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Der Trubel der Königsklasse

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Von: Ingo Durstewitz

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Begehrt bei französischen Medien: Kolo Muani.
Begehrt bei französischen Medien: Kolo Muani. © dpa

Die Eintracht und ihre Profis stehen mehr denn je im Fokus vor dem ersten Auftritt in der Champions League - bei Fans und Medien.

Das Waldstadion ist ausverkauft, was nun nicht die allergrößte Überraschung ist. Das war die Arena auch gegen die Zwerge Flora Tallinn oder den FC Vaduz. Und jetzt, hallo, Champions League, Mittwoch, 18.45 Uhr. Die zieht die Eintracht in ihren Bann. Die Menschen fiebern dem ersten Königsklassenspiel der Geschichte entgegen, selbst wenn Sporting Lissabon nicht nach FC Barcelona klingt. Sei’s drum.

Das am Montag aufgelegte Champions-League-Trikot geht jedenfalls weg wie geschnitten Brot, Tausende Jerseys sind schon verkauft, fünfmal mehr als zum Vergleichszeitraum in der Europa League. Auch die teuren Kunden nutzen das Eintracht-Angebot, draußen vor der Haupttribüne werden in einem weißen Zelt zusätzlich 590 Vips verköstigt. Und: Selbst die Uefa hat aufgestockt, sie lädt in der Champions League 339 Gäste oder Sponsoren ins Stadion ein. Das sind genau 264 Personen mehr als im kleineren Ableger. Wer kann, der kann.

Auch die Fußballer stehen seit dem Sevilla-Triumph und vor dem Königsklasse-Auftakt sehr viel stärker im Fokus als zuvor. Bei nationalen wie internationalen Medien stehen der charismatische Torwart Kevin Trapp und natürlich Starspieler Mario Götze hoch im Kurs, Götze ist ja sowieso in aller Munde. Ungeheuer viele Interviewanfragen gibt’s zudem aus Frankreich für Senkrechtstarter Randal Kolo Muani, die Dänen buhlen um Jesper Lindström und die Südamerikaner um Rafael Borré und Lucas Alario. In Österreich besteht – was Wunder? – großes Interesse an Erfolgscoach Oliver Glasner.

Bei weitem nicht alle Wünsche kann die Medienabteilung erfüllen, und es hängt auch von den Spielern selbst ab, welche und wie viele Termine sie wahrnehmen wollen. Sollen ja auch Fußballspielen, in erster Linie. dur

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