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Eintracht-Chefcoach Adi Hütter.

DFB-Pokal

Eintracht Frankfurt: Bas Dost fällt weiter aus

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Weiter Personalsorgen bei Eintracht Frankfurt: Stürmer Bas Dost steht auch im Pokal nicht zur Verfügung.

Eintracht Frankfurt muss im Pokalspiel gegen RB Leipzig weiterhin auf Stürmer Bas Dost verzichten. Der Holländer laboriert noch immer an den Folgen eines Magen-Darm-Infekts und ist im DFB-Pokal für Adi Hütter keine Option. Hütter: „Bas Dost ist noch nicht wieder im Training und steigt eventuell erst morgen wieder ein. Für das Spiel ist er kein Thema."

Vertreten werden könnte Dost entweder von André Silva oder dessen portugiesischem Landsmann Goncalo Paciencia. Dost war auch beim Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf am Samstag bereits aufgefallen.

Eintracht-Trainer Hütter: Leipzig ist Favorit

Auf eventuelle Rotation im Team angesprochen sagte Adi Hütter in Frankfurt: „Wir haben einen großen Konkurrenzkampf im Team. Dementsprechend sieht auch der Einsatz im Training aus. Wir werden spielbezogen immer variabel bleiben und schauen, auf welches Personal wir zurückgreifen.“

Die Rollen in der Partie gegen Leipzig sind für Hütter unterdessen klar verteilt, auch wenn es um den Pokal geht: „Leipzig ist Favorit. Trotzdem haben wir vor kurzem auch gezeigt, dass wir die Qualität haben, sie zu schlagen. Wir müssen speziell an das anknüpfen, was wir in der zweiten Hälfte gegen Leipzig gezeigt haben. Mit offenem Visier werden wir aber sicher nicht in dieses Spiel gehen.“

Zur Zurückhaltung der Hessen am Transfermarkt in der Winterpause wollte sich Hütter nicht äußern. Speziell auf die Vakanz auf der rechten Außenbahn angesprochen sagte Hütter nur: „Bitte fragen sie mich nicht mehr zu dieser Position“. 

Nagelsmann: Rückstand vermeiden

Für Hütters Leipziger Kollegen Julian Nageslmann  zählt in Frankfurt schlicht das Ergebnis. „Es wäre völlig okay für mich, wenn wir schlechter sind als Frankfurt und trotzdem gewinnen“, sagte Nagelsmann und präsentierte einen der Lösungsansätze: „Es wäre ratsam, mal nicht in Rückstand zu geraten.“ 

In den vergangenen fünf Partien hatte Leipzig immer zuerst ein Tor kassiert, ehe man ins Spiel fand. Und zuletzt in Frankfurt und beim 2:2 gegen Gladbach konnte der Schaden nicht mehr oder nur noch teilweise repariert werden.

Dafür braucht es in Frankfurts traditionell aufgeheizter Atmosphäre ein hohes Emotionsniveau. „Die Jungs werden beißen und kratzen müssen. Natürlich alles im Rahmen“, betonte Nagelsmann. Dabei wackelt allerdings einer seiner besten Zweikämpfer: Dayot Upamecano trainierte am Sonntag und Montag wegen einer Knöchelverletzung nicht. (skr/dpa)

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