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Aus dem Rennen, aber umschwärmt: Martin Fenin.
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Aus dem Rennen, aber umschwärmt: Martin Fenin.

Stürmer

Aus drei mach zwei

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Vor dem Start der Bundesliga beim Konkurrenten Hannover sucht die Eintracht Frankfurt das beste Stürmer-Paar: Amanatidis, Altintop und Gekas heißen die Anwärter.

Eines ist sicher: „Alle drei werden eher nicht spielen.“ Alle drei ? das sind die Frankfurter Stürmer Ioannis Amanatidis, Halil Altintop und Theofanis Gekas, doch von diesen drei werden nur zwei spielen können. Wer das sind, wollte Eintracht-Trainer Michael Skibbe natürlich vor dem Start der Fußball-Bundesliga am Samstag beim jetzt schon schwächelnden Konkurrenten Hannover 96 natürlich nicht verraten. „Die letzten Trainingseindrücke werden entscheiden“, sagt Skibbe. Was soll er auch sagen?

Ein brillant harmonierendes Pärchen hat sich ja noch nicht herauskristallisiert. Altintop und Amanatidis haben im ersten Pflichtspiel in Wilhelmshaven im Pokal ordentlich harmoniert und je ein Tor geschossen, aber Gekas ist selbstverständlich aufgrund seiner Erfahrung und Torgefahr allemal mehr als eine Alternative. „Mit seiner Trainingsleistung bin ich sehr einverstanden“, lobte Skibbe den 30 Jahre alten Griechen. Zudem hatte der Neuzugang von Hertha BSC Berlin am Dienstag in einem Testspiel gegen einen Kreisligisten sechs Tore in einer Halbzeit erzielt. Der Trainer hat sich allerdings gegen eine „Rotation, nur der Rotation wegen“ eine Absage erteilt. „Jeder wird seine Spielanteile kriegen.“

Fenin und Freiburg

Natürlich findet es Skibbe gut, dass er jetzt eine große Auswahl hat an guten Stürmern. Aktuell fällt somit das Aus des vierten Angreifers, Martin Fenin, der wegen eines Muskelfaserrisses im Rücken für knapp zwei Wochen fehlen wird, kaum ins Gewicht. „Wir können solche Verluste jetzt viel besser kompensieren“, sagt Skibbe.

Am Mittwoch ist zudem bekannt geworden, dass der SC Freiburg ein Auge auf Fenin geworfen hat. „Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, Fenin ist für uns ein total uninteressanter Spieler“, sagte der Freiburger Manager Dirk Dufner der Frankfurter Rundschau. An eine Verpflichtung oder ein Ausleihgeschäft sei aber nicht gedacht. „Es stimmt, wir sind auf der Suche nach einem Stürmer und haben auch Fenin im Blick. Wir werden das aber nicht intensiv verfolgen.“

Auch Martin Fenin sieht „keinen Grund, hier wegzugehen. Ich hatte eine gute Vorbereitung, bin 100-prozentig fit und will mich in Frankfurt durchsetzen“, sagte der Tscheche, der sich die Blessur beim letzten Länderspieleinsatz zugezogen hat.

Vor Wochen hat der 23-Jährige seinen Anspruch formuliert, Stürmer Nummer eins sein zu wollen. Inzwischen hat ihn die Verletzung ein wenig zurückgeworfen. Nach Möglichkeit möchte er beim ersten Heimspiel gegen den Hamburger SV wieder im Kader stehen, zumal danach das Qualifikationsspiel der Tschechen gegen Litauen ansteht. „Ich habe keine Angst, dass ich es bei der Eintracht nicht packe“, sagte Fenin.

Maik Franz tritt kürzer

Keine großen Sorgen macht sich der Frankfurter Trainer bei Maik Franz, der noch ein wenig unter den Folgen einer Oberschenkel-Prellung laboriert, die er sich im Freundschaftsspiel gegen den FC Chelsea vor mehr als zwei Wochen zugezogen hat. Deswegen setzte der Innenverteidiger am Mittwoch mit den Üben aus. Für Samstag sollte es „keine Probleme“ geben, heißt es. Wenn doch, könnte es noch einmal eng werden im defensiven Zentrum, Chris fällt ja aus. Aber sicher ist das nicht.

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