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Chris, 31, will nach überstandener OP endlich  unter Wettkampfbedingungen dem Ball nachlaufen.
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Chris, 31, will nach überstandener OP endlich unter Wettkampfbedingungen dem Ball nachlaufen.

Nach Leistenbruch-OP

Chris lässt den Motor an

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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„Mit ein bisschen Glück“ könnte der neue Eintracht-Kapitän zum Auftakt bei verunsicherten Hannoveranern dabei sein. Ochs und Fenin werden erst Mitte der Woche wieder mit der Mannschaft trainieren.

Fünf Tage sind es noch, bis es endlich wieder ernst wird in der Bundesliga, fünf Tage, in denen noch gefeilt werden kann am Aussehen der Mannschaft, an taktischen Konzepten, an spielerischen Feinheiten. In Frankfurt bei der Eintracht sind die Vorarbeiten weit gediehen, die Vorbereitung lief zu aller Zufriedenheit ab, es gab kaum Reibereien, wenige Angeschlagene. Nur der Brasilianer Chris musste sich bekanntlich einer Operation wegen eines Leistenbruchs unterziehen, der aber so schnell heilte, dass der Brasilianer schon für den kommenden Samstag zum Auftakt bei Hannover 96 eine ernsthafte Alternative ist. „Mit ein bisschen Glück ist er dabei“, sagt Trainer Michael Skibbe.

Derzeit steht der Kapitän schon wieder voll im Mannschaftstraining, allerdings fehlt ihm die Matchpraxis. Chris hat kein einziges der neun Vorbereitungsspiele mitgemacht. Geplant ist deshalb, dass er heute Abend gegen Sportfreunde Schwalbach (18 Uhr) spielen soll. Das ist ein erster Härtetest für den Innenverteidiger, der eigentlich eine 100-prozentige Fitness benötigt für sein kraftvolles Spiel. Natürlich hat der 30-Jährige noch Defizite, selbst wenn er zuletzt im läuferischen Bereich aufgeholt hat. Skibbe hat aber auch schon klar gemacht, dass er kein Risiko eingehen will. Zudem besteht keine zwingende Notwendigkeit, die Abwehr umzubauen. Patrick Ochs (Sprunggelenk) und Martin Fenin (Rückenprobleme) werden Mitte der Woche wieder mit der Mannschaft trainieren.

Beim Gegner, bei Hannover 96, sieht es hingegen ganz anders aus. In der ersten Runde sind die Niedersachsen blamabel an einem Viertligisten gescheitert. Trainer Mirko Slomka hatte ungeschickt davon gesprochen, in dieser Runde ohnehin nur gegen den Abstieg spielen zu können. Jetzt heißt es gar, dass der Coach, der mit Sportdirektor Jörg Schmadtke gar nicht gut kann und der kürzlich in einem Interview auch noch Präsident Marin Kind verprellt hat, ohnehin nur noch eine Job-Garantie bis zum nächsten Samstag zum Spiel gegen die Hessen besitze.

„Das wird für uns eine ganz gefährliche Partie“, sagte Trainer Skibbe. Er hat sich das Pokal-Aus der 96er in Elversberg angesehen, der Sieg des Viertligisten sei „in Ordnung gegangen. Hannover hat wirklich schlecht gespielt“. Das alles passe ihm nicht so gut in den Kram, betonte Skibbe, denn „jetzt hat die Mannschaft eine Menge wieder gut zumachen vor eigenem Publikum“. Die 96er, gegen die sich die Eintracht in der Vergangenheit immer schwer getan hat, stehen schon mit dem Rücken zur Wand. Da werde es wohl kein langes Abtasten geben.

Dagegen strotzt die Eintracht nur so vor Selbstvertrauen. Und wer 50 Punkte oder gar mehr in einer Saison holen will, sollte früh mit Sammeln anfangen.

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