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Aymen Barkok: Formkurve zeigt wieder nach oben.
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Aymen Barkok: Formkurve zeigt wieder nach oben.

Aymen Barkok

Barkok bleibt Barkok

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Das Frankfurter Eigengewächs Aymen Barkok kann wieder lachen.

Sein Lachen hat Aymen Barkok nie verloren, selbst wenn es ihm manchmal schwer gefallen ist. Lachen ist sein Markenzeichen, „ich lache eigentlich immer“. Nur als der 19-Jährige zu Beginn dieser Saison in ein tiefes Leistungsloch gefallen war und überhaupt keine Rolle spielte, „habe ich es verringert“. Aber auch diese Zeit ist vorbei, Aymen Barkok, das große Talent mit dem Schuss Unbekümmertheit, hat die Kurve bekommen. Zeitweise war überlegt worden, den hochtalentierten Mittelfeldspieler, der in seinem allerersten Bundesligaspiel für Eintracht Frankfurt noch als A-Jugendlicher gleich ein wunderschönes Siegtor erzielt hatte, auszuleihen, damit er die Spielpraxis bekommt, die ein junger Spieler braucht. Davon ist jetzt nicht mehr die Rede, „das hat sich erübrigt“, sagt der Abiturient aus der Frankfurter Nordweststadt, es sei auch „keiner auf mich zugekommen und hat mir einen Wechsel vorgeschlagen“.

Kommandos vom Trainer

Gerade in den zurückliegenden Wochen zeigt seine Formkurve nach oben, in den vergangenen vier Spielen war er dabei, gegen Bayern München gar von Anfang an. „Wenn man Selbstbewusstsein hat, geht alles lockerer“, sagt er. Trainer Niko Kovac, der bei der gestrigen Trainingseinheit wegen Magen-Darm-Problemen fehlte, gibt ihm Rückendeckung. Und coachte ihn teilweise persönlich. Im Trainingscamp in Spanien beim Testkick gegen Erzgebirge Aue waren die ständigen Kommandos des Trainers laut vernehmbar, prompt bereitete der feine Techniker einen Treffer vor. Ohnehin fiel er in Alicante in der Vorbereitung positiv auf, ein Startelfeinsatz am Samstag im ersten Heimspiel der Rückserie gegen den SC Freiburg wäre keine faustdicke Überraschung. Das Frankfurter Eigengewächs ist unlängst auch von Sportdirektor Bruno Hübner zum Vorbild erkoren worden. „Wir müssen schaffen“, sagte Hübner, „jedes Jahr einen Barkok rauszubringen“.

Barkok hat sein Spiel umgestellt

Der im Spiel ein bisschen zum Leichtsinn neigende Deutsch-Marokkaner hat mittlerweile sein Spiel in Maßen umgestellt. Er spielt merklich seriöser, gibt den Ball nach zwei, drei Kontakten ab, pflegt – das war schon mal anders – nur noch im vorderen Drittel zu dribbeln, „da ist es nicht ganz so schlimm, wenn man den Ball verliert“. Seit mehr als einem Jahr ist Aymen Barkok nun Fußballprofi, „alles ging so schnell“. Für ihn sei es ein „erfolgreiches Jahr“ gewesen, sein großer Traum, in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt zu spielen, ist in Erfüllung gegangen. Und Barkok ist auf dem Boden geblieben. „Ich bin ich selbst geblieben“, findet er. Und wenn er mal abzuheben droht, dann „haben meine Eltern noch mehr aufgepasst“, sagt er. Und lacht sein typisches Aymen-Barkok-Lachen.

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