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Abschiedsspiel von Alex Meier – „Der Mythos wächst“

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Von: Thomas Kilchenstein

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Lebende Legende: Alex Meier.
Lebende Legende: Alex Meier. © Jan Huebner

Am Mittwoch, 31. August, feiert Eintracht-Ikone Alex Meier nach 30 187 Minuten sein Karriereende mit vielen alten Bekannten.

Frankfurt – Die weiteste Anreise hat zweifellos die härteste Kante, Carlos Zambrano, der Eisenbieger unter den Stoppern, er kommt aus Argentinien, spielt aktuell bei den Boca Juniors. Zambrano kommt, weil Alex Meier ihn eingeladen hat, zu seinem – wegen der Pandemie lange verschobenen – Abschiedsspiel an diesem Mittwoch, 31. August (19.15 Uhr/live Sport1, Familienprogramm ab 16 Uhr), und „darüber freue ich mich besonders“, sagte der Fußballgott genannte 39-Jährige am Montag.

Abschiedsspiel von Alex Meier: Aktuelle Eintracht-Mannschaft komplett vor Ort

Aber Zambrano ist ja nur einer von vielen, vielen ehemaligen Weggefährten, die den Abend zu Ehren von Alex Meier, der in 379 Pflichtspielen (oder 30187 Minuten in 14 Profijahren) für Eintracht Frankfurt 137 Tore erzielt hat, zu einem Spektakel machen will: Auch Lukas Hradecky ist dabei, Jay-Jay-Okocha, Tony Yeboah, Ioannis Amanatidis, Martin Fenin, Martin Hinteregger, Sebastian Jung und viele mehr, knapp 40 Spieler hat Meier auf seiner Liste. Natürlich ist die aktuelle Eintracht-Mannschaft komplett vor Ort, spielen werden Trapp, Rode und Chandler.

Es wird ein Team 1 und ein Team 2 geben, Meier wird je eine Halbzeit in beiden spielen und nach Möglichkeit noch mal die Kugel mit der berühmten Innenseite versenken, so wie bei seinem letzten Spiel gegen den HSV, „meinem emotionalsten Tor“. Die Teams werden von Friedhelm Funkel und Armin Veh betreut, zwei Trainer, die den Bundesligatorschützenkönig prägten und denen er viel zu verdanken hat.

Alex Meier vor seinem Abschiedsspiel – „bin stolz, ein Teil dessen gewesen zu sein“

Ohnehin hat Alex Meier, den Vorstand Axel Hellmann „zum Inventar gehörend“ bezeichnet, am Montag die Gelegenheit genutzt, sich zu bedanken, beim Klub, der ihm die Möglichkeit gegeben habe, diese einmalige Karriere starten zu können. „Und wenn ich die Entwicklung dieses Klubs seit 2004 sehe, dann bin sich stolz, ein Teil dessen gewesen zu sein“, sagte Meier, inzwischen Co-Trainer der U21-Mannschaft. Als Trainer will er künftig auch arbeiten, gerne „bis 65 bei der Eintracht“.

Markenbotschafter Meier, sagte Hellmann, verkörpere all jene Attribute, die auch für die Eintracht stehen: Verbundenheit, Demut, Bescheidenheit. „Der Mythos Alex Meier wächst und wird immer größer“, sagt Hellmann, bei der U21 ist der Mann mit dem Zopf „der absolute Star“.

Das hat mit seiner beeindruckenden sportlichen Vita zu tun, aber auch mit seinem Auftreten, „ein Genuss“, wie Hellmann sagte, und seiner Bodenständigkeit, selbst traumhafte chinesische Gagen hatten ihn nicht beeindruckenden können. Alex Meier ist immer Alex Meier geblieben. (kil)

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