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Eintracht-Keeper Oka Nikolov im Spiel gegen Bremen.
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Eintracht-Keeper Oka Nikolov im Spiel gegen Bremen.

Oka nach New York

Dino auf dem Sprung

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht-Tormann Oka Nikolov scheint ernsthaft den Absprung aus Frankfurt zu erwägen. Ein Angebot liegt vor - aus New York. Trainer Skibbe will den Routinier aber halten. Von Ingo Durstewitz

Oka Nikolov, der Dino, war doch ganz gut gelaunt nach dem Training bei lausigen fünf Grad unter Null. Die Mütze hatte er tief in die Stirn gezogen, den Schal bis über die Nase, nur die Augen lugten als Schlitze heraus. Die bohrenden Fragen der drei Frankfurter Reporter beantwortete der Torwart dann auf seine ihm eigene Art. Ob er in den anstehenden Verhandlungen mit der Eintracht auf einen langjährigen Vertrag dränge? "Jawohl, eine Laufzeit von zehn Jahren schwebt mir vor", sagte er trocken.

Ob er womöglich auf eine Anstellung in der Fußball-AG schiele nach seiner aktiven Zeit zwischen den Stangen? "Ja, genau, ich will Cheftrainer werden. Das sollen sie mir jetzt schon mal in den Vertrag schreiben", bellte der Torhüter der Frankfurter Eintracht. War nur Spaß das alles, klar. Aber mehr als ein paar launige Sprüche wollte der 35 Jahre alte Eintracht-Methusalem nicht von sich geben. Zu verzwickt, zu ernst ist die Angelegenheit.

Denn Nikolov scheint ernsthaft den Absprung aus Frankfurt zu erwägen. Ein Angebot liegt vor - der US-amerikanische MLS-Klub Red Bull New York würde den Schlussmann gerne unter Vertrag nehmen. Die Offerte des von Getränke-Milliardär Dietrich Mateschitz gepamperten Klubs liegt schon seit mehreren Wochen vor, sie ist verbrieft. Nikolov wollte sich dazu nicht äußern.

Auch, weil am Dienstag Verhandlungen mit der Eintracht anstehen. "Ich will mir mal anhören, was der Verein mit mir vorhat", sagt Nikolov. Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gerne noch zwei, drei Jahre im Tor stehen würde. Nikolov, der bodenständige Familienmensch aus dem Odenwald, müsste im Fall eines Wechsels in die Staaten sehr bald seine Zelte in Frankfurt abbrechen, weil die US-Liga bereits im März beginnt. Ob das realistisch ist? Ob der heimatverbundene Nikolov, seit fast zwei Jahrzehnten im Eintracht-Kasten, tatsächlich den großen Schritt über den großen Teich wagt?

Michael Skibbe, der Eintracht-Trainer, will es verhindern. "Unser Interesse ist ganz gering, ihn abzugeben", sagt er. "Aus sportlichen Gesichtspunkten möchte ich ihn unbedingt halten." Nikolov spiele eine "gute, ganz souveräne Saison", und er ist bei Skibbe gesetzt auch als Nummer eins. Wie lange noch? "Den Zeitpunkt der Ablösung hinauszuzögern, liegt nur an ihm."

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