Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.
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Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht-Startelf gegen Hoffenheim: Überrascht Adi Hütter mit einem Neuzugang?

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Eintracht Frankfurt trifft auf Tabellenführer Hoffenheim. Trainer Adi Hütter kann bei der Wahl der Startelf aus dem Vollen Schöpfen.

  • Eintracht Frankfurt erwartet am 3. Spieltag die TSG Hoffenheim.
  • Adi Hütter hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl.
  • Wenig personelle Wechsel bei der SGE im Vergleich zum Spiel in Berlin.

Frankfurt - Der Saisonstart ist bei Eintracht Frankfurt geglückt. Nach dem 2:1-Auswärtssieg im DFB-Pokal beim Drittligisten 1860 München, holte die SGE vier Punkte aus den ersten beiden Bundesligaspielen. Das 1:1 zum Auftakt gegen Arminia Bielefeld wurde noch als Enttäuschung gesehen, dafür war der 3:1-Auswärtssieg bei Hertha BSC umso beeindruckender. Eintracht Frankfurt hielt die hoch gehandelten Berliner über die gesamten 90 Minuten in Schach und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass es nur einen Sieger geben kann. Nun geht es gegen die TSG Hoffenheim, die nach zwei Siegen Tabellenführer der Bundesliga ist. Besonders erstaunlich war der 4:1-Erfolg gegen den FC Bayern München, der nicht erwartet werden konnte. Trainer Sebastian Hoeneß stellte sein Team aber perfekt auf den deutschen Rekordmeister ein und fuhr am Ende völlig verdient die drei Punkte ein.

Eintracht Frankfurt: Da Costa mit leichter Blessur

Mit einem Erfolg gegen die TSG Hoffenheim würde sich Eintracht Frankfurt in der Spitzengruppe der Bundesliga festsetzen und mit einer Top-Platzierung in die Länderspielpause gehen. Adi Hütter hat bei der Wahl der Startelf fast freie Auswahl. Lediglich Evan Ndicka und Filip Kostic fallen verletzt aus, zudem befindet sich Jetro Willems noch im Aufbautraining. Danny da Costa wurde im Training wegen einer kleinen Blessur geschont, für den Kader am Samstag wird es aber wohl reichen: „Danny da Costa hatte gestern Probleme im Training, weshalb wir ihn heute rausgelassen haben. Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Wenn er fit ist, ist er aber natürlich für Samstag wieder ein Thema“, so Hütter auf der Pressekonferenz.

Die neue Nummer zwei bei Eintracht Frankfurt, Markus Schubert, wird gegen Hoffenheim im Kader stehen. „Markus Schubert ist ein großes Torwarttalent. Er hatte zwei gute Einheiten und hat gezeigt, was für eine Qualität er hat“, zeigte sich Hütter begeistert vom neuen Mann zwischen den Pfosten. Der zweite Neuzugang diese Woche, Ajdin Hrustic, ist laut Hütter ebenfalls eine Option für den Kader. Der Australier trainierte am Donnerstag das erste Mal mit der Mannschaft. Der SGE-Coach will dem Neuen aber Zeit geben: „Ajdin kann auf der Außenbahn spielen, ich sehe ihn aber am ehesten auf der Acht oder Zehn. Er hat einen starken Fuß und schießt gute Standards. Er ist ein kreativer Spieler, wird aber auch Zeit benötigen, sich an die Bundesliga zu gewöhnen.“

Eintracht Frankfurt: Defensive bleibt personell unverändert

Im Tor wird bei Eintracht Frankfurt die unangefochtene Nummer eins, Kevin Trapp, stehen. Die Defensive funktionierte in Berlin hervorragend, deshalb hat Trainer Hütter keinen Grund, am Personal etwas zu ändern. Die Dreierkette in der Verteidigung werden Kapitän David Abraham, Makoto Hasebe und Martin Hinteregger bilden. Das Trio wird gegen die Offensive der TSG Hoffenheim jede Menge Arbeit bekommen und muss versuchen, Andrej Kramaric so gut es geht aus dem Spiel zu nehmen. Der Kroate ist aktuell in absoluter Top-Form und erzielte fünf Treffer in den ersten beiden Spielen.

Steven Zuber wird den verletzten Filip Kostic auf der linken Außenbahn ersetzen. Sein Pendant auf der Gegenseite ist erneut Almamy Toure, der nach seinem Auftritt in Berlin von Hütter ein Extralob bekam. Zentral sorgen Sebastian Rode und Stefan Ilsanker für Stabilität und Daichi Kamada wird versuchen, die Stürmer mit Pässen zu füttern. Im Angriff geht momentan kein Weg am Duo Bas Dost und Andre Silva vorbei. Die beiden treffen derzeit nach Belieben und sind gesetzt im Sturm von Eintracht Frankfurt. (smr)

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