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Evan Ndicka, 19, soll am Donnerstag die Donezk-Stürmer stoppen – das wird nicht so leicht

Aufgezeichnet: Evan Ndicka

„Das größte Spiel meiner Karriere“

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Evan Ndicka über die anstehende K.o.-Partie.

Heute kann Evan Ndicka noch mal ausspannen. Trainer Adi Hütter hat zwei Tage vor dem großen Europa-League-Sechzehntelfinalrückspiel gegen Schachtjor Donezk einen freien Tag gewährt. Der Verteidiger der Eintracht will diesen faulenzend auf dem Sofa verbringen, denn am Donnerstag (18.55 Uhr/live bei RTL Nitro) muss er hellwach sein. Vorher nahm er sich Zeit für eine Fragerunde mit Journalisten, der 19-Jährige sprach dabei über...

...die Bedeutung der Partie: Das ist das größte Spiel meiner Karriere, ganz klar. Ich denke, die Chancen stehen fifty-fifty. Es wird schwierig für uns, aber auch für Donezk.

...die Stärken der Ukrainer: Sie haben vorne ganz starke Spieler, und sie waren im Hinspiel sehr effizient. Sie kommen aus der Champions League. Wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.

...die Ausfälle von Gelson Fernandes und Sebastian Rode: Klar könnten wir sie gut gebrauchen, aber ich vertraue jedem unserer Spieler. Wenn die beiden nicht am Start sind, gibt es andere, die sie ersetzen und ihren Job gut machen werden.

...ein mögliches Taktieren: Auf Unentschieden zu spielen, ist nicht unser Ding. Das hat der Trainer auch nie als Marschroute vorgegeben, er hat uns immer mit der Maßgabe aufs Feld geschickt, das Spiel zu gewinnen. Am Donnerstag wird Donezk auf Sieg spielen – und wir ebenso.

...die nervliche Belastung: Es ist nicht so, dass wir jetzt zittern. Wir machen uns darüber auch nicht so viele Gedanken. Im Stadion wird schon eine gewisse Anspannung zu spüren sein, aber das blenden wir aus.

...die vielen Unentschieden zuletzt: Ich sehe das positiv. Wir haben jetzt auch nur gegen Topmannschaften gespielt und letztes Jahr gegen diese Gegner drei Punkte weniger geholt. Das muss man richtig einordnen. Deshalb kann man damit zufrieden sein.

...den körperlichen Zustand: Natürlich merkt man, dass wir jetzt in die zweite Englische Woche gehen, aber wir werden auch gut versorgt. Unsere Physios leisten gute Arbeit, wir werden behandelt, versuchen zu regenerieren. Aber das geht bei uns ja die gesamte Saison schon so, wir sind das gewohnt und kommen mit den Belastungen gut zurecht.

Aufgezeichnet: Ingo Durstewitz. Übersetzung: Stephane Gödde

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