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Eintracht-Gegner: Silva und Co. trumpfen bei RB Leipzig auf

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Von: Daniel Schmitt

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Knipser im falschen Trikot: Andre Silva. Foto: dpa
Knipser im falschen Trikot: Andre Silva. © dpa

Eintracht-Gegner RB Leipzig ist in der Bundesliga die Mannschaft der Stunde und André Silva ist besonders heiß.

Wenn eine Fußballmannschaft die meisten Tore einer Spielklasse erzielt, ist das eine gute Sache. Kassiert diese Mannschaft zudem die wenigsten Gegentreffer der Liga, ja dann kann das im Grunde nur ganz nach oben führen. Bei RB Leipzig reicht es für Rang vier. Warum? Weil eben jene Tor-Statistiken nur für die Rückrunde gelten, und seit dem Jahreswechsel ist dann tatsächlich auch keine deutsche Mannschaft besser als die Sachsen. Das halbjährige Wirken von Jesse Marsch zuvor, mittlerweile bei Leeds United angestellt, hat seine Spuren hinterlassen. Welche, die die Leipziger trotz Aufholjagd in Saisonteil zwei bisher noch nicht ganz wegzuwischen vermochten. Nur ein verlorenes Bundesligaspiel in den jüngsten acht Partien (2:3 beim FC Bayern) lässt die Quali für die Champions League immerhin deutlich machbarer erscheinen.

Trainer Domenico Tedesco, nicht ohne Zweifel rund um den Leipziger Cottaweg empfangen, hat sofort den richtigen Ton getroffen - vor allem bei seinen Spielern. Etwas, das Marsch auch aufgrund dessen Sprachbarriere zu selten gelungen war. Tedesco löste erst manch Blockade in den Köpfen der Spieler, später dann auch taktische Fesseln. Er setzt hinten auf mehr Ballbesitz und vorne auf die Intuition seiner Angreifer. Und die zahlen es ihm zurück. Emil Forsberg, Yussuf Poulsen, Dani Olmo, André Silva, vor allem Christopher Nkunku, der neben Robert Lewandowski und Erling Haaland wohl der beste Bundesligakicker, trumpfen auf, liefern im Grunde das ab, wozu sie ob ihrer überdurchschnittlichen bis herausragenden Fähigkeiten im Stande sind. Man sehe jedem Spieler an, sagt Anführer Forsberg, „dass es momentan riesigen Spaß macht zu zocken.“

RB Leipzig: André Silva immer besser in Fahrt

Gerade für André Silva, den Mittelstürmer mit Köpfchen, ist das anstehenden Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Dazn) gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt „ein besonderes Spiel“. Der Portugiese, der vor der Saison von den Hessen nach Leipzig gewechselt war, beweist nach Startschwierigkeiten längst seine gehobene Bundesligaklasse. Neben zehn Ligatreffern kommt er, wie der „Kicker“ recherchierte, bereits auf fünf Torvorlagen sowie acht vorletzte Pässe - lediglich ein einleitender Pass zu einem Tor fehlt ihm, um den Bundesligarekord von Teamkollege Nkunku aus der vergangenen Saison einzustellen. Silva, der Kontakte zu manch Ex-Kollege aus Frankfurt pflegt und vor allem bei Europa-League-Auftritten der Eintracht genau und gerne hinschaut, kennt diese Zahl, richtet sein Fokus aber aufs Wesentliche: „Wir brauchen drei Punkte.“ Ein Profi durch und durch. (Daniel Schmitt)

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