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Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zu Borussia Mönchengladbach.
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Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zu Borussia Mönchengladbach.

SGE

Eintracht Frankfurt bestätigt Wechsel: Adi Hütter verlässt SGE und äußert sich

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt hat den Abgang von Trainer Adi Hütter mittlerweile bestätigt. Der Österreicher schließt sich Borussia Mönchengladbach an.

Frankfurt am Main - Das, was Eintracht Frankfurt an diesem Dienstagvormittag, exakt um 10.30 Uhr, bekanntgab, war dann wirklich keine echte Neuigkeit mehr. Trainer Adi Hütter wird den hessischen Fußballbundesligisten nach drei Jahren verlassen. Wie die FR bereits am Montagnachmittag verkündet hatte, zieht der 51-Jährige seine im Vertrag festgeschriebene Ausstiegsklausel und schließt sich für eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro dem Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach an.

Eintracht Frankfurt: Hütter äußert sich zum Wechsel

„Die Entscheidung, zur neuen Saison ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe hier drei unglaublich erfolgreiche und intensive Jahre erlebt, die ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Ende dieser Saison mit einem herausragenden Ergebnis abschließen möchte“, ließ sich Adi Hütter in einer von der Eintracht veröffentlichten Mitteilung zitieren. Und weiter: „Wir haben eine historische Chance. Alles, was für mich jetzt zählt, ist der Erfolg der Eintracht. Wir wollen unseren Vorsprung verteidigen und uns für die Champions League qualifizieren. Diesem Ziel ordnen wir alles unter.“

Fredi Bobic, der ebenfalls scheidende Sportvorstand, kommentierte die Personalie: „Adi Hütter hat für Eintracht Frankfurt Außerordentliches geleistet und kann die Saison mit dem Erreichen der Champions League krönen. Diesem Ziel gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit in den kommenden fünf Wochen bis zum Ende dieser Spielzeit.“

Bereits vor Wochen hatte sich der Noch-Frankfurter Hütter mit seinen Bald-Chef Max Eberl getroffen, nach anfänglichem Zögern sollen ihn vor allem das Auftreten und die Visionen des Gladbacher Sportchefs zum Wechsel an den Niederrhein überzeugt haben. Dies teilte Hütter den Eintracht-Verantwortlichen nach wochenlangem Rumgeeier am gestrigen Montag in dieser Klarheit mit. Am Dienstagmorgen informierte Hütter schließlich die Mannschaft. „Wir freuen uns sehr über die Zusage von Adi Hütter“, so Borussia-Sportdirektor Max Eberl: „Er ist für unsere Mannschaft und unseren Verein der beste Trainer für die ab dem Sommer vor uns liegenden Herausforderungen und Ziele.“ Hütter unterschrieb für drei Jahre in Gladbach.

Eintracht Frankfurt trifft auf Borussia Mönchengladbach

Dass die Eintracht am Samstag (15.30 Uhr) ausgerechnet bei der Borussia antritt, bringt eine zusätzliche Würze in die aktuellen Geschehnisse. Zweifelsohne hatten die Gladbacher ein höheres Interesse daran, die Personalie in dieser so wichtigen Woche dingfest zu machen, die dadurch zwangsläufig entstehende Unruhe bei den Hessen wird ihnen eher nicht schaden. Zumal sich der Tabellenachte bei vier Punkten Rückstand auf die sechstplatzierten und schwächelnden Leverkusener selbst noch gute Chancen auf die Qualifikation für die Europa League ausrechnet. Das Spiel gegen die Eintracht hat für die Borussia also eine enorme Bedeutung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Die Eintracht dagegen hofft nun darauf, dass die so gefestigt wirkenden Mannschaft auch von dieser neuerlichen Entwicklung unbeeindruckt weitersiegt und mit einer Jetzt-erst-Recht-Stimmung tatsächlich die Champions League klarmacht. Es wäre nicht weniger als ein historischer Erfolg mit dem sich Adi Hütter verabschieden würde. (Von Daniel Schmitt)

Es fällt schwer nachzuvollziehen, warum der Trainer Adi Hütter im Sommer Eintracht Frankfurt verlässt. Ist es der Karriereplan einer Ich-AG? Ein Kommentar.

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