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Theofanis Gekas

Elf Ballkontakte, ein verlorener Zweikampf

Ausgerechnet im bestens besetzten Frankfurter Sturm klemmt es überraschend. Theofanis Gekas enttäuscht auf ganzer Linie.

Wenn es einen Mannschaftsteil bei Eintracht Frankfurt gibt, um den man sich keine Sorgen zu machen glaubte, dann war das der Sturm: Vier prima Angreifer balgten sich da um zwei Plätze, der zu erwartende Konkurrenzkampf versprach eine gewisse Qualität. 90 Minuten Bundesliga haben auch da Ernüchterung einkehren lassen. „Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, urteilte der Frankfurter Trainer Michael Skibbe über die Offensivabteilung seiner Elf. Vor allem Neuzugang Theofanis Gekas enttäuschte auf ganzer Linie.

Der 30 Jahre alte Grieche habe sich wegen „einer sehr guten Trainingswoche“ für einen Platz in der Startformation empfohlen, begründete der Trainer die Aufstellung des Strafraumstürmers. Dieses Vertrauen zahlte der von Hertha Berlin gekommene Angreifer nicht zurück. Gekas hatte in 59 Spielminuten exakt elf Ballkontakte (Sebastian Jung hatte mit 105 die meisten), er führte einen einzigen Zweikampf, den verlor er auch noch. Gekas blieb weitgehend harmlos. Er nahm im Grunde kaum am Spiel teil, und wenn, dann stand er oft im Abseits.

Pech hatte er freilich, dass bei seiner einzigen guten Aktion in der 54. Minute der Hannoveraner Ya Konan seinen Kopfball wohl mit der Hand spielte. Es hätte Elfmeter geben können, nicht umsonst sprach Klubchef Heribert Bruchhagen später davon, dass „wir Schiedsrichter-Pech hatten“.

Amanatidis grummelt

Ansonsten deckelte selbst Landsmann Ioannis Amanatidis seinen Sturmpartner: „Fanis muss mehr ins Spiel kommen, er muss mehr Ballkontakte haben, er muss engagierter sein. Das könnte besser gehen.“ Läuferisch blieb der Frankfurter Neuzugang deutlich unter Durchschnitt. In dieser Verfassung freilich ist Gekas der Mannschaft keine Hilfe, zumindest nicht auswärts, wenn laufstarke Spieler gefragt sind. Nach einer Stunde wurde Gekas erlöst, Halil Altintop, der vor Wochenfrist im Pokal in der Anfangself stand und in Hannover in der ersten Elf erwartet wurde, kam und nahm zumindest mehr am Spiel teil. Martin Fenin, der vierte Stürmer, ist wegen Rückenbeschwerden derzeit keine Alternative.

Dagegen machte Amanatidis (66 Ballkontakte, sechs Torschüsse) seine Sache, zumindest eine Stunde lang, gut. Probleme mit dem operierten Knie (Knorpelschaden) hatte er keine verspürt. „Ich bin über meinen Einstand nach zehn Monaten Pause glücklich.“ Freilich trübe das Ergebnis das Ganze. Er zumindest versprühte deutlich mehr Torgefahr als sein Landsmann. (kil)

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