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Will eine aktivere Mannschaft sehen: Trainer Marco Rose.
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Will eine aktivere Mannschaft sehen: Trainer Marco Rose.

Eintracht-Gegner Dortmund

Eintracht-Gegner Borussia Dortmund: Krisengeschüttelt nach Frankfurt

  • VonPeter Schwennecker
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Trainer Marco Rose will eine Entwicklung anschieben: „Dortmund sollte für den Fußball stehen, der etwas ausstrahlt“.

Frankfurt - Der Rückrundenstart hat es in sich. Deswegen sind die Anforderungen, die Dortmunds Trainer Marco Rose an seine Profis stellt, klar und deutlich. „Wir wollen weniger Gegentore kassieren“, mahnt der BVB-Fußballlehrer mit Blick auf das Anfangsprogramm, in dem die Borussen einschließlich des Auftakts am Samstag (18.30 Uhr/live im TV und Livestream) bei Eintracht Frankfurt mit dem SC Freiburg, TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und Union Berlin auf Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel treffen. „Die nächsten Wochen bieten viele Chancen mit Spielen gegen die direkte Konkurrenz“, sagt auch Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung. „Gegen Frankfurt können wir unsere Tabellensituation weiter stabilisieren und vielleicht auch nach vorne ein paar Punkte gutmachen.“

Natürlich geht es für die Schwarz-Gelben im neuen Jahr zunächst um Ergebnisse, doch Rose möchte eine Entwicklung sehen und hofft dabei auf Nachhaltigkeit. „Wir müssen dranbleiben, Hartnäckigkeit zeigen“, betont der Coach. „Es darf aber keinen Schritt zurück geben. Borussia Dortmund sollte weiterhin für den Fußball stehen, der etwas ausstrahlt.“

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund: BVB kommt in Ergebniskrise an den Main

So wie in der Anfangsphase der Saison, als der BVB mit schnellem Spiel und Umschalten für Spektakel sorgte. Doch von Spieltag zu Spieltag häuften sich die Probleme bei den Westfalen, weshalb Rose am Ende der Hinrunde auch mit den spielerischen Darbietungen seines Ensembles nicht mehr zufrieden war. Auch die Punktausbeute war überschaubar, aus den letzten vier Begegnungen gab es nur vier Punkte (zwei Niederlagen, ein Remis, ein Sieg), zuletzt eine 2:3-Niederlage in Berlin. Die Stimmung war entsprechend schlecht.

Zum Trainingsstart zu Beginn der Woche hat Rose aber immerhin eine gute Atmosphäre und ansprechende körperliche Fitness im Team ausgemacht. „Die Leistungstests waren in Ordnung. Die Jungs freuen sich darauf, was jetzt kommt.“ Was der Trainer in den ersten Übungseinheiten in erster Linie dazu nutzte, ein paar Dinge anzuschieben, um die Schwächen auszumerzen. „Wir wollen aktiver verteidigen, höher pressen. Aber das braucht Zeit“, sagt Rose, wohl in dem Wissen, dass damit durchaus Dinge einhergehen, die das Team in anderen Bereichen verliert. Da müsse, so der Coach, die richtige Balance gefunden werden. Und wenn dann auch die Resultate stimmen, könnte es auch für die Dortmunder in Richtung Nachhaltigkeit gehen.

Eintracht Frankfurt trifft auf Borussia Dortmund - Corona wird zum Thema

Personell sieht es bei den Borussen wieder etwas besser aus, obwohl auch der BVB mit Corona zu kämpfen hat. Dan-Axel Zagadou und Marius Wolff befinden sich weiter in Quarantäne. „Wir sind die ganze Zeit sorgsam mit der Situation umgegangen“, sagt Sebastian Kehl. „Wir haben die Zeit nach dem Hertha-Spiel genutzt, um den Großteil der Mannschaft zu boostern. Staff und Trainerstab sind nahezu komplett durchgeboostert.“

Eine Leistungssteigerung erwartet Fußballlehrer Rose von Abwehrchef Mats Hummels, auf den enorme Verantwortung zukommt, weil zum Auftakt Manuel Akanji fehlen wird. „Ich glaube, dass er auf einem anderen Niveau in die Rückrunde startet. Im Sommer hatte er Probleme, war verletzt“, sagt Rose. „Die Patellaprobleme werden ihn immer begleiten, aber er hat es gut im Griff. Wir sind auf Mats und seine Qualitäten angewiesen.“ (Peter Schwennecker)

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