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Verlässlicher Balleroberer vor der Abwehr: Gelson Fernandes.

Gelson Fernandes

Dauerredner Fernandes

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Beim Mittelfeldmann der Eintracht herrscht Vorfreude auf das Duell mit seinem Ex-Klub.

Etwas mehr als viereinhalb Jahre ist es nun her, da absolvierte Gelson Fernandes sein letztes Spiel für den SC Freiburg. 16 Minuten stand er Ende Mai 2014 noch einmal für die Breisgauer auf dem Rasen, ehe er sich nach insgesamt 38 Bundesligapartien im Freiburger Dress den Franzosen von Stade Rennes anschloss. Mittlerweile ist der 32-Jährige fester Bestandteil von Eintracht Frankfurt, seiner zehnten Station im Profifußball - einer durchaus erfolgreichen: War Fernandes in der vergangenen Saison, seiner ersten im Hessenland, noch Ergänzung, ist er unter Trainer Adi Hütter zum Stammspieler avanciert. 

Der Schweizer, der in der Hinrunde in 15 Bundesligapartien auf dem Rasen stand und ein Tor gegen RB Leipzig erzielte, ist nicht nur ein verlässlicher Balleroberer vor der Abwehr, Fernandes hat vor allem eine Rolle als Führungsspieler übernommen. Er redet viel mit den Kollegen - mal in Deutsch, mal in Französisch, mal in Englisch. Der sprachbegabte Mittelfeldmann, der insgesamt sieben verschiedene Sprachen beherrscht, ist auf und abseits des Rasens zu einem wichtigen Ansprechpartner für Trainer Hütter geworden. Die Eintracht belohnte diese positive Entwicklung gerade erst mit einer Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bis Sommer 2020. 

Obwohl die Frankfurter sich in der Winterpause mit Sebastian Rode verstärkten, also einen direkten Konkurrenten für die Sechserposition verpflichteten, wird Fernandes mit hoher Wahrscheinlichkeit auch am Samstag gegen seinen Ex-Klub aus Freiburg in der Startelf stehen. Noch immer ist das für den Schweizer eine besondere Begegnung. „Ich freue mich darauf“, sagt er, „das Spiel ist schon besonders.“ 

Dreimal trat Fernandes bisher gegen die Breisgauer mit der Eintracht an, zwei Unentschieden in der vergangenen Spielzeit sowie der 2:0-Auswärtserfolg in der Hinrunde lautet die Bilanz. Fernandes erinnert sich: „Gerade beim 1:1 vergangenen Saison in Frankfurt haben sie uns einiges abverlangt, da haben sie richtig gekämpft.“ Daher gehe er schon davon aus, „dass Christian Streich sich auch diesmal wieder etwas Nettes für uns einfallen lassen wird.“

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