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Verteidiger gegen Stürmer: Maik Franz und Caio.
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Verteidiger gegen Stürmer: Maik Franz und Caio.

Frisch aus dem Trainingslager

Athen lässt Eintracht zappeln

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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AEK Athen zockt wegen Rafik Djebbour, Bruchhagen will aber nicht nachlegen. Obendrein: Vasoski und Bajramovic sind medizinische Sorgenfälle. Ingo Durstewitz berichtet direkt aus Belek.

Rafik Djebbour? Ward nicht gesehen am Mittwoch im Trainingscamp der Eintracht in Belek. Dabei hätte er doch kommen sollen, der auserwählte Stürmer, den die Eintracht lieber heute als morgen als Verstärkung präsentieren würde. Doch der Frankfurter Bundesligist muss sich in Geduld üben.

Der angedachte Transfer könnte zu einer Hängepartie werden, alldieweil: Rafik Djebbour ist für das heutige Auswärtsspiel von AEK Athen in Piräus in den Kader berufen worden - das erste Mal seit April (!) 2009. Was dahinter steckt? AEK, so ziemlich pleite, will ganz offensichtlich den Preis für den 25 Jahre alten Algerier in die Höhe treiben. Andere Gründe kann die Nominierung kaum haben, denn Djebbour und Trainer Dusan Bajevic haben sich schon lange überworfen.

Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen reagierte nicht besonders erfreut auf die neuste Entwicklung. "Für uns ist das unsympathisch", sagte er. Das Verhalten des Athener Klubs wollte er nicht kommentieren. Nur so viel: "Preistreiberei ist mit uns nicht zu machen. Wir haben ein Angebot abgegeben - und dabei bleibt es." Bruchhagen ist nicht bereit, auch nur einen Cent oben draufzupacken. "Das wird es definitiv nicht geben."

Er räumte selbst ein, dass die Eintracht "eine ganz kleine Summe geboten" hat, die Leihgebühr beträgt 100.000 Euro. Mündlich hatte AEK bereits zugesagt, doch die schriftliche Bestätigung steht aus. Ob sie noch kommen wird? "Das weiß ich nicht"; sagte Bruchhagen, der aber klarstellte: "Wir lassen es nicht ewig plätschern."

Auch seine Geduld ist endlich. Er will das Thema schnell vom Tisch haben, schließlich geht in zehn Tagen schon die Bundesligarückrunde wieder los. Bruchhagen hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Djebbour am Donnerstag am Mittelmeer in der Türkei eintreffen wird. "Das ist unser Wunsch."

Derweil hat Aleksandar Vasoski seine Knieoperation in Augsburg gut überstanden. Doch er wird so schnell nicht wieder Fußball spielen können, der Knorpel im vorgeschädigte Knie musste nämlich abermals geglättet werden. Drei bis vier Monate wird er nicht gegen den Ball treten können. Diese Saison ist für den Eintracht-Pechvogel gelaufen. "Dass der Knorpel nun schon zum zweiten Mal betroffen ist, macht die Sache nicht leichter", sagt Trainer Michael Skibbe.

Von fünf Innenverteidiger vor der Spielzeit sind ihm nur noch drei geblieben, Habib Bellaid ist ausgeliehen, Vasoski verletzt. Bleiben nur noch Chris (der ja eigentlich fürs Mittelfeld vorgesehen war), Maik Franz (der rechts hinten sehr gut klar kommt) und Marco Russ, der seine Magen-Darm-Grippe weitgehend auskuriert hat und womöglich doch noch ins Trainingslager nachreisen wird.

Auch im Mittelfeld lichten sich die Reihen, weil Markus Steinhöfer an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen ist und Zlatan Bajramovic mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit operiert werden muss. Die Achillessehne bereitet große Probleme. Am 19. Januar ist ein Operationstermin in Basel vereinbart, die letzte Hoffnung bis dahin ist eine Wunderheilung durch Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. "Vielleicht hat er ja irgendeine Spritze, dass es besser geht", sagt Skibbe.

Sehr wahrscheinlich ist das nicht. Sollte Bajramovic unters Messer müssen, würde er ebenfalls für die restliche Saison ausfallen. Einen zusätzlichen Spieler wird es aber nicht geben: "Wir konzentrieren uns auf den Stürmer", befindet Skibbe. "Auf den anderen Positionen haben wir noch genügend Optionen."

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