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Uefa-Youth-League: Die kleine Königsklasse

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Von: Daniel Schmitt

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Volle Pulle europäischer Fußball - auch in Frankfurt.
Volle Pulle europäischer Fußball - auch in Frankfurt. © imago/Revierfoto

Die Talente der Frankfurter Eintracht debütieren am Mittwoch in der Youth League gegen Sporting Lissabon.

Im Schatten der erfahrenen Eintracht-Stars, der Götzes und Trapps, werden auch jugendliche Fußballer in Diensten des Frankfurter Klubs alsbald eintauchen dürfen in die Welt der internationalen Kickerei. Denn verbunden mit der Profiteilnahme an der Champions League ist bekanntlich auch jene der Eintracht an der Youth League. Gegner für die Talente vom Riederwald sind ebenfalls Sporting Lissabon, die Tottenham Hotspurs und Olympique Marseille. Ausgetragen werden die Heimspiele im Sportpark Dreieich, das erste Mal geht’s rund am Mittwoch (12 Uhr) gegen die Portugiesen.

„Wir spüren auch bei uns ein richtiges Champions-League-Feeling“, sagt Damir Agovic, Trainer der Eintracht-U19, „es sind besondere Momente für die Jungs, die für immer in Erinnerung bleiben werden.“ Der Uefa-Wettbewerb, so der Coach, sei eine „tolle Chance“, Erfahrungen zu sammeln auf höchstem Niveau. „Wir wollen Spaß haben und dazulernen. Ganz am Ende geht es genau darum: Wir wollen unsere Talente bestmöglich entwickeln, um sie für die Profis interessant zu machen.“

Profi Marcel Wenig gehört dem Kader an

40 Spieler durfte die Eintracht auf die Uefa-Liste setzen, 18 davon werden letztlich im Kader stehen. Die Eintracht-Mannschaft besteht dabei im Grunde aus drei Mannschaften - aus Spielern der U17, U19 und der im Seniorenbereich mitspielenden U21. Marcel Wenig zum Beispiel, 18, im Sommer vom FC Bayern geholt und dem Profikader von Oliver Glasner zugehörig, wird in der Youth League auflaufen, sollte der Trainer ihn nicht für die Profis benötigen. Gleiches gilt für Ignacio Ferri, Mehdi Loune oder Divaio Bobson, Leistungsträger der Hessenliga-Truppe. „Wir denken nicht mehr in Teams, sondern haben immer den einzelnen Spieler im Fokus, was für ihn jeweils das Beste ist“, so Agovic.

Trainingszeit mit der zusammengewürfelten Mannschaft war im Vorfeld der Partie entsprechend rar. Als Favorit gehen die Frankfurter nicht ins Duell mit den Gästen aus Lissabon, bei denen unter anderem Talente zum Einsatz kommen werden, die bereits fürs B-Team in der zweiten portugiesischen Liga gespielt haben. Möglich wird dies dadurch, dass drei Spieler pro Team auflaufen dürfen, die der Jugend eigentlich entwachsen sind und dem U-20-Jahrgang angehören. „Mit Sporting kommt ganz viel Qualität auf uns zu, das ist mit das Beste, was es in Europa im Jugendfußball gibt“, sagt Agovic.

Auch spannend: Zu Auswärtsspielen, etwa jenem am 13. September in Marseille, werden die Eintracht-Talente gemeinsam mit den Profis anreisen. Champions-League-Feeling garantiert.

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