe. „Bruno wird Eintracht Frankfurt auch in der Zukunft freundschaftlich verbunden bleiben und ist immer ein gern gesehener Gast“, sagte der Sportvorstand der SGE.

Bruno Hübner wird Zeit bei Eintracht Frankfurt positiv in Erinnerung bleiben

Für Bruno Hübner wird diese Zeit bei Eintracht Frankfurt wohl immer positiv in Gedanken bleiben: „Für mich liegt der Fokus nun auf den kommenden drei Monaten. Ich möchte mit voller Kraft und Energie dazu beitragen, dass wir diese bislang so gute und erfolgreiche Saison möglichst positiv abschließen. Die Qualifikation für das internationale Geschäft wäre ein besonders schöner Abschied. Danach werde ich der Eintracht emotional weiterhin verbunden bleiben“, sagte er abschließend. (Melanie Gottschalk)

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