Bas Dost trifft für Eintracht Frankfurt derzeit wie er will.
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Bas Dost trifft für Eintracht Frankfurt derzeit wie er will.

„Bin noch lange nicht fertig“

Dost gesteht Tottenham-Interesse - und verrät, warum er bei der Eintracht geblieben ist

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Tottenham Hotspur wollte Bas Dost von Eintracht Frankfurt gen London lotsen. Doch der SGE-Stürmer blieb. Jetzt hat er seine Beweggründe verraten.

  • Neben Sebastian Rode ist Bas Dost der Mann der Stunde bei Eintracht Frankfurt.
  • Wenig verwunderlich also, dass Tottenham Hotspur den SGE-Stürmer verpflichten wollte.
  • Bas Dost blieb bei Eintracht Frankfurt - und erklärt jetzt, warum.

Frankfurt - Er ist der Mann der Stunde bei Eintracht Frankfurt: Bas Dost. Nach einem durchwachsenen ersten Jahr in den Farben der SGE blüht der niederländische Stürmer zu Beginn der neuen Saison richtig auf. Zahlen belegen diese nicht allzu steile These. Die Eintracht hat in der Spielzeit 2020/21 in Bundesliga und DFB-Pokal bisher achtmal getroffen. Bas Dost steht derzeit bei drei Toren und drei Vorlagen. Bedeutet: Dost hatte bei genau zwei Drittel aller SGE-Treffer seine Hände bzw. eher Füße im Spiel. Mathematik kann so einfach sein.

Mitten in diesen Lauf platzten die englischen Gazetten, die von einem Interesse von Tottenham Hotspur berichteten. José Mourinho, also einer der Besten seines Fachs, möchte Bas Dost in seinen Reihen wissen, hieß es. Bekanntlich kam es nicht dazu. Dost blieb in Frankfurt Jetzt hat er seine Beweggründe verraten.

Bas Dost gesteht Interesse von Tottenham Hotspur - und erklärt Verbleib bei Eintracht Frankfurt

„Ich habe von meinem Berater gehört, dass sie [Tottenham Hotspur, Anm. d. Red.] wirklich dran waren und Interesse hatten“, erzählt Dost im Interview mit „Bild“. „Aber es war, glaube ich, nie ein Thema, dass ich dort Stammspieler werde, und ich will einfach spielen.“ Dass ein Star-Trainer wie Mourinho Interesse an einem zeige, habe „schon was“, muss auch Dost gestehen. Er betont aber auch: „Wenn man sich meine Karriere anschaut, habe ich noch nie einen Verein nach nur einer Saison verlassen. Jetzt auch nicht, zumal ich hier bisher nur wenig zeigen konnte.“

Gemeint sind Dosts acht Liga-Tore aus der vorangegangenen Saison. „Das reicht nicht“, weiß der 31-Jährige. Es habe ihn richtig genervt, dass es für ihn in der ersten Saison für die SGE nicht lief. Doch: „Jetzt habe ich in der Liga nach drei Spielen zwei Tore, und genau da muss ich weiter machen.“

Dost ist sich sicher: „Bin bei Eintracht noch lange nicht fertig“

Der Verbleib bei Eintracht Frankfurt dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein. Dost zeigt sich bei der Eintracht in bestechender Form. Dass der SGE-Schlaks jetzt die Assist-Qualitäten in sich entdeckt hat, liegt laut Dost auch an seinen Mitspielern, wie er bei „Bild“ erklärt: „André [Silva, Anm. d. Red.] und Daichi [Kamada, Anm. d. Red.] sind zwei Spieler, die ebenfalls in der Lage sind, immer Tore zu machen. Es hängt nicht alles von mir ab, wie es in Lissabon der Fall war. Da entwickelt sich was unter uns dreien.“

Hauptaugenmerk bleiben dennoch die eigenen Tore. Dost ist sich sicher: „Wenn ich alle Spiele mache, dann muss ich sicher zweistellig treffen.“ Und dann sagt er einen Satz, der vor allem in Tottenham nicht gerne gehört werden dürfte: „Ich bin bei Eintracht noch lange nicht fertig!“

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