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Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Wilhelm Bender, soll neuer Aufsichtsratschef bei Eintracht Frankfurt werden.
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Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Wilhelm Bender, soll neuer Aufsichtsratschef bei Eintracht Frankfurt werden.

Eintracht-Aufsichtsrat

Bender folgt auf Becker

Der langjährige Fraport-Vorstandsvorsitzende Wilhelm Bender stellt sich auf der Hauptversammlung der Eintracht Frankfurt Fußball AG zur Wahl als Nachfolger von Herbert Becker.

Hans-Hermann Reschke kennt ihn noch aus Jugendtagen, wie er sagt, noch aus jener Zeit also, bevor Wilhelm Bender zum Chef des größten Unternehmens der Rhein-Main-Region aufstieg. Damals habe man gemeinsam bei der Bundesbahn gearbeitet, berichtet Reschke, der Finanzexperte im Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Bender sei schon damals ein unterhaltsamer Mann gewesen, nur Witze könne er vielleicht nicht ganz so gut erzählen wie Herbert Becker. Über eine ähnlich ausgeprägte Motorrad-Leidenschaft wie die des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden ist derweil nichts bekannt.

Es soll es ein sanfter Übergang werden im Aufsichtsrat des Bundesligisten, wenn am 29. Juni die Hauptversammlung zusammentritt. Nach 16 Jahren an der Spitze von Fraport wird Wilhelm Bender, 65, auf Herbert Becker, 73, folgen, der den Aufsichtsrat seit 2003 führte. So zumindest sieht es der Vorschlag des Vereins vor, dem die Versammlung wohl folgen wird.

Neben Becker verlassen auch Bernd Ehinger, seit 2000 im Gremium, sowie Marketingexperte Andreas Mechler und eben Hans-Hermann Reschke den Aufsichtsrat. Während Reschke mit 77 Jahren aus Altersgründen und Mechler wegen neuer Aufgaben auf eigenen Wunsch gehen, sei man bei Becker und Ehinger "in einem wechselseitigen Erkenntnisprozess" dazu gelangt, sich künftig anders ausrichten zu wollen, wie Aufsichtsratsmitglied Axel Hellmann sagt, der dem neunköpfigen Gremium neben Präsident Peter Fischer und Präsidiumsmitglied Dieter Burkert erhalten bleiben wird.

Das klingt wenig nach Freiwilligkeit und wird von Reschke so zumindest indirekt bestätigt. Der Eine sehr "sehr traurig" über die Entscheidung, der Andere "mitteltraurig". Becker wie Ehinger sind der Eintracht seit vielen Jahren verbunden und hatten wesentlich dazu beigetragen, den Klub aus der Krise zu führen.

Neu in den Aufsichtsrat rücken sollen dafür der stellvertretende Deutschland-Chef der Investment-Bank Goldman Sachs, Philip Holzer, der Geschäftsführer der Frankfurter PR-Agentur PSM&W, Claudio Montanini, und BHF-Bank-Vorstand Dietmar Schmid. Dabei bleiben werden Ex-Bürgermeister Achim Vandreike und VR Leasing-Chef Reinhard Gödel. Mit diesem "Paket von Persönlichkeiten" werde man die Eintracht wieder ein Stück voranbringen, sagt Hellmann. Vor allem Bender sei dafür sicherlich der "geeignete Mann". (big)

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