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Der nächste Schritt: Eintracht verlängert mit Hauptsponsor

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Von: Ingo Durstewitz

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Gutes Team: Eintracht Frankfurt (links mit Vorstandssprecher Axel Hellmann) und Jobbörsen-Gigant indeed (mit Frank Hensgens, Deutschland-Geschäftsführer der Jobsuche Indeed).
Gutes Team: Eintracht Frankfurt (links mit Vorstandssprecher Axel Hellmann) und Jobbörsen-Gigant indeed (mit Frank Hensgens, Deutschland-Geschäftsführer der Jobsuche Indeed). © dpa

Eintracht Frankfurt will weiter wachsen. Die verlängerte Partnerschaft mit Hauptsponsor indeed ist dafür ein wichtiger Baustein. Ein Kommentar.

Eine große Überraschung ist es nicht mehr, dass Eintracht Frankfurt und Hauptsponsor Indeed auch in Zukunft gemeinsame Sache machen werden. Seit 2017 prangt das Logo des Jobbörsen-Riesen auf den Jerseys des Bundesligisten, der in den vergangenen Jahren wie kein anderer Verein outperformed, alle Erwartungen übertroffen hat. Eintracht und Indeed – das passt.

Eintracht Frankfurt: Vertrag mit Indeed verlängert

Für den aufstrebenden Klub ist die Ausdehnung des Kontraktes zu deutlich verbesserten Bezügen der nächste Schritt hin zu einem Verein, der sich zu einem Big Player entwickeln will. Nicht im Hauruck-Stil. Sondern organisch. Step by Step. Natürlich lässt sich die Eintracht für ihre einzigartige Performance auf internationalem Parkett von ihrem Geldgeber üppig entlohnen, sie ist schließlich angesagt und sexy, hat sich herausgeputzt, ist eine herausragende Repräsentantin für eine werbendes Unternehmen, ein Marketing-Schwergewicht. Die einfache Formel: Mehr Sichtbarkeit, mehr Aufmerksamkeit für den Sponsor – mehr Geld für den Verein.

Die wirtschaftliche Ausstattung des neuen Papiers ist indes kein katapultartiger Beschleuniger, aber das soll und muss er auch gar nicht sein. Andere Parameter stehen im Vordergrund.

Eintracht Frankfurt: Es geht um Verlässlichkeit

Es gab Sponsoren, die für die Verwertung des Namens und der Marke des Europapokalsiegers und Champions-League-Teilnehmers ein dickeres Entgelt entrichtet, die den monetären Gegenwert höher als zehn, elf, zwölf Millionen angesetzt hätten.

Doch für die Eintracht geht es in der Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen eher um Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Vertrauen – und nicht um den schnellen Euro. Gut so. Die Ehe hat sich als konstruktiv und harmonisch entpuppt, es ist eine gewachsene Liaison, eine geerdete, fundierte Basis, auf der sich aufbauen und gestalten lässt. Eine, die Sicherheit gibt. Das ist wichtig in schwierigen Zeiten. Das passt zur Philosophie der Eintracht, die für Stabilität und Resistenz steht. Dass nun auch die Frauen mit an Bord sind – umso besser.

So ist die neue und alte Partnerschaft (mit der kultigen Werbefigur Ingrid) ein wichtiger Mosaikstein für weiteres Wachstum, das nachhaltigen Erfolg wahrscheinlicher werden lässt.

Der Haupttreiber ist das Abschneiden auf dem Platz, und da ist die Champions League ein Katalysator. Wirtschaftlich (schon jetzt Einnahmen von rund 62 Millionen Euro) und fürs Prestige. Die Eintracht ist populär wie nie. Mal bei Indeed nachfragen. (Ingo Durstewitz)

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