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Eintracht-Defensive

Die Bank von Frankfurt

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Die Eintracht will gegen Schalke ihre schwarze Serie durchbrechen, sie baut auch auf ihre Defensive, die erstaunlich gut steht (mit Videokolumne "Waldstadion").

Man kann nun nicht behaupten, dass der FC Schalke 04 zum ausgemachten Lieblingsgegner der Frankfurter Eintracht zählen würde. Das krasse Gegenteil ist der Fall.

Die Hessen warten schon ziemlich lange auf einen dreifachen Punktgewinn gegen Königsblau. Die magere Bilanz aus den zurückliegenden zehn Partien: acht Niederlagen, zwei Remis. Die letzten fünf Spiele gingen allesamt verloren. Das geht besser. Deutlich besser. Trainer Michael Skibbe ist bekannt dafür, dass er auf solch statistische Spielereien nichts gibt, die Aussagekraft aus den Partien aus der Vergangenheit sieht er gegen Null tendieren.

Und doch wäre es aus Frankfurter Sicht ja mal wieder an der Zeit, die schwarze Serie gegen Königsblau zu beenden. Angenehmer Nebeneffekt: Die Eintracht hätte sich ihrerseits im vorderen Tableau des Klassements festgebissen. Das ist ihr erklärtes Ziel. Wird allerdings nicht ganz so einfach. Zum einen sind die Schalker wie ein angeschlagener Boxer, das heißt: besonders gefährlich. Zum anderen haben sie jetzt in der Champions League beim überzeugenden 3:1 über Hapoel Tel Aviv Selbstvertrauen getankt. Und zum Dritten darf getrost angenommen werden, dass ihr jetziger Tabellenstand, nämlich Rang 16, das wirkliche Leistungsvermögen nicht so richtig widerspiegelt. Allenthalben wird schwer damit gerechnet, dass die Gelsenkirchener in absehbarer Zeit aus dem Tabellenkeller krabbeln werden. Ob sie schon morgen in Frankfurt den ersten Schritt machen werden?

Die Eintracht will das verhindern. Und sie baut dabei in erster Linie wieder auf die Tore von Theofanis Gekas, in zweiter Linie aber auf ihre Defensivarbeit. Die Frankfurter haben in acht Partien nur neun Tore kassiert, lediglich Bayern München (8), Mainz 05 (8) und Borussia Dortmund (6) stehen besser da. Trainer Skibbe freut sich darüber natürlich, „aber ich möchte da noch keine Tendenz ableiten“. Dafür sei die Saison noch zu jung, und man dürfe auch nicht vergessen, dass für seine Mannschaft auch schon einige Male das Aluminium den Retter spielte. Auffällig ist dennoch, dass die Eintracht in sieben ihrer acht Partien mit derselben Viererkette antrat. Rechts mit Sebastian Jung, in der Mitte mit Marco Russ sowie Maik Franz und links mit Neuzugang Georgios Tzavellas. Kein anderes Team der Liga kann derartige Konstanz im Abwehrverbund nachweisen.

Hinzu kommt, dass sich die Mannschaft durch viel Lauffreude auszeichnet, die offensiven Mittelfeldspieler spulen viele, viele Kilometer ab, sie sind sich auch für die Defensivarbeit nicht zu schade. Und dann ist da ja noch der Faktor Chris. Der brasilianische Kapitän verleiht seiner Elf durch seine Kampfstärke, sein formidables Kopfballspiel und seinem nimmermüden Einsatz Stabilität. „Mit Pirmin Schwegler und Chris im defensiven Mittelfeld sind wir sehr kompakt und gefestigt“, sagt Skibbe. Er findet die Defensivarbeit generell gut. In Kaiserslautern etwa habe seine Mannschaft kaum Chancen des Gegners zugelassen. Zudem hat sich auch Torwart Oka Nikolov, in den ersten Partien nicht ganz so sicher, gefangen, in den letzten Spielen hielt er sehr ansprechend.

Ach ja: Einmal hat die Eintracht in jüngerer Vergangenheit gegen Schalke gewonnen, es war im Pokal am 25. Oktober 2005. Mit 6:0. Das war denkwürdig.

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