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Eintracht-Einzelkritik: Was ist nur mit Filip Kostic los?

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Von: Ingo Durstewitz, Daniel Schmitt

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Nichts geht mehr: Filip Kostic mit einer denkbar schwachen Leistung in Köln.
Nichts geht mehr: Filip Kostic mit einer denkbar schwachen Leistung in Köln. © dpa

Eintracht-Spieler nach der Niederlage in Köln im Klassenbuch: Kostic schlapp, Kamada bedenklich matt und die übrigen Spieler auch eher schwächelnd.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Kevin Trapp: Hielt seine Mannschaft lange im Spiel, nicht mit spektakulären Paraden, aber mit wichtigen, guten Taten. Aufmerksam. Beim Gegentor zwar getunnelt, aber, nun ja, passiert halt mal. Vor Frust hätte er am liebsten in den Rasen gebissen.

So lala

Martin Hinteregger: Aufrechter Manndecker, fegte dazwischen, schlug die Bälle weg, trat mal rein, provozierte eine Gelbe Karte und sah selbst eine. Aber der alte Hinti, nein, ist er nicht.

Jesper Lindström: Immer, wenn es gefährlich wurde, hatte er seine Füße im Spiel. Doch traf zu häufig, nein, eigentlich immer die falschen Entscheidungen – das zieht sich durch das neue Jahr.

Sebastian Rode: Vergab eine riesige Chance zu Beginn, den muss er reinmachen. Probierte immer etwas, doch es blieb beim Versuch. In der Halbzeit mal wieder ausgetauscht, dieses Mal mit einer Bauchmuskelzerrung. Nervt.

Rafael Borré: Armer Kerl, da vorne alleine. Wird zu selten eingebunden, kaum angespielt – und ist trotzdem immer da, wie ganz zum Schluss, als er noch mal abschloss. Reibt sich auf, muckt auch mal auf. Immerhin.

Eintracht Frankfurt schlecht, Sky schlecht, Welt schlecht, Köln gewinnt. Unsere Kolumne Ballhorn.

Schwächelnd

Tuta: Unaufmerksam, zittrig, gerade im ersten Abschnitt mit vielen Abspielfehlern, konnte auch die Gegner nicht immer halten. Das geht besser.

Evan Ndicka: Hob vor dem 0:1 mal wieder das Abseits auf – das kennt man mittlerweile. Nicht immer auf der Höhe.

Djibril Sow: Eine erste Halbzeit zum Vergessen, unkonzentriert, fahrig. Sollte sich mal wieder sammeln, bei sich bleiben. Ist so ein bisschen das Spiegelbild der Mannschaft: Wenn es läuft, läuft es auch bei ihm - und umgekehrt.

Kristijan Jakic: Ineffektiv, selten zu sehen, stochert mal hier und dort, aber ohne Struktur. So reicht das nicht.

Timothy Chandler: Spult seinen Part ab. Das gelingt ihm mal besser und mal schlechter, in Köln schlechter.

Filip Kostic: Was ist denn da los? Das ist nicht der Kostic, den man kennt. Saft- und kraftlos, zumeist hinten gebunden, spielte wie die meisten linken Verteidiger halt spielen, aber nicht wie ein Filip Kostic spielt. Sogar die Flanken segelten hinter das Tor. Rätselhaft schlapper Auftritt. Oder die Krankheiten zehren noch immer an ihm.

Daichi Kamada: Sollte im zweiten Abschnitt für Schwung sorgen – der Schuss ging nach hinten los. Verhaspelte jede gute Situation, lethargisch, uninspiriert. Auch beim Gegentor wieder nicht entschlossen genug. Mit der Höchststrafe bedacht: eingetauscht, ausgetauscht. Aber, das sollte man bedenken: Bei Kamada entscheiden oft Zentimeter und Sekundenbruchteile, ob eine Situation genial oder katastrophal endet. In Köln war es letzteres.

Zu spät gekommen

J. P. Hauge, D. d. Costa, S. Lammers, Chris. Lenz (dur/dani)

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