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26 Einsätze, fünf Tore, drei Vorlagen: Rodrigo Zalazar trumpft bei Zweitligist FC St. Pauli auf. dpa
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26 Einsätze, fünf Tore, drei Vorlagen: Rodrigo Zalazar trumpft bei Zweitligist FC St. Pauli auf. dpa

Eintracht Frankfurt

Da Costa, Zalazar und Co.: Was passiert mit Eintracht-Leihgaben?

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Eintracht Frankfurt hat sieben Spieler an andere Klubs verliehen. Eine Übersicht über deren Situationen.

Manche Profis starten richtig durch, andere steigen ab, einer darf nicht mal mehr spielen in dieser Corona-Zeit. Sieben Spieler hat Eintracht Frankfurt aktuell an andere Klubs verliehen – mit unterschiedlichem Erfolg. Ein Überblick:

Danny da Costa und Dominik Kohr, die beiden Kumpels, flüchteten bekanntlich im Winter gemeinsam vom Main an den Rhein, zum FSV Mainz 05. Sie wollten endlich wieder gebraucht werden, wichtig sein, wieder häufiger auf dem Feld stehen – der Plan ging auf. Beide sind Stammspieler unter Trainer Bo Svensson bei den Nullfünfern und maßgeblich am Aufschwung des Abstiegskandidaten beteiligt. Da Costa sichert die rechte Seite ziemlich gut ab, bereitete zudem ein Tor vor. Und Kohr traf zuletzt beim Sieg gegen Hoffenheim per Kopf selbst ins Netz.

Eintracht Frankfurt: Was will Rönnow?

„Dominik und Danny sind für Mainz Top-Transfers“, findet Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner nicht zu Unrecht. „Die Spieler, die bei uns schon gut waren, aber aufgrund der Qualität des ganzen Kaders nicht so wie gewünscht zum Zuge kamen, erhalten so wertvolle Spielpraxis.“ Am Saisonende laufen die Leihen des Duos ab, sollten die Mainzer aber tatsächlich am Ende die Liga halten, ist ein Verbleib der Freunde durchaus vorstellbar.

Nicht bleiben werden dagegen auf Schalke der Torwart Frederik Rönnow und der Stürmer Goncalo Paciencia. Der zwischenzeitlich verletzte und aus dem Gelsenkirchener Kasten beorderte Rönnow darf zwar aktuell wieder zwischen den Stangen stehen, kriegt dafür aber jede Woche die Kiste voll (44 Gegentore in zehn Ligaspielen). Angreifer Paciencia kam bisher auf lediglich acht Einsätze (ein Tor) für S04, ab November bremste ihn eine Knieverletzung inklusive Operation aus. In dieser Woche nahm er immerhin das Mannschaftstraining unter Neu-Trainer Dimitrios Grammozis wieder auf. Beide Leihgaben werden bei einem wahrscheinlichen Abstieg auf keinen Fall bei Schalke bleiben. Rönnow könnte dann wieder in Frankfurt der Ersatzmann des deutschen Nationalkeepers Kevin Trapp werden, ob er das will, ist zumindest fraglich. Auf Paciencia wird die Eintracht künftig eher nicht mehr bauen und versuchen, ihn an einen anderen Klub zu veräußern.

Eintracht Frankfurt: Zalazar kehrt (vorerst) zurück

Besser als beim Schalke-Duo läuft es zurzeit für Rodrigo Zalazar und Dejan Joveljic. Während Joveljic für den Wolfsberger AC verlässlich knipst, überzeugt Mittelfeldmann Zalazar beim Zweitligisten FC St. Pauli mit einer wilden Spielweise. Der 21-Jährige reißt durch seine langen, ungewöhnlichen Laufwege häufig gewinnbringende Lücken, er geht bissig in die Zweikämpfe, ist an Toren beteiligt und daher Stammkraft. Die Eintracht wird ihn auf jeden Fall erstmal zurückholen und sein Leistungsvermögen in der Vorbereitung überprüfen. „Er ruft sein Potenzial ab, zeigt seinen absoluten Willen und Leistungsgedanken, ist vielseitig, ein absoluter Stammspieler und gehört insgesamt zu den besten Mittelfeldspielern der Zweiten Bundesliga“, lobt Manager Hübner.

Bitter verläuft die Saison dagegen für Nils Stendera, dessen Entwicklung aufgrund des Saisonabbruchs beim Viertligisten Lokomotive Leipzig kaum stattfinden kann.

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