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Es war einmal

Nach der schon recht deutlichen Klatsche an jenem Samstag im März dieses Jahres ist Trainer Michael Skibbe dann ein bisschen böse geworden. Nicht etwa, weil seine Mannschaft vor 51500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena im Stadtwald dem FC Schalke 04 mit 1:4 unterlegen war, sondern weil die Herren Journalisten den Fußballlehrer mit dem Niemandsland der Tabelle konfrontierten. „Niemandsland“, hob Skibbe also an, „hat immer so einen negativen Beigeschmack.“

Nach der schon recht deutlichen Klatsche an jenem Samstag im März dieses Jahres ist Trainer Michael Skibbe dann ein bisschen böse geworden. Nicht etwa, weil seine Mannschaft vor 51500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena im Stadtwald dem FC Schalke 04 mit 1:4 unterlegen war, sondern weil die Herren Journalisten den Fußballlehrer mit dem Niemandsland der Tabelle konfrontierten. „Niemandsland“, hob Skibbe also an, „hat immer so einen negativen Beigeschmack.“

Dabei habe sich die Eintracht „da etabliert, wo wir uns selbst sehen.“ Nach dem 25. Spieltag war das Platz acht. Am Ende Platz zehn. Mittelfeld eben. Mittelmaß. Oder auch: Niemandsland.

Und natürlich sah sich auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen mal wieder in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Bundesliga eben ein doch ziemlich vorhersehbares Geschäft sei, indem die Klubs mit den fetten Etats oben und die anderen eben weiter unten stehen würden. „Und je öfter ich recht behalte, desto wütender werden meine Antipoden, die glauben, dieses zementierte Ranking aufbrechen zu können“, sagte Bruchhagen. Und wer tatsächlich glaube, dass die Spielzeit so besonders erfolgreich sei, der möge doch bitte zwei Jahre zurückblicken. „Da hatten wir am 25. Spieltag unter Friedhelm Funkel vier Punkte mehr.“

Gegen Schalke war die Eintracht vor allen Dingen deshalb so chancenlos, weil sie die erste Hälfte komplett verschlafen hatte. Gerade bei hohen Bällen waren die Hessen den Gästen heillos unterlegen. „Bei denen sind sieben Mann über 1,90 Meter groß“, fasste Chris mit großen Augen zusammen. Trainer Skibbe war nach den ersten 45 Minuten und einem 0:2-Rückstand (nach Kopfballtreffern von Joel Matip, 12. Minute, und Benedikt Höwedes, 15.) restlos bedient. „Da haben wir uns eine Menge versaut, das war richtig schlecht, wir haben genau das Gegenteil von dem gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, zürnte er nach dem Abpfiff. „Da sind wir nur wie ein Scheibenwischer den Bewegungen des Balles gefolgt.“ Es soll in de Kabine der Eintracht sogar richtig laut geworden sein.

Immerhin hat die Standpauke die lethargischen Spieler offensichtlich aufgerüttelt, die Eintracht kam mit mehr Mut und Drive aus der Umkleide, Alexander Meier machte relativ schnell das 1:2 (52.), die Platzherren zeigte eine Reaktion auf den indiskutablen ersten Durchgang. „Wir haben Charakter und Herz gezeigt“, fand Kapitän Christoph Spycher sogar. Weil aber Matip mit einem langen Bein das 2:2 verhinderte (60.) und zum Schluss Ivan Rakitic (80.) und Kevin Kuranyi zuschlugen (89.), musste sich die Eintracht doch noch empfindlich getroffen geschlagen geben.

Und doch hatten die Frankfurter insgesamt einen Schritt nach vorne gemacht. „Wir spielen attraktiver und ansehnlicher als im Vorjahr“, sagte Bruchhagen. „Das war das Einzige, was ich mir vom neuen Trainer erwünscht hatte.“ dur

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