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Treffsicher: Eintracht-Torjägerin Laura Freigang.

Eintracht Frankfurt

Ausgesuchte Kulisse

Die Eintracht-Frauen empfangen am Sonntag die TSG Hoffenheim. Gegen den Dritten der Vorsaison könnten die Frankfurterinnen den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren.

Als sich die Frankfurter Fußballerinnen Ende Juni aus ihrem Dasein als 1. FFC verabschiedeten, geschah das im Stadion am Brentanobad ohne Fans. Beim Heimspiel der Frauen-Bundesliga gegen TSG Hoffenheim (Sonntag 14 Uhr) sind trotz des weiter grassierenden Coronavirus schon wieder ein paar mehr Zuschauer zugelassen als die 250 beim Auftaktsieg gegen Aufsteiger Werder Bremen in der Arena im Stadtwald.

Eine genaue Zahl gibt es noch nicht, doch sie bewegt sich deutlich unterhalb der offiziell erlaubten Auslastung von 20 Prozent des Fassungsvermögens (5800 Plätze), weil die meisten Stehplätze nicht besetzt werden dürfen. Nicht nur Mittelfeldakteurin Sandrine Mauron freut sich allerdings, dass es überhaupt wieder „Atmosphäre“ auf den Rängen geben wird. Es gehen allerdings keine Tickets in den freien Verkauf, sondern die Karten gehen an rund 80 Dauerkarteninhaber der vergangenen Saison, Familienangehörige der Spielerinnen, Förderer sowie Mitarbeiter des Vereins.

Die Gäste nahmen in der Abschlusstabelle der Saison 2019/20 den dritten Platz und damit genau den Rang ein, den die Adlerträgerinnen in diesem Jahr angreifen wollen. Unter ihrem neuen Trainer Gabor Gallai kassierte der Gast zwei Niederlagen. Allerdings musste die TSG gegen Meister VfL Wolfsburg und den Vorjahresvierten Turbine Potsdam antreten.

Die Hessinnen dagegen verbuchten an den beiden ersten Spieltagen bereits sechs Punkte. Die Nationalspielerinnen verschafften sich während der Länderspielpause weiteres Selbstbewusstsein. Außer DFB-Akteurin Laura Freigang trafen auch die Österreicherinnen Barbara Dunst und Verena Aschauer sowie die Slowenin Lara Prasnikar für ihre jeweilige Auswahl. Sophia Kleinherne wurde von den Fans der deutschen Elf zur Spielerin der siegreichen EM-Qualifikationspartie gegen Montenegro gewählt. Da alle Frankfurterinnen in Risikogebieten unterwegs waren, mussten sie bei ihrer Rückkehr auf Vereinskosten erneut auf das Coronavirus getestet werden – mit durchweg negativem Ergebnis. Mit körperlichen Blessuren, die ihren Einsatz gegen die TSG infrage stellen, plagen sich Laura Feiersinger und Virginia Kirchberger. Shekiera Martinez fällt nach einem Muskelfaserriss definitiv aus.

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