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Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach: Die Spieler in der Einzelkritik

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Von: Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Echter Adler: Goncalo Paciencia.
Echter Adler: Goncalo Paciencia. © dpa

Beim 1:1-Unentschieden von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach verpasst es der eine oder andere Ergänzungsspieler, sich zu empfehlen. Das FR-Klassenbuch zum Spiel.

Frankfurt - Europa League-Finalist Eintracht Frankfurt erspielt sich gegen Borussia Mönchengladbach ein 1:1-Unentschieden. Die Spieler der SGE in der Einzelkritik.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach: Trapp und Hasebe gut dabei

Kevin Trapp: Beim 0:1 chancenlos, früh im zweiten Abschnitt mit einer glänzenden Fußabwehr, später nach einer Parade mit Schmerzen an der rechten Hand. Hatte er ja schon nach dem Barcelona-Spiel. Machte weiter, gab Sprechchöre für ihn.

Makoto Hasebe: Darf nur noch in unbedeutenden Spielen ran, kaum zu erklären eigentlich. Abgeklärt, spielt mit Auge, rettet sogar auf der eigenen Torlinie. Und leitet dann auch noch mit präzisen Pässen Tore wie das 1:1 ein.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach: Ndicka und Kamada ganz okay

Stefan Ilsanker: Vor der Abwehr mit viel Arbeit, rackerte sich ab, warf alles rein im ersten Startelfspiel seit Oktober 2021. Vorne zu lasch aus sieben Metern, hätte der Ausgleich sein können. Naja, trotzdem ganz okay.

Evan Ndicka: Spielte durch, alleine das ist eine Erwähnung wert, sonst machte das kein zur Stammelf zählender Feldspieler. Souverän.

Daichi Kamada: Kam und bereitete direkt den Ausgleich vor. Gekonnte Ablage auf Paciencia. Ist halt ein guter Kicker.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach: Kostic und Tuta nur so lala

Goncalo Paciencia: Lange unauffällig, ja schlecht. Dann aber mit dem Knaller zum 1:1, haute sich beim Jubeln auf die Brust, aufs Wappen, ein echter Adler.

Tuta: Einen Schritt zu spät beim 0:1. Danach gewohnt zweikampfstark. Durfte in der Pause raus, eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Filip Kostic: Kam zur zweiten Hälfte unter Applaus, hielt sich dezent zurück. Hatte dennoch ein, zwei gute Läufe über links.

Danny da Costa: Gefühlt nach 20 Minuten das erste Mal am Ball, wurde nicht gesucht von den Kollegen auf der rechten Seite, versuchte aber auch nicht, sich ihnen anzubieten. In Hälfte zwei als Innenverteidiger besser. Zum Abschied mit Sprechchören gefeiert. Hat er sich verdient.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach: Ergänzungsspieler schwächeln

Jens Petter Hauge: Kam nach einer Stunde, spielte unauffällig. Ist trotzdem besser, wenigstens ein bisschen, als manch anderer Kollege, der anfangs ran durfte.

Aymen Barkok: Bemüht, oft am Ball, aber mit wenig, ach was, sehr wenig Ertrag. Ein typisches Aymen-Barkok-Spiel eben. Trainer Glasner verzweifelte an ihm - raufte sich ständig die Haare bei Ballverlusten des Bald-Mainzers.

Timothy Chandler: Erst links, dann rechts - auf beiden Seiten schwach. Im entscheidenden Tiefschlaf vor dem 0:1, als er den Gladbacher Lainer ziehen ließ.

Ajdin Hrustic: Unauffällig, was in seinem Fall nichts Gutes bedeutet. Wäre ja mal ein Nachmittag gewesen, an dem er sich hätte empfehlen können. Tat er nicht.

Sam Lammers: Wäre er nicht ein gutbezahlter Profi, der bei schönem Wetter ein bisschen Fußball spielen darf in einem vollen Stadion - er hätte fast schon Mitleid verdient. Viel mehr als ein unfallfreies Einlaufen gelang ihm nicht.

Zu spät gekommen

D. Sow , C. Lenz . (dani/dur)

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