1. Startseite
  2. Eintracht

Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik: Mario Götze trumpft gleich groß auf

Erstellt:

Von: Ingo Durstewitz, Daniel Schmitt

Kommentare

Nicht zu fassen für die Gegenspieler: Mario Götze.
Nicht zu fassen für die Gegenspieler: Mario Götze. © dpa

Götze zeigt allerhöchste Kunst, Kamada kann’s jetzt auch im Pokal, Trapp hält wieder Elfmeter. Die Einzelkritik der Spieler von Eintracht Frankfurt zum 4:0 in Magdeburg.

Gut dabei: Gleich fünf Spieler von Eintracht Frankfurt schaffen es in die Kategorie

Mario Götze: Legte die Vorbereitungs-Schwere genau rechtzeitig ab, leichtfüßig, kreativ, spielentscheidend. Leitete das 1:0 ein, später auch das 2:0 und 3:0. Immer unterwegs, rechts, links, in der Spitze, nie zu fassen für die Magdeburger. Ständig am Ball.

Daichi Kamada: Erstaunlich, dass ihm dieses kurze Zuspiel misslang in Minute 45, war schließlich sein erster Fehlpass des Spiels. Das sagt viel über seine Leistung, denn die war sehr gut. Spielstarker Sechser, dazu mit zwei Toren. Beide Male überlegt ins Eck. Jetzt also auch Pokal-Daichi, nicht nur Euro-Daichi.

Jesper Lindström: Erst ein bisschen frustriert, als er einen Elfer nicht bekam, dann jubelnd, als er den Ball zum 2:0 ins lange Eck schlenzte. Hat schon in der Vorbereitung recht zuverlässig getroffen, jetzt wieder. Wenn der Eindruck nicht täuscht, wird er seine Abschlussschwäche langsam los.

Kevin Trapp: Machte da weiter, wo er aufgehört hat - mit einem parierten Elfmeter. Bewahrte Eintracht Frankfurt früh im Spiel vor dem 1:1-Ausgleich, war allerdings nicht sonderlich schwer, zu mittig geschossen, aber kann er ja nichts dafür. Ansonsten umsichtig, ruhig.

Ansgar Knauff: Rannte die rechte Bahn hoch und runter, sogar mit mehr Dampf als Kostic auf der anderen Seite. Vor dem Magdeburger Kasten ein bisschen zu hippelig, nicht zielstrebig genug. Muss ja noch Steigerungspotenzial geben.

Ganz okay: Kostic, Sow, Touré und Ndicka von Eintracht Frankfurt

Filip Kostic: Sofort wieder mit einem Assist, passte klug in den Rückraum zu Kamada. Sein Gegenspieler wurde noch in der ersten Hälfte ausgewechselt, konnte mit ihm nicht mithalten. Nahm sich seine Pausen, die Topform war aber auch nicht nötig.

Djibril Sow: Stratege, der den Offensivkünstlern den Rücken freihielt. Lief viel und spielte kluge, kurze Pässe. Guter Saisoneinstand.

Almamy Touré: Spielte seine Stiefel routiniert runter, was ihm in letzter Zeit häufig gelingt. Ein Zeichen von gestiegener Qualität.

Evan Ndicka: Anfangs mit einigen Fehlpässen, brauchte 15,20 Minuten, um reinzukommen in den Pflichtspielmodus. War aber auch zuletzt verletzt, verständlich also. Danach sicher, souverän.

So lala: Borré und Tuta

Rafael Borré: Rannte sich zu oft fest, verlor zudem vor dem Magdeburger Elfer den Ball im Mittelfeld. Einerseits. Andererseits viel unterwegs, bissig wie eh und je, Vorlage zum 3:0. Passt schon.

Tuta: Ging vorm Magdeburger Elfer zu früh runter in die Grätsche, hätte er nicht tun sollen. Letztlich unerheblich, Trapp sei dank. Ist ein Abwehrchef in Ausbildung, da müssen ihm auch Fehlerchen zugestanden werden. Alles in allem trotzdem ordentlich dabei.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Sonderlob für Lucas Alario und Randal Kolo Muani

Lucas Alario und Kolo Muani: Co-Produktion der Eingewechselten. Muani passte auf Alario, Tor zum 4:0, schöner Schlusspunkt.

Zu spät gekommen

Makoto Hasebe, Timothy Chandler, Kristijan Jakic. (dani/dur)

Auch interessant

Kommentare