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Danny Da Costa muss dabei zusehen, wie seine Eintracht mit 2:5 gegen den BVB verliert.
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Danny Da Costa muss dabei zusehen, wie seine Eintracht mit 2:5 gegen den BVB verliert.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund

Alles Banane 

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Eintracht Frankfurt kommt gegen das gelbe Bananenboot aus Dortmund bedenklich ins Trudeln. Unsere Kolumne Ballhorn.  

Die roten Trikots sind bestimmt schuld. Die haben schon in Mannheim nix gebracht. Oder liegt es vielleicht daran, dass Dortmund einen Lizenzspielerkader im Gegenwert des gesamten Ruhrgebiets hat? Ballhorn, der einzige Liveticker, der erst nach dem Spiel erscheint, aber schon Stunden vorher lamentiert, wird mal wieder grundsätzlich. Aber empören Sie sich selbst.    

-30 Minuten: Heiß. 

-29 Minuten: Ziemlich heiß. 

-28 Minuten: Also draußen.  

-27 Minuten: Wie es in uns Fans drinnen aussieht … 

-26 Minuten: Schwierig. 

-24 Minuten: Nach der ersten Pokalrunde.  

-23 Minuten: Und vor dem ersten schwerreichen Gegner.  

-21 Minuten: Apropos reich.  

-20 Minuten: Feinänschel Fährpläi.  

-17 Minuten: Find ich toll.  

-15 Minuten: Ich hab schon meinem Arbeitgeber angeboten: 

-14 Minuten: Für das doppelte Gehalt bleibe ich.   

-12 Minuten: Ansonsten nehme ich das Angebot aus Paris an. 

-10 Minuten: Oder hab ich was falsch verstanden? 

-9 Minuten: Eins steht fest:  

-7 Minuten: Haaland kann ich nicht leiden.  

-6 Minuten: „Ämme Ämme“ Rose auch nicht.  

-4 Minuten: Also weghauen.  

-2 Minuten: Danke. Bitte.  

-1 Minute: Dortmunder können nie allein laufen. They’ll never walk alone. Aber sie kommen offenbar damit klar. Obwohl: Manche weinen.  

Anpfiff: Tobias Stieler. Don’t steel our points. You’ll never whistle alone.  

1.Minute: Dortmund legt gleich los wie ein Rudel Bananenboote. Au weia.  

2. Minute: Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass Simon’s Cat jede Woche seinen Schwanz ins Blickfeld hält? Große Miezekatze. Plüsch.  

3. Minute: Also vor den Fernseher? Links unten? Lange Ecke?  

4. Minute: Lässt sich nicht ändern. Bauliche Verhältnisse im Ballhorn-Studio. Simon’s Cat sitzt da halt. Stammplatz.  

5. Minute: Muss man mit leben. Genauso wie mit Lothar M. als Sky-Experte.  

6. Minute: Hase heute Käpt’n.  

7. Minute: Wir spielen wieder ganz in Rot. Wie in Mannheim.  

8. Minute: Die Farbe kann ja nichts dafür. (72. Minute: oder doch?)  

9. Minute: Dafür ist Simon’s Cat ganz in Weiß und Schwanz.  

10. Minute: Pardon: … und Schwarz, so muss es heißen.  

12. Minute: Das nüchterne Ballhorn-Viertelhalbzeit-Fazit:  

13. Minute: Ich will mit dem Bier warten bis zu unserer ersten Ballstafette über mehr als zwei Stationen. Aber es ist ja auch noch nicht dunkel.  

15. Minute: BOAH! Kostic mit Mörder-Lauf zurück in die eigene Hälfte, der gegnerischen Banane die Kugel wieder abgejagt. So!  

17. Minute: Aber wir verlieren immer noch so schnell den Ball wie … 

19. Minute: … ein Bananenboot die Balance nach dem ersten Eimer Sangria.  

23. Minute: Oh. Oh. Der N’Dicke dribbelt viel in der gegnerischen Hälfte.  

24. Minute: Zu viel. Konter, einsnull Dortmund.  

25. Minute: Evan in the quietest moments. 

27. Minute: Jetzt nicht unterkriegen laaaassss – TOOOOR!  

28. Minute: Der Dortmunder Passlack ist so freundlich und nimmt Porree das Netzen ab! Einseins!  

30. Minute: Der hat gepasst, Herr Lack.   

31. Minute: Nur noch Frankfurter zu hören! Alle 700!  

32. Minute: Jetzt wieder ein paar Dortmunder. 2:1.   

34. Minute: 3:1 Haarband.  

36. Minute: Eventuell haben wir keine besonders gute Spieltaktik gewählt.  

38. Minute: Dortmund Platz zum Kontern geben … nnnjjjaaaa – nein. Schlechte Idee.   

39. Minute: Ein paar gute Verteidiger wären auch mal ’ne Maßnahme. Und jemand, der das Spiel gestaltet, damit Evan N’Dicka das nicht machen muss. Es soll da diesen Amin Younes geben.  

