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Fällt erst mal aus: Luc Castaignos.
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Fällt erst mal aus: Luc Castaignos.

Eintracht-Testspiel

Castaignos zurück nach Frankfurt

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Nach dem Testspielsieg der Eintracht gegen Leeds kommt es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen zahlreichen Leeds-Fans und Eintracht-Anhängern - und die Hessen verlieren einen Spieler durch Verletzung.

Nach genau 19 Spielminuten im Privatspiel gegen den englischen Zweitligisten Leeds United verfinsterte sich für kurze Zeit die Miene des Frankfurter Trainers Armin Veh. Das hatte nicht etwa damit zu tun, dass die Eintracht da schon ein paar ihrer „unzähligen Torchancen“ (Armin Veh) ausgelassen hatte, sondern lag eher daran, dass sich da ein Spieler auf dem Boden wälzte und mit schmerzverzerrtem Gesicht an seinen rechten Oberschenkel fasste: Luc Castaignos, der Neuzugang, der eine wichtige Rolle in den Überlegungen des Fußballlehrers einnimmt.

Für den Niederländer war die Partie, die die Eintracht hochverdient mit 2:1 (0:1) gewann, früh beendet. Bei Castaignos besteht der starke Verdacht auf einen Muskelfaserriss. Das würde eine Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen bedeuten. „Das ist natürlich ärgerlich, man hofft ja immer, dass man durchkommt“, sagte Veh. „Schade.“ Der 22-Jährige, so der Coach, sei „im stumpfen Rasen hängen geblieben“. Ohne Fremdeinwirkung. Der Stürmer wird schon heute zurück nach Frankfurt geflogen, um sich dort einer MRT-Untersuchung zu unterziehen. Große Hoffnung, dass sich die Verletzung als nicht allzu gravierend herausstellt, haben sie im Eintracht-Lager allerdings nicht.

Beste Chancen vergeben

Auch ohne Castiagnos dominierte die Eintracht den Test gegen die Engländer bis zur letzten Minute. Sie spielte sich auch eine ganze Reihe an klaren Torchancen heraus, sieben, acht sicherlich, doch die Spieler versiebten selbst allerbeste Möglichkeiten auf fahrlässige Art und Weise. Allen voran der ansonsten sehr ordentlich spielende Takashi Inui und Haris Seferovic. „Die Dinger müssen rein“, monierte Veh. Mit der Leistung seines müden Teams war der Trainer aber mehr als einverstanden. „Die Spielanlage war richtig gut“, sagte er.

Den Rückstand aus dem Nichts durch Steve Morison (27.) drehten Johannes Flum (59.) und Vaclav Kadlec (74.), der einen im Liegen abgegebenen Schuss von Stefan Reinartz ins Tor verlängerte. Reinartz war Dreh- und Angelpunkt im Spiel und erhielt ein Sonderlob von Veh: „Ihn kannst du immer anspielen. Er ist unser Quarterback – so ähnlich wie es Pirmin Schwegler war.“

Unschöner Nebenaspekt: Nach der Begegnung in Eugendorf vor 1500 Zuschauern kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen den zahlreichen Leeds-Fans und Eintracht-Anhängern. Nach der mehrminütigen Schlägerei gab es einige Festnahmen, die Rede war von zehn Inhaftierungen.

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