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Erste Hilfe beim Angreifer: Luka Jovic, leicht angeschlagen nach seinem Duell mit Niklas Süle. jan hübner
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Erste Hilfe beim Angreifer: Luka Jovic, leicht angeschlagen nach seinem Duell mit Niklas Süle. jan hübner

Eintracht: Luka Jovic ist noch nicht wieder der Alte - Hoffen auf Rückkehr von André Silva

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Gegen Werder Bremen baut Eintracht-Trainer Adi Hütter auf Torjäger André Silva - Luka Jovic ist noch nicht wieder der Alte.

  • Eintracht Frankfurt trifft am kommenden Spieltag in der Bundesliga auf Werder Bremen.
  • Trainer Adi Hütter hofft auf die Rückkehr von Torjäger André Silva.
  • Luka Jovic ist noch nicht wieder der Alte.

Frankfurt - Am Ende war es blutig geworden für Luka Jovic und bestimmt auch schmerzhaft. Der Zusammenprall mit der Bayern-Kante Niklas Süle Mitte der zweiten Halbzeit, als beide mit den Köpfen zusammenknallten, hatte Folgen für den Frankfurter Stürmer, seine Wunde am Kopf musste versorgt werden, kurz darauf wurde die Leihgabe von Real Madrid ausgewechselt, Ragnar Ache kam für den Serben.

Eintracht Frankfurt: Lob für Jovic

Hinterher wurde die Leistung des Angreifers, der erstmals seit seiner Rückkehr wegen eines Hexenschusses bei Platzhirsch André Silva von Anfang an ran durfte, allenthalben gelobt. Vielleicht ein bisschen zu überschwänglich, denn viele Aktionen nach vorne hatte er nicht. Jovic habe „sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sortierte Trainer Adi Hütter die Leistung ein, Sportvorstand Fredi Bobic sprach davon, er habe sich für das Team „geopfert“ und Martin Hinteregger, der geerdete Verteidiger, war sogar bass erstaunt über die Vorstellung des 23-Jährigen. „Was der in der ersten Halbzeit gemacht hat gegen die Bayern-Verteidiger war ganz große Klasse.“ Tatsächlich hatte Luka Jovic in 68 Minuten Spielzeit 28 Ballkontakt, er führte zwei Dribblings und schoss nicht aufs Tor. Beim 1:0 war ihm Daichi Kamada zuvor gekommen, Jovic stand genau hinter dem Japaner, er hatte schon ausgeholt, auch er hätte dieses Tor gemacht. Künstlerpech.

Eintracht Frankfurt: Jovic ist noch nicht wieder der Alte

Luka Jovic, der mit zwei Treffern im Spiel gegen Schalke 04 ein Traumdebüt bei der Eintracht feierte, ist noch nicht wieder der Alte, er ist noch nicht auf dem Level wie vor seinem Wechsel nach Spanien. Ihm fehlt die Spielpraxis, der Rhythmus, dazu hatte er konditionelle Defizite aufholen müssen. Im Spiel gegen die Bayern hatte er auch ziemlich viele „undankbare Bälle“ (Bobic) bekommen, hohe dazu, dennoch habe er viele Bälle gesichert. Und natürlich kann Jovic viel mehr. Nach bald eineinhalb eher schwierigen Jahren bei Real Madrid mit wenigen Einsätzen ist diese Leistungsdelle nicht sehr verwunderlich. So reicht es momentan aber nicht, André Silva den Stammplatz streitig zu machen. Den so trefflichen Portugiesen hatte Jovic am Samstag nicht adäquat ersetzen können.

Bundestrainer lobt Younes

Die überragende Leistung von Amin Younes beim 2:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Bayern München ist auch Bundestrainer Joachim Löw nicht verborgen geblieben. „Younes hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er findet allmählich wieder seinen Rhythmus“, sagte Löw, der das Spiel im Frankfurter Stadion verfolgte, bei Sport 1. „Seine Technik und Orientierung auf dem Platz sind großartig. Er ist ein Spieler, der Eins-gegen-Eins-Situation bestens auflöst.“
Amin Younes hat bisher fünf Länderspiele bestritten, die er alle im Jahr 2017 absolvierte, sein bislang letztes Länderspiel bestritt der Confed-Cup-Sieger von 2017 am 8. Oktober 2017 in der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan (5:1). Zwei Tore sind ihm gelungen, elfmal stand er bislang im Kader. Die DFB-Auswahl startet Ende März mit den WM-Qualispielen gegen Island, in Rumänien und gegen Nordmazedonien ins EM-Jahr. Mit Eintracht-Profi Amin Younes? sid/ki l

Eintracht Frankfurt: Silva bei 80, 85 Prozent

So dürfte Silva, sofern er seine Rückenprobleme in den Griff bekommt, am Freitagabend (20.30 Uhr/Dazn) im Bremer Stadion gegen den SV Werder wieder allererste Wahl sein. „Es wird nicht mehr lange dauern, bis er auf dem Platz steht. André ist sicherlich schon bei 80 bis 85 Prozent. Ich hoffe, dass er sich in den nächsten ein, zwei Tagen so fängt und erholt, dass er in der relativ kurzen Trainingswoche ins Training einsteigen kann“, sagte Coach Hütter, der dessen ungeachtet gottfroh ist, im Sturmzentrum zwischen zwei solch erstklassigen Optionen wählen zu können.

Jovic von Anfang an ein Risiko?

Und die eher überschaubare Vorstellung von Jovic hat Hütter auch aus der möglichen Zwickmühle befreit, sich entscheiden zu müssen. Man stelle sich nur vor, Jovic hätte anstelle von Kamada die Frankfurter Führung gegen Bayern erzielt, vielleicht wären dann Stimmen laut geworden, den Serben wieder für die Startelf zu nominieren. So ist und bleibt Knipser André Silva, der 18-Tore-Mann und einer, der seinen Marktwert von 28 Millionen Euro im November auf aktuell 37 Millionen hat steigern können, im Angriffszentrum unantastbar. Wohl dem aber, der einen Luka Jovic in der Hinterhand behalten kann. „Es tut mit weh“, sagt Hinteregger, „wenn so einer wie Luka auf der Bank sitzt“, aber: „Es ist leider so.“ An dem sehr erfolgreichen System mit einer Spitze und zwei Zehnern wird Adi Hütter sicherlich nicht rütteln, warum auch.

Eintracht Frankfurt: Ache mit Comeback

Und da ist ja auch wieder Ragnar Ache, „das Versprechen für die Zukunft“, wie Hinteregger sagt. Der U-21-Nationalspieler kehrte erstmals nach seiner schweren Sehnenverletzung im Oberschenkel inklusive Operation in den Kader zurück - und dann durfte er überraschenderweise sogar 22 Minuten mitspielen. Zuletzt gehörte er im Oktober zum Aufgebot. Er hätte sogar einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen, aber sein Auftritt machte Mut. „Ein großes Kämpferherz“, bescheinigte ihm Hütter. Ache wird sich anstellen müssen, aber lauern.

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