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Umworben: der Gladbacher Trainer Marco Rose soll beim BVB auf dem Wunschzettel stehen.

Eintracht-Gegner Gladbach

Den Fokus justieren

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Gladbacher Königsklassen-Helden wollen ihren Alltag besser meistern - und ihren Trainer nicht an den BVB verlieren.

Selbstverständlich waren sie gestern Mittag bei Borussia Mönchengladbach noch nicht so ganz mit den Gedanken in Frankfurt, obwohl sie sich sogar auf den Weg in die Stadt am Main machen mussten. Stattdessen richtete sich ihr Fokus auf die Schweiz, nach Nyon. Profi hin, Profi her. Bei einer Auslosung des Champions-League-Achtelfinales, für das sich die Borussia das erste Mal seit 1978 qualifiziert hat, wäre alles andere auch ungewöhnlich. Also schauten die Gladbacher Fußballer gespannt den Anzugträgern der Uefa zu, wie diese die Kugeln zogen und ihnen Manchester City zuteilten. Nicht schlecht, die Truppe von Starcoach Pep Guardiola, oberstes Regal des europäischen Fußballs.

Da kann so eine Auswärtsaufgabe am Dienstagabend (18.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt auch mal ganz leicht zum schnöden Alltag verkommen. Immerhin hatte der Gladbacher Sportchef Max Eberl nach dem trostlosen 1:1 gegen Hertha BSC am Samstag erkannt, dass die aktuelle Saison eine „schwierigere“ sei als die vergangene. Sein Team werde von den Gegnern anders wahrgenommen, als „haushoher Favorit“.

Trainer Marco Rose weiß das auch, zufrieden ist er mit den bisher geholten 17 Punkten aber nicht. Rang acht, das ist ganz und gar nicht der Anspruch der Borussia, und auch nicht der ihres überaus ehrgeizigen Trainers, der die erneute Qualifikation für die Königsklasse anstrebt. Mit Blick auf die hohe Belastung seines Teams sagte Rose: „Wir sind alle froh, dass wir Fußball spielen dürfen. Es ist für alle viel, klar. Aber wir dürfen spielen.“ In kniffligen Corona-Zeiten mehr denn je eine wichtige Feststellung.

Rose wird seine Startelf in Frankfurt wohl durchmischen. Beim Remis gegen die Berliner hatte er seine angreifenden Leistungsträger Marcus Thuram, Alassane Plea und Lars Stindl eine Verschnaufpause gegönnt, mit ihrer Rückkehr in die Anfangsformation ist gegen die Eintracht jetzt allemal zu rechnen. Der Einsatz von Torhüter Yann Sommer, der zuletzt von Tobias Sippel ersetzt wurde, ist dagegen unwahrscheinlich.

Und so ein bisschen Wirbel bringen die Borussen auch mit nach Frankfurt, denn dem Vernehmen nach steht ihr Trainer bei der anderen Borussia, der aus Dortmund, auf dem Wunschzettel für die neue Saison. Der notorisch unaufgeregte Sportdirektor Eberl bleibt gewohnt cool. „Das ist ja mittlerweile ein Reflex, wenn bei den großen Vereinen etwas passiert“, bekundete er. „Wir sind froh, dass Marco bei uns ist. Klausel hin oder her. Wenn ein Trainer weg wollen würde, nützt es auch nichts, wenn man keine Klausel hätte“, sagte er bei Sky und bekräftigte: „Wir wollen mit Marco Rose in die Zukunft gehen.“

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