40. Minute: Okay. Ein guter Torwart hat auch mal einen schlechten Tag. Trapp legt das nächste Tor vor … oder Moment …  

41. Minute: Nein, der Ball war vorher schon über die Auslinie entwischt. 

.  

43. Minute: Also weiter 3:1 für die Bananen. 

HZP: Was tun?  

INHZP: Haugenblick mal!  

INHZP: Jesper Auswechslung reagieren!  

46. Minute: Ok. Die beiden kommen rein, außerdem Lenz. Dann wird alles Bambi. 

47. Minute: Ilse, Barhock und Deitschi machen Schluss für heute.  

48. Minute: Hinti schießt. 20 Meter am Tor vorbei. WARUM NICHT! 

49. Minute: Aber egal, was passiert, Jeschäftsfreunde:  

50. Minute: Im Ballhorn-Kühlschrank ist Sushi für nachher.  

51. Minute: Puh. Jetzt muss mal etwas Moral hier rein.  

52. Minute: Für Dortmund spielt auf so ziemlich jeder Position ein Mensch, dessen Transfergegenwert den Jahresetat der Spielvereinigung Kräuter Pferd übersteigt, die (nominell) in derselben Liga spielt.  

54. Minute: Es nennt sich Financial Fairplay. 

55. Minute: Dortmund ist natürlich nicht das krasseste Beispiel. Wirklich nicht.  

56. Minute: Krass sind Paris St. Germain, FC Chelsea, Manchester City, Real Madrid, FC Barcelona.  

58. Minute: Aber natürlich auch Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim. (jetzt 4:1 für Dortmund)  

60. Minute: Da ist nichts fair. Da ist zweierlei Maß.  

61. Minute: Der BVB kriegt seine Kohle nicht von einem Scheich.  

62. Minute: Und trotzdem ist er reich.  

64. Minute: Wenn du die Aufstellung liest.  

66. Minute: Wo ist da noch fairer sportlicher Wettbewerb? 

67. Minute: Eigentlich ist es wie früher, wenn wir als C3-Jugend gegen die C1 eines anderen Vereins gespielt haben. Die waren ein, eineinhalb Jahre älter als wir. Einen Kopf größer. Doppelt so schnell. Und hatten schon eine Freundin.  

69. Minute: Manche von denen waren schon mal auf Ibiza mit einem Bananenboot gefahren.  

70. Minute: Nein. Das war jetzt übertrieben.  

71. Minute: Aber mal unter uns: Wenn ein Fußballspieler in Barcelona 70 Millionen Euro im Jahr verdient.  

72. Minute: Und öffentlich weint, weil er leider nicht in der Lage ist, für die Hälfte des Geldes weiterzuspielen. (5:1 für Dortmund)  

73. Minute: Also für 35 Millionen Euro. Im Jahr.  

74. Minute: Und dann für 40 Millionen Jahresgehalt nach Paris geht. Nicht Francs. Euro. Netto.  

75. Minute: Ich weiß nicht. 

76. Minute: Irgendwas stört mich daran. Und macht mir auch schlechte Laune.   

77. Minute: Wenn ich bloß drauf käme, was. 

78. Minute: Na klar, das spielt alles keine Rolle, solange der eigene Verein gewinnt.  

79. Minute: Als wir durch Europa zogen und sogar Chelsea auf den Knien hatten.  

80. Minute: Das war romantisch.  

81. Minute: Aber an so einem Tag wie heute.  

82. Minute: Da macht das alles keinen Spaß mehr. 

83. Minute: Da tut es nur noch weh.  

84. Minute: Und da sehnt man sich verdammt noch mal zurück auf den Rosegger-Fußballplatz.  

85. Minute: Rote Asche.  

86. Minute: Und eine Mark in die Mannschaftskasse, wenn die Schuhe nicht geputzt waren. (Toooor. 5:2.)  

87. Minute: Jaja. Jetzt wird er wieder sentimental, der Ballhorner.  

89. Minute: Tut mir leid. Geht schon wieder.  

.  

Abpfiff: Gute Nacht, Fußballfreundinnen und Fußballfreunde.   

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