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Daichi Kamada im blauen Dress Japans in Katar. Foto: AFP
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Daichi Kamada im blauen Dress Japans in Katar.

Eintracht Frankfurt

Daichi Kamada: „Das Richtige war für mich nicht dabei“

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Mittelfeldspieler Daichi Kamada nimmt Stellung zu den Wechselgerüchten im Sommer, will mit Eintracht Frankfurt endlich loslegen und wieder mehr als 15 Torbeteiligungen schaffen.

Frankfurt am Main - Nach und nach trudelten am Donnerstag die Frankfurter Nationalspieler ein, Kevin Trapp mit zehnstündiger Verspätung, Ajdin Hrustic und natürlich Filip Kostic, der aber aus den bekannten Gründen erst einmal zum Rapport bei der Sportlichen Führung bestellt ist, womöglich wird es für den Serben ein klein bisschen unangenehm (und teuer). Und ob sich tatsächlich jemand bei ihm entschuldigt, wie er es auf Instagram realitätsfern formulierte, ist auch nicht sicher.

Eintracht Frankfurt: Barkok, Ilsanker und Kamada wieder am Ball

Am Mannschaftstraining nahmen dagegen erstmals nach langer Zeit auch wieder die Auswahlspieler Stefan Ilsanker, Jens Petter Hauge und Aymen Barkok teil, Martin Hinteregger und Djibril Sow arbeiteten individuell - und Daichi Kamada war ebenfalls am Ball, der mit den weitesten Weg hatte hinter sich bringen müssen. Zwei WM-Quali-Spiele hat er mit der Nationalmannschaft gespielt, zu Hause unterlag man erst überraschend dem Oman 0:1, gegen China siegte man mit 1:0, Kamada wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, diese Partie fand in Doha/Katar statt. Trotzdem nahm sich der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in der Liga noch keine der drei Partien über 90 Minuten auf dem Feld stand, nach dem taktisch geprägten Training die Zeit, zu ein paar offenen Fragen Stellung zu nehmen, etwa zu ....

... seinem körperlichen Zustand nach den Flugreisen um die halbe Welt: Unser zweites Spiel hatten wir in Katar zu bestreiten, da beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland nur plus eine Stunde. Deshalb fühle ich mich viel besser als sonst. Ich bin praktisch in der gleichen Zeitzone geblieben.

...seinem Eindruck vom neuen Stürmer Sam Lammers: Da kann ich jetzt nicht so viel sagen, und heute haben wir viel Taktik geübt. Außerdem war das Training am Tag zuvor sehr hart, hat man mir gesagt, weswegen einige Spieler etwas geschlaucht waren. Aber im Spiel wird es bestimmt klappen.

.. . der etwas angespannten Lage bei der bisher sieglosen Eintracht vor dem Stuttgart-Heimspiel am Sonntag: Ich finde, es war sehr viel neu am Anfang dieser Saison. Deswegen ist der Start nicht so gelungen. Immerhin haben wir aber zwei Punkte geholt. Fest steht dennoch: Die ganzen Abläufe sind neu, wir müssen uns noch besser zusammenfinden. Und ich bin sicher: Je mehr Spiele wir machen, umso besser werden wir uns verstehen. Ich bin da sehr zuversichtlich.

Kamada: 15 Torbeteiilgungen und noch ein paar mehr in der Europa League

... seinem persönlichen Ziel für diese Saison. Für die vergangene Runde hatte er sich 15 ja Torbeteiligungen vorgenommen, erreicht hat er viel mehr: fünf Tore und 15 Assists: An die 15 Torbeteiligungen will ich anknüpfen, ich nehme mir immer 15 Torbeteiligungen vor - aber nur für die Bundesliga. Zusammen mit den Europapokalspielen können es ruhig ein paar mehr werden.

... Gerüchten, er wollte im Sommer den Klub verlassen: Es gab in der Tat viele Gespräche, eine Reihe von Vereinen war interessiert, hat mir mein Berater erklärt. Richtig konkret ist es aber nicht geworden. Und das Richtige für mich war auch nicht darunter. Außerdem war die Zeit für einen Wechsel angesichts der Corona-Pandemie nicht ideal. Deswegen war bald klar, dass ich in Frankfurt bleibe.

Kamada: „Ich stehe 100-prozentig zu Eintracht Frankfurt“

... seine Motivation: Durch die vielen Wechselgerüchte zum Ende des Transferfensters kann es wirklich gewesen sein, dass manche Spieler nicht richtig bei der Sache gewesen sind. Man wusste ja nie, ob was kommt und wenn ja, was. Jetzt aber ist alles klar: Ich bin Spieler von Eintracht Frankfurt und ich versuche, mein Bestes zu geben. Ich stehe 100-prozentig zu Eintracht Frankfurt.

... zur Europa League, die am Donnerstag mit dem Spiel gegen Fenerbahce beginnt: Ich freue mich sehr darauf. Letztes Jahr ohne die Europa League und nur einem Spiel pro Woche, das war mit ein bisschen zu wenig. Ich spiele lieber mehr als zu trainieren. Und in Frankfurt vor diesem Publikum sind die Europa-League-Spiele etwas ganz spezielles. Für die Fans ist das immer ein Erlebnis, das wissen wir Spieler ganz genau.

„Ich hoffe, Filip und ich spielen bald wieder so zusammen wie letztes Jahr“

... dem Kostic-Hickhack: Bis zu einem gewissen Grad kann ich Filip verstehen. Aber das ist jetzt vorbei. Filip Kostic bleibt ein Teil von Eintracht Frankfurt. Und ich hoffe, dass wir wieder genauso erfolgreich zusammen spielen werden wie in der letzten Saison. (Aufgezeichnet: Thomas Kilchenstein)

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