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Makoto Hasebe sieht für diese Tätlichkeit die Rote Karte.

Sperre nach Tätlichkeit

Bundesliga-Aus für Makoto Hasebe

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Die Rote Karte für den Japaner Makoto Hasebe aus dem Spiel gegen die Hertha hat gravierende Folgen.

Das Sportgericht des DFB hat Eintracht-Mittelfeldspieler Makoto Hasebe wegen einer "Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" mit einer Sperre von vier Meisterschaftsspielen belegt.

Die Strafe für das vierte Spiel wird zur Bewährung ausgesetzt, drei Partien sind sofort zu verbüßen. Die Bewährungszeit läuft bis zum 31. Dezember 2018. Damit ist die Bundesliga-Saison für den Eintracht-Akteur beendet.

Der 34-jährige Kapitän der japanischen Nationalmannschaft hatte sich im Spiel gegen Hertha BSC zu einem Ellenbogenschlag gegen den Berliner Davie Selke hinreißen lassen, nachdem Selke zuvor Hasebe im Laufduell immer wieder gehalten hatte.

Die Aktion des Eintracht-Spielers wertete das Sportgericht jetzt als Tätlichkeit, wobei strafmindernd berücksichtigt wurde, dass Hasebe bisher in seiner Bundesliga-Laufbahn erst einmal mit der Roten Karte vom Platz musste.

Eintracht Frankfurt und der Spieler werden das Urteil akzeptieren, wie der Verein mitteilt.

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