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Einjahresduo für die Eintracht: Thomas Broich (links) und Jerome Polenz. archiv: eintracht
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Einjahresduo für die Eintracht: Thomas Broich (links) und Jerome Polenz.

SGE-Jugendtrainer

Erneut Abgänge bei Eintracht Frankfurt: Thomas Broich und Jerome Polenz verlassen die SGE

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Thomas Broich und Jerome Polenz, TV-Experten und ausgewiesene Taktikexperten, werden nach nur einer Saison die Arbeit als Jugendtrainer von Eintracht Frankfurt beenden.

Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt muss ausgeweitet werden. Nicht nur der Chefposten bei den Profis des hessischen Fußballbundesligisten muss alsbald neu besetzt werden, auch im Jugendbereich – natürlich längst nicht so bedeutend – wird es zu Veränderungen kommen. So werden Thomas Broich und Jerome Polenz, gute Kumpels und seit etwas mehr als einem Jahr für die Eintracht als U-15-Trainer tätig, den Klub schon wieder verlassen. „Wir hatten bei der Eintracht eine kurze, aber fantastische Zeit“, sagt Jerome Polenz, während Broich ergänzt: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, unsere Trainerlaufbahnen am Riederwald zu starten und durften in den vergangenen zwölf Monaten mit unglaublich talentierten Jungs zusammenarbeiten.“ Im vergangenen Jahr habe er beruflich auf vielen Hochzeiten gleichzeitig getanzt, so Broich, „weshalb mit der Zeit der Wunsch in mir gereift ist, künftig etwas kürzerzutreten“.

Broich, 40, und Polenz, 34, die als ausgewiesene Taktikexperten gelten und regelmäßig Fußballspiele im TV leicht verständlich analysieren (Broich ist auch EM-Experte für die ARD) sind in ihrer Rolle als Jugendtrainer am Riederwald eigentlich voll aufgegangen. Ihr erster Trainerjob bereitete den beiden mächtig Spaß, wie Broich erst Ende März in einem großen, abwechslungsreichen FR-Interview kundtat: „Mir hat das vom ersten Tag an wahnsinnig viel Spaß bereitet, die Arbeit mit den Jungs hat mich richtig glücklich gemacht. 13-, 14-jährige Jungs sind einerseits lieb, nett, unschuldig, sie wollen einfach nur kicken. Auf der anderen Seite haben sie einen unbändigen Willen, sie lassen niemals auch nur einen Tropfen Benzin im Tank.“ Und weiter: „Wenn man die Entwicklungen der Jungs sieht, wie sie besser werden, ist das äußerst befriedigend.“

Eintracht Frankfurt: Veränderungen im Jugendbereich

Neben der Trainertätigkeit werkelte das Duo bei den Frankfurtern an einer Spielkonzeption für den gesamten Jugendbereich mit - federführend war hier Matthias Borst. Der Leiter für Spielkonzeption am Riederwald wird die Frankfurter jedoch dem Vernehmen nach ebenfalls verlassen, ihn hatte einst der scheidende Sportvorstand Fredi Bobic an den Main gelotst. „Wir wollen im Idealfall Spieler entwickeln, die nahtlos den Übergang schaffen, sie sollen mit der Eintracht-DNA vertraut sein, also mit dem total intensiven Spiel, dem Gegenpressing und der sofortigen Suche nach Tiefe. Sie sollen die Faktoren verinnerlichen, auf denen der Erfolg der ersten Mannschaft fußt“, sagte Broich noch im Frühjahr der FR. Künftig also wird der 40-Jährige, der in Frankfurter Fankreisen zwischenzeitlich gar als Interimslösung im Falle einer Trennung von Adi Hütter gehandelt wurde, an der fußballerischen Ausbildung der Talente nicht mehr mitwirken. Andreas Möller, Chef des Nachwuchsleistungszentrums, bedauerte den Abgang des Duos: „Sie haben in der abgelaufenen Spielzeit sehr gute Arbeit geleistet. Mit ihrer jungen, dynamischen Art und ihrer Expertise haben sie es in kurzer Zeit geschafft, unsere C-Junioren zu begeistern und weiterzuentwickeln.“

Ebenfalls der Eintracht den Rücken zukehren wird, das ist schon länger ein offenes Geheimnis, Sebastian Zelichowski, die rechte Hand von Fredi Bobic. (Daniel Schmitt)

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