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Aymen Barkok, hier im Trikot der deutschen U20-Nationalmannschaft.
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Aymen Barkok, hier im Trikot der deutschen U20-Nationalmannschaft.

Aymen Barkok

Barkok zieht es zur Fortuna

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt verleiht Mittelfeldmann Aymen Barkok an Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

Lange Zeit war spekuliert worden, dass es den gerne als Rohdiamanten bezeichneten Frankfurter Mittelfeldspieler Aymen Barkok nach Italien  ziehen würde. Der FC Turin hatte tatsächlich seine Fühler nach dem Mann aus dem eigenen Stall ausgestreckt, eine Ablösesumme von sechs, sieben, acht Millionen Euro stand im Raum,  doch der Transfer kam letztlich nicht zustande. Barkok wird  in Deutschland bleiben, doch nicht bei der Eintracht - der 20-Jährige schließt sich nach FR-Informationen dem Aufsteiger Fortuna Düsseldorf an  - auf Leihbasis.

Die Rheinländer haben sich zudem eine Kaufoption zusichern lassen, die sie ziehen können, wenn der Spieler ihre Erwartungen erfüllt oder übertrifft.  Die Eintracht wiederum, berichtet die „Bild“, habe sich ihrerseits  ein Rückkaufrecht in das Vertragswerk einarbeiten lassen.  Nicht unklug.

Diese Praxis ist zumindest bei Großklubs nicht unüblich. Real Madrid etwa ist bekannt dafür, solch einen Passus zu verankern, um immer Zugriff auf den Spieler zu haben, falls dieser andernorts und mit der entsprechenden Spielpraxis groß rauskommen sollte.  Den Defensivspieler Daniel Carvajal  holten die Spanier damals, 2013, auf diesem Wege von Bayer Leverkusen zurück. Und auch auf den  aktuellen Eintracht-Profi Omar Mascarell haben die  Königlichen den Daumen drauf, für eine festgeschriebene Summe von gut vier Millionen Euro können sie ihn in ihren Schoß zurückholen. Einiges  spricht dafür, dass es auch so kommen wird.

Wenig Spielpraxis

Dass die Eintracht bei Barkok ähnlich verfährt, ist nicht unklug.  Der Techniker hat zwar in der vergangenen Runde wenig gespielt, nur neun Bundesligaeinsätze stehen zu Buche, und es scheint zweifelhaft, dass er auf die Schnelle den großen Durchbruch schaffen wird. Doch man weiß nie, wie sich ein Spieler entwickelt, wenn er über ausreichend Matchpraxis  verfügt und in einem neuen Umfeld vielleicht aufblühen sollte.

Die Frage wird sein, wie er sich unter Fortuna-Coach Friedhelm Funkel, einst selbst fünf Jahre bei der Eintracht, schlagen wird. Barkok wird deutlich mehr Zielstrebigkeit und Wettkampfhärte an den Tag legen müssen, um in Düsseldorf  durchzustarten. Potenzial ist zweifelsohne vorhanden, doch der verspielte Mittelfeldmann wird einen deutlichen Schritt nach vorne machen und mehr Seriosität in sein Spiel bringen müssen. Ob ihm das gelingt? 

Ein Tapetenwechsel, raus aus seinem gewohnten Umfeld, könnte indes der richtige Weg sein, vielleicht kann er seiner Karriere mittels einer Initialzündung einen neuen Schub verleihen. In Frankfurt trat der Dribbler zuletzt doch arg auf der Stelle.

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