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Marco Fabian wurde im Viertelfinale gegen Mainz eingewechselt.
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Marco Fabian wurde im Viertelfinale gegen Mainz eingewechselt.

Derby gegen Mainz

"Bei den anderen sehe ich mehr"

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Vor dem Spiel der Eintracht gegen Mainz übt SGE-Trainer Niko Kovac durch die Blume Kritik an Marco Fabian und verteidigt Sebastien Haller.

Keine 40 Tage (nämlich 38) wird es am Samstag her sein, dass Eintracht Frankfurt zuletzt an selber Stelle auf den FSV Mainz 05 (Samstag, 15:30 Uhr) trifft. Zuletzt, also vor 38 Tagen, gewann die Eintracht das Viertelfinale im DFB-Pokal mit 3:0 und es war so einfach, wie das klingt. Die Mainzer lieferten eine desolate Leistung und schossen sich quasi selbst aus dem Wettbewerb. Die Spieler der Eintracht wirkten wie Statisten bei der Mainzer Demontage.

Aber jetzt ist Bundesliga und Eintracht-Trainer Niko Kovac ist überzeugt: „Mit Sicherheit wird es nicht so leicht wie im Pokalspiel“. Denn seit dem Spiel der Rheinhessen in Frankfurt habe Mainz-Trainer Sandro Schwarz etliche Veränderungen vorgenommen. Vor allem „beim Verteidigungsverhalten“ attestiert Kovac den Mainzern Verbesserungen.

Die vermisst Kovac offenbar bei Marco Fabian. Der Spielmacher fehlte monatelang aufgrund einer Verletzung. Mittlerweile ist der 28-jährige Mexikaner, der auf eine Teilnahme an der WM hofft, wieder fit. Doch reicht es offenbar nicht für die Startelf. Auf Fabian angesprochen, gab sich Kovac kurz angebunden. „Bei den anderen sehe ich mehr“ sagte der Trainer, gefolgt von einer bedeutungsschweren Pause.

Kovac verteidigt Haller

Ganz anders reagierte Kovac, als im Rahmen der Pressekonferenz die Frage nach der Formkurve von Sebastien Haller kam. „Dass er mal eine Phase hat, in der es für ihn nicht so gut läuft, ist ganz normal. Der Seb kommt da wieder raus, das wissen wir. Wir brauchen bei ihm kein Wort mit 'K' (Krise) zu benutzen“ sagte Kovac.

Ob Haller beginnt, das liegt beim Trainer und der hat auch am Samstag wieder die „Qual der Wahl“. Kovac kann auf alle Spieler zurückgreifen, einzig Omar Mascarell fehlt weiterhin. Dem habe man „vier Tage Heimaturlaub“ verordnet. Der 25 Jahre alte Spanier dürfte sich also bereits im Flieger nach Teneriffa befinden.

Ein Sieg würde Frankfurts Ansprüche auf den Europapokal untermauern und außerdem die Heimserie von vier siegreichen Spielen ausbauen. Seit dem 0:1 gegen Bayern München am 9. Dezember ist die SGE vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

Aber die Eintracht verlor zwei der letzten drei Auftritte und stellt den Liga-Höchstwert von fünf Punkten durch Gegentore in der Nachspielzeit. Eine Tatsache, die Kovac auch durch mangelnde Cleverness und Erfahrung seiner Mannschaft zu erklären versucht. Man lerne dazu, aber es handele sich dabei um Prozesse. „Die bekommt man am besten hin, wenn man internationale Erfahrung hat“, sagte Kovac. Und wie sammelt man die? Am besten, indem man sich für den Europapokal qualifiziert.

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